Katzenallergie und soziale Einschränkungen - was macht Sinn?

4 Antworten

Nachtrag -- Hallo, Lilalu2007, Die Teste laufen so ab, daß verschiedene allergieauslösende Stoffe (Pollen, Milben usw) in die Haut gegeben werden, d.h. meistens auf dem Arm oder auf dem Rücken wird die Haut etwas aufgeritzt und das Allergen aufgetragen. In einer bestimmten Zeiteinheit werden dann die Rötungen auf der Haut (die durch das Allergen entstehen) gemessen und so wird die Aggressivität festgestellt. Bei positiven Testergebnis zahlt die Krankenkasse die Desensibilisierung. LG Katzina

Hallo, also getestet wurde schon und ich bin defintiv allergisch auf Katzen und zwar sehr schlimm allergisch. Von der Desensibilisierung wird abgeraten, weil sie auch Risiken birgt und aufwendig ist und die Ärzte der Ansicht sind, dass ich den Katzen aus dem Weg gehen soll. Ich bin auf nichts anderes allergisch (Kein Haussatub oder so). LG

0

Hallo Lilalu2007, ich kann Dir nur aus eigenen Erfahrungen berichten. Ich hatte/habe seit Jahrzehnten alles mögliche an Allergien, Pollen,Gräser,Hausstaub, auch Katzenhaare usw. Da damals alle Tropfen nicht halfen, hatte ich mich 21 (!) Jahre desensibilisieren lassen - deshalb so lange, weil jede Allergenart einige Jahre gespritzt wird, dann kam die nächste Gruppe dran, usw.usw. - jede Gruppe ca. 3 - 4 Jahre lang, je nach Stärke der jeweiligen Allergie. Mir geht es heute wesentlich besser, es ist nicht alles weg, aber teils lernt man damit zu leben, teils hat aber auch die Desensibilisierung mit dazu beigetragen. Nur das mit den Tierhaaren (sprich Katzenallergie) habe ich nie (für mich selbst) akzeptiert, da ich immer Katzen hatte und ich die auch nicht aufgegeben hätte, selbst dann nicht, als es mir geraten wurde. Heute habe ich nach wie vor Katzen, merke aber von einer Tierhaarallergie nichts mehr - vielleicht war es auch mein starker Glaube daran, daß ich das für mich nicht akzeptierte, ich kann es Dir nicht sagen. Ich würde Dir aber auf jeden Fall für eine Desensibilisierung raten (das ist kostenfrei), und je eher Du damit beginnst, desto mehr Erfolgsaussichten sind es. Es ist nur sehr aufwendig, jede Woche zum Spritzen zu gehen, ich weiß nicht, vielleicht es es heute schon andersn, aber vor 10 Jahren, wo ich aufhörte, wars noch so. Aber Durchhaltevermögen lohnt sich durchaus, Ein erfolgreiches Gelingen wünscht Dir Katzina

Hallo Katzina, vielen Dank für deinen Bericht! Ich würde mich gerne desensibilisieren lassen, nur rät der Arzt davon ab, wie gesagt. Ich bin aber zum Glück nur auf Katzen allergisch und nicht auf andere Sachen. Vielleicht liegt es daran? Es denkt immer jeder, dass man Katzen leicht aus dem Weg gehen kann. Aber so einfach ist es leider doch nicht immer und am meisten nervt mich, dass andere Leute unter meiner Allergie leiden. LG

0
@Lilalu2007

Jaja, Lilalu2007, es gibt auch leider viele "eingebildete Kranke", die, wenn man eine Krankheit nennt, sich gleich hier mit einbeziehen. Es ist besser, von Krankheiten nicht so viel zu sagen, sonst hört man vom "Gegenüber" über Stunden eine ganze Litanei - alles Gute, LG

0

Also das Problem das du hier beschreibst dass kennen sicherlich viele Betroffene. Eine Allergie ist ein STück weit immer eine Einschränkung des Sozialen Umfeldes, denn egal ob Katze, Polle oder aber Lebensmittel, man ist im Alltag durch die Allergie eingschränkt und gerade bei Tierhaarallergeien enorm. Schau mal ich hab grade diese seite (http://www.katzenallergie.net) über google gefunden und die gehen da auch zum Teil darauf ein.

Ich denke es wäre wichtig mit Freunden und Bekannten zu sprechen und dann besucht man eben nicht den Kumpel sondern er soll zu dir kommen...

Hyposensibilisierung - Spitze vergessen was nun?

Hallo, ich kriege jeden Monat eine Spritze (Hyposensibilisierung) gegen Heuschnupfen. Nun hat mein Hautarzt bis zum 03.01.2014 zu. Ist das nun schlimm, dass ich diesen Monat keine Spitze bekommen habe?

LG

...zur Frage

Was kann man noch tun gegen eine Katzenallergie

Ich habe seit dem Kleinkindalter eine sehr starke Katzenallergie. Ich habe mehrere Allergietests hinter mir die alle mit dem Ergebnis Stufe 4 verliefen. ( 3 dicke rote juckende Pusteln an der Stichstelle). Ich habe bereits eine 3-jähre Spritzentherapie ( Desensibilisierung) hinter mir und habe viele verschiende Allergietabletten versucht ( Aerius, Levocetirizhin usw. ) Bisher hat mich diese Allergie nicht sonderlich eingeschränkt außer bei Kurzbesuchen bei Freunden usw. Nun habe ich einen Freund der noch im Elternhaus lebt in dem sich, natürlich, auch zwei Katzen befinden die sogar Türen öffnen können. Heißt nicht mal ein mütterlicher Putzanfall würde was bringen da sich das Allergen ja im Speichel befindet und dieser sich ja quasi überall wiederfindet. Länger als 2-3 Stunden halte ich es wohl nicht mit einer Katze aus, da ich dann starke Asthmaanfälle sowie tränende Augen und starken Schnupfen bekomme .. Ich bin bereit viel auszuprobieren bzw. in kauf zu nehmen. Sei es Hypnose eine weiter Spritzentherapie oder eine homöopathische Therapie. Ich bin für jeden Vorschlag dankbar. Bitte nur ernst gemeinte Ratschläge und keine Beziehungstips. LG und vielen Dank !

...zur Frage

Erfahrungen mit Desensibilisierung mit Gräsertabletten?

Hat jemand schon Erfahrungen mit einer Desensibilisierung mit Gräsertabletten gemacht? Damit soll man angeblich seine Gräserallergie beseitigen können. Natürlich bin ich dieses Jahr zu spät dran, aber für nächstes Jahr wäre es schon eine tolle Alternative zur Spritze.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?