Kinderbetreuung?

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2 Antworten

Zunächst: Die Pflegestufe 1 gibt es nicht mehr, die wurde mit Beginn 2017 in Pflegegrad zwei umgewandelt, in bestimmten Fällen sogar in Pflegegrad 3.

Welche Bedenken hast Du denn konkret?

Hast Du Angst, der Mutter könnte der Pflegegrad entzogen/gekürzt werden, wenn von der Pflegekasse jemand spitz kriegt, dass Deine Mutter körperlich in der Lage ist ein Kind zu betreuen?

Oder hast Du Angst, dass Deine Mutter körperlich nicht in der Lage ist, den Aufgaben einer Betreuung gerecht zu werden, obwohl Mutter es gerne tun möchte?

Die zweite Frage werdet Ihr doch unter Euch klären können, z. B. mit zu Beginn probehalber stundenweiser Betreuung des Kleinen. Das kann Deine Mutter dabei also für sich selbst klären, ob sie der Herausforderung und der Belastung, trotz ihrer Probleme am Fuß, gewachsen ist.

Die Bedenken in Sachen Pflegekasse hätte ich nicht. Die Pflegestufe stellt ja keine Forderung, wie ganz bestimmte Dinge nicht mehr tun zu dürfen. Mutter könnte ja z. B. auch noch Dinge in Heimarbeit erledigen, bei der sie überwiegend im Sitzen beschäftigt ist und die Füße nicht belastet. Würde sie bei der Post als Briefträgerin anheuern, ja das wäre dann was anderes:-))

Und wenn Mutter Dein Kind unentgeldlich betreut, dann besteht ja auch keinerlei Sozialversicherungspflicht. Deshalb würde diese "Nebentätigkeit" in der Pflegekasse niemand bemerken. 

Also ich hätte da keinerlei Bedenken. Vielleicht meldet sich hier aber noch jemand  der sich im Verwaltungsrecht gut auskennt, zu dieser Frage. LG

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Michaelarei 05.10.2017, 13:07

Bedenken hat eher mein Partner, weil wenn was ist - Verletzung der Aufsichtspflicht, Pflegegeldstreichung usw 

Ich sehe das eben nicht so und er will eine Absicherung diesbezüglich. 

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Michaelarei 05.10.2017, 20:45

Danke für eure Antworten.

Jetzt komme ich erst darauf, dass ihr vom deutschen Modell schreibt. Sie sind sich aber e recht ähnlich.

Die Frage ist schon, darf eine Person die Pflege bezieht, die Verantwortung über ein Kleinkind übernehmen? 

Weil laut Pflegestufengesetz bräuchte sie ja auch Unterstützung oder ist das so komplex und demnach individuell zu betrachten?

Kann man sich da etwas ausstellen lassen oder würde das sowieso kein Arzt machen? Lg 

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