Keuchhusten - was sind die Symptome?

3 Antworten

Was ist Keuchhusten?

Keuchhusten kann sich unbehandelt über mehrere Wochen hinziehen. Charakteristisch sind krampfartige Hustenanfälle – "Stakkato-Husten", die in bestimmten Abständen auftreten. Die Kranken husten heftig und stoßweise und scheinen dabei fast zu ersticken. Nach jeder Hustenattacke atmen sie mit einem typischen keuchenden, ziehenden Geräusch wieder ein. Im Rahmen der Hustenattacken tritt oft Erbrechen auf. Vor allem bei kleinen Kindern kann eine Keuchhusten-Infektion schwerere Komplikationen wie eine Lungen- oder Mittelohrentzündung oder auch eine Gehirn-Schädigung nach sich ziehen. Besonders gefährdet sind Neugeborene und Säuglinge, die mitunter tödlich verlaufende Atemstillstände erleiden können. Um 1900 gehörte der Keuchhusten im Deutschen Reich neben Diphtherie, Scharlach und Masern zu den häufigsten kindlichen Todesursachen

nachzulesen bei der Apothekenumschau

http://www.apotheken-umschau.de/Keuchhusten

Bei Verdacht auf Keuchhusten würde ich sofort einen Arzt aufsuchen -> der kann ziemlich schnell rausfinden ob du Keuchhusten hast.

Zu den Symptomen kann man sagen dass wenn du länger als 2-3 Wochen den Husten hast (mit zähen durchsichtigen Schleim) und sogar Nachts solche Anfälle bekommst es ziemlich sicher diese Erkankung sein kann. Also runter vom Sofa und lieber sofort zum Arzt :) Eine Imfpung sollte danach auch Pflicht bei dir sein!!

Vllt schaust du auchnoch unter www.keuch-husten.de nach, da gibts noch mehr Informationen!

Keuchhusten verläuft in drei Stadien, die mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen.

  • Stadium catarrhale

Etwa 5 bis 14 Tage nach der Infektion beginnt Keuchhusten mit unspezifischen grippeähnlichen Symptomen wie laufender Nase, Husten, Niesen und Halsschmerzen. Dieses Stadium catarrhale dauert ein bis zwei Wochen. Meist erkennen die Betroffenen in dieser Phase noch nicht, dass es sich um Keuchhusten handelt.

  • Stadium convulsivum

Rund zwei Wochen nach der ursprünglichen Infektion beginnt das Stadium convulsivum mit starken, zum Teil krampfartigen Hustenanfällen (Stakkatohusten), die von einem plötzlichen Einatmen begleitet werden - dem charakteristischen Keuchen. Die Attacken treten häufig nachts auf oder unter Belastung wie Sport und Stress. Die schweren Keuchhusten-Anfälle können vier bis sechs Wochen andauern.

Gut die Hälfte der erkrankten Erwachsenen leidet zusätzlich unter Würgen und Erbrechen. Bei einem Viertel treten ernste Begleiterkrankungen auf, zum Beispiel Mittelohrentzündungen, starker Gewichtsverlust, Rippenfrakturen, Leistenbrüche, Inkontinenz oder Lungenentzündung.

Anders als bei Kindern geht Keuchhusten bei Erwachsenen selten mit Fieber und Kribbeln im Hals einher. Auch kann sich das Husten gleichmäßig über einen langen Zeitraum erstrecken, statt sich in einzelnen Anfällen zu äußern.

  • Stadium decrementi

Im letzten Stadium der Pertussis-Erkrankung lassen die Hustenanfälle langsam nach. Unbehandelt dauert diese Phase sechs bis zehn Wochen.

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Keuchhusten/Symptome/Keuchhusten-Pertussis-Symptom-10451.html

Kopfschmerzen/Neuralgie nach Bronchitis

Hallo zusammen,

ich hatte 4 Wochen lang starken Husten und Bronchitis. Durch Antibiotika ist die Infektion so gut wie weg. In der letzten Woche hatte ich nun jeden Tag Kopfschmerzen rechtsseitig und ebenso an der untersten Rippe (LWS) rechts - denke dass es vom Husten kommt.

Nun ist auch der Husten weg, aber die Schmerzen am Kopf sind nicht verschwunden. Es schmerzt neben dem Ohr unter dem Schädelknochen bei Druck. Zudem fühlt es sich wie Blitze auf der ganzen Kopfhaut an / es geht bis zum Scheitel hoch. Es schießt immer für eine Millisekunde rein mit vollem Schmerz, dann ist es wieder bis zum nächsten Mal komplett weg. Das kann im Abstand von wenigen Sekunden sein, dann ist auch wieder Stunden Ruhe. ibuprofen hilft nur ein Stück weit.

Bin am verzweifeln...

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Hatte ich eine Bronchitis? Frage zum Sport

Hallo zusammen. Kurze Einleitung. Vor 3 Wochen habe ich mein Training (Krafttraining und Ausdauer im Fitnessstudio) eingestellt, da sich Halsschmerzen ankündigten. Ich hatte also ein paar Tage Halsschmerzen, dann so gut wie wieder fit.

Wenige Tage darauf, hatte ich eine belegte Brust, Stimme fast weg und festsitzender Husten (ich konnte also kaum Husten und es kam nichts). Dieser Husten löste sich dann nach und nach (nach dem Aufwachen! Grüner Schleim beim Husten und Schnäuzen), tagsüber hatte ich so gut wie keinen Hustenreiz.

Wenige Tage später als ich jeden Morgen Schleim (meist grün) abhustete und ausschnäuzte, kam dann gegen Abend ein Hustenreiz, der fruchtlos war, sprich ich musste Husten, es kam aber nichts. War sehr nervend und hat mir auch Muskelkater im Bauch beschert. Nachts war dann teilweise auch starker Hustenreiz ohne Auswurf.

Sonst hatte ich keinerlei Symptome (nicht einmal richtig Schnupfen). Kein Fieber, keine Niedergeschlagenheit, keine Gliederschmerzen. Ich konnte auch die ganze Zeit arbeiten (Büro). Rein vom Gefühl hätte ich auch Sport machen könne (Hab mich ja sonst nicht weiter schlecht gefühlt), hab es aber wie gesagt gelassen aus Angst vor Komplikationen.

Beim Arzt war ich folglich auch nicht, mir ging es ja nicht schlecht. Habe mich therapiert mit Tees (Salbei, Thymian, Ingwer, Kräuter) und warmgehalten und mich auch versucht nach der Arbeit immer etwas auszuruhen, auch inhaliert habe ich die letzten Tage etwas. Spaziergänge an der Luft waren möglich und wurden auch gemacht.

Bin jetzt gestern wieder ins Training eingestiegen (Alte Gewichte, jedoch nur noch 2 anstatt 3 Sätze bei jeder Übung). Die halbe Stunde auf dem Fahrrad konnte ich wie gewohnt durchhalten. Allerdings merkte ich bei den Kraftübungen, dass ich da gut auf Puls kam. Es waren ja immerhin 3 Wochen ohne Training (außer die Spaziergänge).

Die letzten Tage und jetzt am Wochenende wachte ich über Nacht öfter auf, da ich Husten musste. Frühs fühlte ich jedoch keinerlei Symptome mehr, auch das Gefühl der belegten Brust war weg. Meint ihr ich hätte noch etwas warten sollen mit dem Training oder war das genau richtig. Und könnte das eine Bronchitis gewesen sein? Der Schleim war während der Abschleimphase einmal braun, danach gelb-grün. Habe allerdings einen Artikel gelesen, wonach neueren Studien zufolge, die Schleimfarbe nicht unbedingt ausschlaggebend ist für die Art der Erkrankung (viral oder bakteriell). Also was meint ihr? Könnte das eine Bronchitis gewesen sein?

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