Kennt jemand eine ebenso wirksame Alternative zum Betablocker?

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aus schulmedizienischer sicht gibt es für "herzrasen" (wie lautet denn die genaue diagnose??) kaum eine alternative zu ß-blocker bis auf ein paar Antiarrhythmika (Natriumkanalblocker, Kaliumkanalblocker, Calciumkanalblocker) welche aber meist nur bei schweren herzrytmusstörungen verwendet werden. gegen den bluthochdruck gibt es natürlich viele gute alternativen zu aller erst natürlich viel bewegung und salzarme kost,medikamentös gibt es ace-hemmer, calciumkanalantagonisten, diuretika, A1-blocker welche alle sehr gut wirken.

Wie reaktivierten Epstein-Barr-Virus (chronischen EBV Virus) behandeln im Zusammenhang mit CFS?

Ich habe seit Jahren mit extremer und mittlerweiler dauerhafter Erschöpfung, Schlafstörungen, Migräne etc. zu kämpfen. In den letzten 2 Jahren ist es so schlimm geworden, dass ich eine volle Erwerbsminderungsrente beziehen muss. Es ist purer Horror. Ich habe sovieles versucht und war bei unzähligen Ärzten und hab verschiedenste Therapieversuche hinter mir, aber nichts hat geholfen. Jetzt habe ich einen Arzt gefunden der sich auf solche Beschwerdebilder spezialisiert hat. Dort habe ich auf eigene Kosten und sein Anraten hin, mich auf verschiedene Krankheiten durch Blutuntersuchungen durchchecken lassen. Alles keine Kassenleistung. Pure Verzweiflung. Dort wurde ein reaktivierter EBV und eine Mitochondriopathie diagnostiziert. Von der Beschreibung der Erkrankungen, vorallem von Betroffenen, muss ich sagen, ja dass ist genau mein Beschwerdebild. Vorallem das überpacen. Das heisst, es geht mir für meine Verhältnisse ganz ok und ich wage es das Haus zu verlassen gehe auf einen Geburtstag oder Versuche Sport zu treiben. Funktioniert auch, aber am nächsten Tag wache ich auf und fühle mich katastrophal. Dann brauche ich Tage um mich davon zu erholen. In Worten ist das nicht zu beschreiben. Der Doktor möchte mich jetzt gegen das EBV Virus und die Mitochondriopathie behandeln. Davon übernimmt die Krankenkasse (gesetzlich) so gut wie nichts. Alles in allem kommen da 3000 € bis 4000€ zusammen. Ich kann das schwer einordnen, bin aber so verzweifelt und einen anderen Weg habe ich nicht, da bisher alle Ärzte aus verschiedensten Fachrichtungen mit nicht helfen konnten, diese Therapie zu versuchen. Die Therapie umfasst Behandlung mit Naturheilmitteln, Sauerstofftherapie, Ernährung usw. Im Internet findet man einiges dazu, meist aber von Alternativen Anbietern. 2010 gabs ein Gerichtsurteil das sehr auf meine Situation passt, warum die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen muss und die Therapieform kritisch hinterfragt.

https://openjur.de/u/352601.html

Es scheint aber auch keine schulmedizinischen Behandlungsansätze zugeben.

Meine Fragen

Kann ich die Diagnosen reaktivierter EBV Virus und Mitochondriopathie im Zusammenhang mit CFS ernstnehmen (Modediagnose) ?

Ist Behandlung von reaktiviertem EBV mit Naturheilmitteln Erfolgserprechend und sind die hohen Behandlungskosten angemessen?

Hat jemand so eine Therapie schon gemacht mit welchem Ergebnis?

Kennt jemand Alternative Behandlungsmethoden?

Entschuldigung für den langen Text, die Situation ist etwas komplex.

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Reiseapotheke - dm-Brausetabletten bei Durchfall - Erfahrungen?

Hallo! Ich bereite gerade meine Reiseapotheke vor. Da möchte ich auch gerne etwas gegen Durchfall mitnehmen, weil mein Magen-Darm-Trakt ohnehin schon angegriffen ist und ich vor 3 Jahren am selben Urlaubsziel auch einige Tage Durchfall hatte.

Jetzt bin ich in der letzten dm-Zeitschrift zufällig auf ein neues Produkt gestoßen, das für die Reiseapotheke empfohlen wird und "Durchfall akut" heißt.

Das sind Brausetabletten mit Orangengeschmack und auf der Verpackung steht: "Medizinprodukt - zur Behandlung von akutem Durchfall, - mit Elektrolyten, hilft beim Ausgleich von Salz- und Flüssigkeitsverlust, - auch für Kleinkinder; klinisch geprüfter Wirkstoff."

Ich finde das hört sich doch erstmal ganz gut an, dachte mir, das könnte vielleicht eine Alternative sein, weil ich Kohletabletten einfach ekelig finde. Ich habe dann mal eine Packung mitgenommen (weil meine Eltern sowieso auch was brauchen).

  • Erste Frage: Kennt jemand von euch zufällig dieses Produkt? http://www.dm.de/cms/servlet/segment/de_homepage/dasgesundeplus_home/dgp_produkte/dgp_produkte_pharma/dgp_produkte_pharma_magen_darm_verdauung/194396/das-gesunde-plus-durchfall-akut.html;jsessionid=9E2EAD1E9AD96578708A9295105093F4.hpworker1

Ich habe mir dann auch mal die Packungsbeilage durchgelesen. Da steht u.a. folgendes:

"Wie wirkt Das Gesunde Plus Durchfall akut?

Das Gesunde Plus Durchfall akut ist ein natürliches Produkt zur Behandlung von akutem Durchfall. Es besitzt eine Zweifachwirkung und fördert die schnellere Genesung...

... Durchfall akut enthält ein Tonmineral, das eine hohe Bindungskapazität für durchfallverursachende Substanzen wie Toxine, Viren und Bakterien besitzt.

Es bildet einen Film auf der Darmschleimhaut und schützt diese somit vor Kontakt mit den durchfallverursachenden Substanzen.

Die Elektrolyte ... helfen zusätzlich, die durch den Durchfall bedingten Mineralstoffverluste wieder auszugleichen.

...

Es wirkt rein physikalisch, der Wirkstoff wird nicht vom Körper aufgenommen oder verstoffwechselt und unverdaut auf natürliche Weise vom Körper ausgeschieden."

Da steht aber auch, dass man das nicht nehmen soll, "wenn sie gleichzeitig andere Medizinprodukte oder Arzneimittel nehmen"

  • Und da kommt meine zweite Frage: Das verstehe ich nicht so ganz, da ja auch drin steht, dass es nicht vom Körper aufgenommen und nicht verstoffwechselt wird. Dann kann es doch eigentlich gar nicht zu Wechselwirkungen kommen, oder? (Falls das hilft, ich nehme regelmäßig Valoron 50/4 mg (1x1), Pantoprazol 20 mg (1x2) und Motilium 10 mg (3x1))

Dürfte ich die Brausetabletten dann wirklich nicht nutzen?

Wäre super, wenn ihr mir zu den zwei Fragen was sagen könntet, da mein Hausarzt noch im Urlaub ist und erst kurz bevor ich fahre wieder da ist.

Danke!

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Angst vor Parkinson o.ä.?

Hallo liebe Community,

mich bedrückt etwas schon seit längerem.

Ich bin erst 20 Jahre alt, männlich und habe im Jahre 2016 mein Abitur gemacht.

Irgendwann im spätem Sommer des Jahres ist mir öfter aufgefallen, dass ich ziemlich zittrig bin. Ich war zum Beispiel auf einer Feier und schenkte einem Freund ein Getränk ein und meine Hand hat tierisch gezittert und er fragte, ob alles okay sei. Irgendwann fiel mir dann auf, dass es nicht nur die Hände sind, sondern auch so ständig irgendwelche Muskeln im Körper zucken/vibrieren, meine Beine zittern, wenn ich die Treppe hoch/runter gehe, etc.

Februar 2017 war ich beim Neurologen und er hat ohne irgendwelche Untersuchungen mit mir zu machen behauptet ich hätte einen Essentiellen Tremor. Dann habe ich mich selbst erkundigt und gemerkt, dass die Symptome nicht so ganz passen und es auch beim Alkoholverzehr nicht merklich weniger wird.

Habe mich damit erstmal abgefunden, aber dann ging es mir gegen Ende 2017 wieder schlechter, habe mir immer wieder Gedanken gemacht, hab mich dadurch ziemlich abgekapselt und seit einiger Zeit merke ich auch, dass meine Beine (besonders die Knieregion) sich irgendwie durchgehend weich anfühlen und ich fühle mich ständig wackelig auf den Beinen und traue mir selbst nicht mehr viel zu etwas zu unternehmen etc., weshalb meine Psyche auch stark dadrunter leidet.

Also war ich Dezember 2017 wieder bei dem Neurologen, er hat erneut keine einzigen Untersuchungen/Tests mit mir gemacht und beharrt auf die Diagnose Essentiellen Tremor, hat mir unterstellt ich würde zu viel Googeln, mich reinsteigern und, dass ich ja scheinbar lieber MS/Parkinson/etc. hätte ("Welche Krankheit hätten Sie denn gerne?"). Hab dann versucht mich damit abzufinden und mich nicht weiter hineinzusteigern, aber der Betablocker hat auch keine merkbare Linderung verschafft und so habe ich den recht schnell nicht mehr eingenommen, da mir die lange Liste an häufigen Nebenwirkungen es nicht wert war diese Medikamente, die nicht helfen, einzunehmen.

Es belastet mich immer mehr, ich merke fast täglich, dass es mir psychisch und körperlich langsam schlechter geht. Habe kaum noch Lust etwas zu machen, mein Studium habe ich erstmal aufgehört und wollte mir eigentlich einen neuen Studienplatz weiter weg suchen, allerdings habe ich so viel Angst, dass ich das nicht mehr schaffe aus gesundheitlichen Gründen. Wie gesagt das alles trat erstmals 2016 auf nachdem ich die Schule beendete. Vorher hatte ich nie irgendwelche gesundheitlichen Schwierigkeiten. Auch in meiner Familie ist mir kein Parkinson Fall o.ä. bekannt.

Bitte kann mir jemand die Angst nehmen oder hat jemand eine Idee was es noch sein könnte?

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