Kann Stress der Auslöser für soviele Symptome sein?

5 Antworten

Hallo kvk2689,

das klingt wirklich schlimm. Ich habe selbst eine gute Freundin, die auch oft Schwindel und Kreislaufprobleme, vermutlich aufgrund von Stress, hat. Bei ihr legen sich die Symptome hingegen, wenn sie Urlaub macht oder einfach paar Tage abschalten kann. Das scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein :( Hast du denn schon mal einen anderen Arzt aufgesucht? Das würde ich dir auf jeden Fall empfehlen. Eine zweite Meinung ist sehr wichtig und oftmals sind manche Ärzte schon sehr auf ihrer Meinung eingeschossen, wenn sie keine andere Erklärung finden. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, überprüfen zu lassen, ob es sich evtl um ein neurologisches Problem handelt und du deshalb Kopfschmerzen oder Herzrasen, etc. hast.... Das ist jetzt aber auch eher nur eine Vermutung von mir. Ich habe noch ein wenig recherchiert und diese Broschüre zum Thema Stress gefunden: http://www.gothaer.de/privatkunden/kundencenter/ratgeber-gesundheit/broschuere-stress.htm Vielleicht hilft die dir in diesem Fall ja weiter?

Drücke dir die Daumen und wünsche dir gute Besserung! Hoffentlich findet ein Arzt bald mal was!

Wenn es auf Streßfolgen hinausläuft, kann ich Dir eine teilstationäre oder stationäre Psychotherapie empfehlen. Bei meiner Tochter hat es nach ähnlichen Symptomen geholfen.

Ja, das kann es. Unter Stress verbrauchst Du ganz viel B-Vitamine und Magnesium, weil die u.a. für die Reizleitung der Nerven zuständig sind.

Was ißt Du? Deine Symptome klingen zum größten Teil nach Mangel an Vitamin B1. Den hat man, wenn man vermehrt Kaffee oder Tee trinkt, Zucker oder Mehl ißt. Trifft davon etwas auf Dich zu?

Wodurch kamen Deine Verdauungsschwierigkeiten? Anitbiotika oder sowas? Gestörte Darmflora verursacht gestörte Vitaminaufnahme im Darm.

Werden über die Nahrung weniger als 0,2 mg Thiamin pro 1000 kcal (4,2 MJ) aufgenommen, können bereits nach 4 bis 10 Tagen die ersten Vitamin B1-Mangelerscheinungen auftreten [11].

Ein marginaler Thiaminmangel äußert sich zunächst durch unspezifische Symptome, wie Müdigkeit, Gewichtsverlust und Verwirrungszustände [5, 14, 15, 17, 19, 20].

  • Tachycardie – Herzrhythmusstörungen mit gesteigerter Herzfrequenz, anhaltende Pulsbeschleunigung auf über 100 regelmäßige Schläge pro Minute, ohne dass ein vermehrter Bedarf an Herzpumpkraft besteht [5, 14, 15, 19, 20]

  • Schlafstörungen [14, 15, 19, 20]

  • Parästhesien – Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder, Kälte- und Wärmewahrnehmungsstörungen [7, 9]

  • Augenzittern, Doppeltsehen [1, 7, 8, 9]

  • Orthopnoe – Atemnot beziehungsweise erschwerte Atmung (Dyspnoe)

Das war alleine B1.

Zu Magnesium recherchier mal unter "Magnesiummangel - kaum beachtet aber folgenschwer".

0
@Hooks

Dazu kommt noch bei B1:

  • Gliedmaßenataxie – neurologische Störung der üblichen Bewegungsabläufe und der Gleichgewichtsregulierung [7, 9]
  • Atrophie der Extremitätenmuskulatur, Muskelschwäche [1, 7, 8, 9]
  • Lähmungen [7, 9]

Weiter kannst Du Dich auch mal bei Vitamin D umschauen. Es könnte Dir zumindest Dein AD ersetzen. Ich nehme täglich Lebertran und bin sehr zufrieden damit.

0

Danke für deine Antwort. Kaffee trinke ich seit dem ich den ersten Zitteranfall hatte nicht mehr. Zucker habe ich bis zu meinem Krankenhausaufenthalt auch radikal minimiert. Die Ärzte im Krankenhaus sagten mein Zucker sei recht niedrig, seit dem gönne ich mir zwei Schokoriegel oder ein paar Fruchtgummis am Tag und ein Stück Traubenzucker morgens, damit ich in die Gänge komm. Tee trinke ich maximal 3 Tassen am Tag, aber nur Fruchttee. Klar nehme ich Mehl zu mir, habe aber fast alles auf Vollkorn umgestellt. Trinke sonst nur Wasser und seit einer Woche ein großes Glas Eisensaft am Tag.

Mein Hausarzt sagt meine Blutwerte waren nicht auffällig. Den Magnesiumwert hat er sogar mehrfach untersuchen lassen, ohne Befund. Zwischendurch habe ich von mir aus zusätzlich Magnesiumtabletten genommen. Hat aber auch nix verändert.

Die Verdauungsschwierigkeiten hatten meiner Meinung nach keinen Auslöser, habe werder Antibiotika oder andere Pillen bis zu diesem Zeitpunkt genommen. Seit dem ich den Druck im Bauch/Brust hatte, habe ich bis zur Magenspiegelung Tabletten gegen Magenschleimhautentzündung genommen. Keine Besserung.

0
@kvk2689

Zucker habe ich bis zu meinem Krankenhausaufenthalt auch radikal minimiert.

Sobald Du etwas isolierten Zucker nimmst, fehlt Dir sofort B1.

mein Zucker sei recht niedrig

Und Dein Blutzucker fällt erst recht. Denn zunächst sondert der Körper Insulin ab, durch das Isolierte (sozusagen ein Notfall) erstmal zuviel, und dadurch unterzuckerst Du.

habe aber fast alles auf Vollkorn umgestellt.

Du solltest dann wirklich Vollkorn nehmen, aber das frisch gemahlene, entweder aus dem Naturladen frischgeholt oder besser selbst gemahlen. Aus dem Laden das Vollkornmehl ist zu alt; Forschungen haben ergeben, daß 14 Tage altes Vollkornmehl genauso wirkt wie Weißmehl (also negativ). Bäcker lassen das Vollkornmehl erst einige Tage liegen, um es "backfähig" zu machen - was immer das heißen soll; die empfindlichen Stoffe sind dann jedenfalls weg.

Ich habe es damals auch sofort an der Verdauung gemerkt, als ich von gekauftem auf selbstgemachtes Mehl umgestiegen bin.

ein Stück Traubenzucker morgens, damit ich in die Gänge komm

Sich morgens mit purem Zucker aufzuputschen ist Blödsinn. Lieber Obst in Massen, dazu etwas gutes Fett wie Nüsse oder Kokosöl. Damit Du in die Gänge kommst, empfiehlt sich ein Knieguß nach Kneipp, danach für 10 min wieder ins Bett, dann ist der Kreislauf richtig schön in Schwung.

meine Blutwerte waren nicht auffällig

Na, die sagen ja auch bei Eisenwert von 12,2, das sei normal (bei einer "Normalität" von 12-16. Für mich ist das "unterer Rand") Außerdem ist es nicht wichtig, was im Blut ist, sondern was im Gewebe steckt.

0
@Hooks

Die Verdauungsschwierigkeiten hatten meiner Meinung nach keinen Auslöser

von nichts kommt nichts. Vielleicht hast Du verkehrt zusammengestelltes Essen gegessen. Iß stark kh-haltiges nicht mit eiweißreichem zusammen; Obst und Milch immer jeweils extra.

Trink mal ein Glas frisch gepreßten Kartoffelsaft (aus mehlig kochenden Kartoffeln!) gegen die Schmerzen.

0

Kopfdruck, Kopfschmerz, Schwankschwindel

Hallo ! Ich habe seit August 2011 verschiedene körperliche Beschwerden. Angefangen hat es im Urlaub im August 2011. Ich bin wie jedes Jahr in unser Haus in Italien gefahren. Hatte dort dann - wie jedes Jahr - Probleme mit Wasser in den Ohren. Soweit nicht sonderlich schlimm. Dann hat der Schwindel angefangen und der Kopfschmerz. Vorerst nur ab und an. Jetzt habe ich ihn mittlerweile täglich und konstant. Anfang November habe ich den Schmerz nicht mehr ausgehalten und bin zum Hausarzt. Diese hat mir Blut entnommen und mich zu einem Neurologen weiter geschickt. Die Blutwerte waren allgemein okay. Eine Schilddrüsenunterfunktion hat sich dabei herausgestellt. Blutdruck (eher niedrig) und EKG auch völlig in Ordnung. Der Hausarzt untersuchte mich noch auf "ausgerenkte Wirbel" - kein Befund. Er verschrieb mir Thyronajod 125 - die ich ab November bis Ende Dezember eingenommen habe. Eine Besserung war keinesfalls in Sicht. Der Druck wurde immer größer. Insbesondere vor dem Schlafen gehen, wenn ich den Kopf auf das Kissen gelegt habe. Hier habe ich bis heute noch das Gefühl, dass der "Schädel" mir platzt. Der Neurologe hat mich untersucht und konnte körperlich nichts feststellen. Auch der Schwindel tritt in regelmäßigen Abständen auf. Eine Art Schwankschwindel, aber keine Kreislaufprobleme ! (Mir wird nicht Schwarz vor Augen) Der Augenarzt hat ebenso keine Erklärung gefunden.

Nun habe ich, aus Verzweiflung, die Tabletten Ende des Jahres (11) abgesetzt. Eine kurzfristige Verbesserung war in Sicht. 2 Tage lang ging es mir wesentlich besser. Der Druck war kaum noch spürbar, der Kopfschmerz ist seitdem nicht mehr konstant da. Einen Termin bei einer Endokrinologin habe ich bereits vereinbart - evtl. habe ich falsche Tabletten oder eine falsche Stärke erhalten. Nun fängt es erneut an, dass ich starken Druck und Kopfschmerz verspüre. Der Neurologe redet mir ein, ich hätte zuviel Stress sowie Angstzustände und verordnete mir die Jacobson Entspannungstherapie sowie einen täglichen 30-minütigen Spaziergang. Kann prinzipiell nicht schaden, hatte aber keinerlei Effekt.

Eine Überweisung für ein MRT habe ich erhalten und werde ich in Kürze durchführen lassen.

Ein paar Infos zu meiner Person: weiblich, 25 Jahre alt Übergewicht, Schilddrüsenunterfunktion, Raucherin Studentin und im Nebenerwerb Selbständig

Hat vielleicht jemand ähnliche Symptome oder Probleme ?! Der Druck und der Schwindel machen mich wahnsinnig :(

Viele Grüße Sarah

...zur Frage

Angst vor Darmkrebs mit 20?

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt, weiblich.

Habe seit Ende Mai folgende Beschwerden:

Bauchschmerzen vorallem links, Flanke links und rechts, Schwindel, Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit, einmal dünner Stuhl dann wieder normal, Darmgeräusche,...                              

( habe kein Fieber, kein Nachtschweiß und muss Nachts auch nicht aufs Klo, habe 2 kg abgenommen aber das kann auch am Stress und der Angst liegen hoffe ich zumindest, keine Vorbelastung in der Familie)

War schon bei einem Internisten der einen Ultraschal gemacht hat war alles in Ordnung, mir wurde auch schon Blut abgenommen keine Entzündungswerte, der Stuhl wurde auch schon untersucht keine Entzündungswerte..

Im Mai hat das ganze angefangen mit Herzrasen und starken Magenschmerzen bin sofort ins Krankenhau, dort wurde Blut abgenommen alles ok, sie haben mich wieder nach Hause geschickt..                      

Dann Ende Juli wurden die Symptome besser hatte wieder normalen Stuhl und keine Beschwerden.. und jetzt fängt das ganz wieder von vorne an ich weiß nicht mehr weiter keiner findet was ich werde jetzt eine Magen-Darmspiegelung machen obwohl die Ärzte sagen Sie halten es nicht für nötig..

Nahrungsmittelunverträglichkeitstet wurde gemacht, es wurde eine Sorbitintoleranz und eine Histaminintoleranz festgestellt....

Habe so Panische Nagst vor einem Darmkrebs alle Symptome treffen auf mich zu!!

Glaube jede Nacht nicht mehr aufzuwachen, es ist die Hölle ich kann mein Leben nicht mehr genießen...

Aber können sich bei Darmkrebs die Symptome verbessern oder für 1 Monat verschwinden.

Bin verzweifelt, hat jemand ähnliche Erfahrung? :(

...zur Frage

Mir gehts immer noch nicht besser eher schlechter, kann ich gar nichts mehr tun?

Was noch tun? Ärzten nun vertrauen? habe Symptome, Schwindel. Übelkeit, Dauerhafter Kopfschmerz (So ein Drücken um den ganzen Kopf, als wenn den jemand zusammendrückt oder ich da irgendwas drin habe, fühle mich teils als stände ich neben mir. Herzrasen, Apeitlosigkeit, Geschmackslosigkeit, Müdigkeit, Schlappheit, und und und... mal mehr mal weniger..Bauchschmerz

War bereits in zwei Krankenhäusern (Eines Diagnose: Migräne und eins: Psyche) Acht Allgemeinärzten und Innere Medizin. (Alle hier in der Umgebung) Drei Hals Nasen Ohren Ärzten, Endokrinologe, Kardiologe, zwei Orthopäden, zwei Chiropraktiker, zwei Hautärzte, zwei Augenärzten, zwei Neurologen, Zahnarzt, Frauenarzt, Heilpraktiker Naja bei allem möglichen. Gemacht wurden zig Blutabnahmen, eeG; Nervenbahnuntersuchung, Kernspint vom Kopf, Kernspint von der Halswirbelsäule, Magenspiegelung, Röntgenbild von der Lunge, Röntgenbild von den Nasennebenhöhlen, Darmspiegelung, zig Blutuntersuchungen auf alles mögliche (zb. auch Borreliose), Aussscluss bei jedem Arzt auf irgendwelche Krankheiten des Fachgebietes.

Naja alle sagten (Psyche Stress) Habe nun auch ne Psychotherapie angefangen.. hatte aber zweiTermine aber empfinde momentan keine wirkliche Besserung... dh an dem Tag wo dieTermine waren gings mir noch ein bissl schlechter und den Tag danach ... Dazu habe ich jetzt schon seit zwei Monaten Phisiotherapie...

Hmmz??

...zur Frage

Schmerzen und Krämpfe Stunden nach dem Essen, Schmerzen rechts an den Rippen, Ärzte finden nichts...

Seit nunmehr fast 10 Wochen habe ich Probleme nach dem Essen. Oft muss ich mich übergeben nachdem ich etwas gegessen habe. Einige Male (vier mal) hatte ich nachts koligartige Schmerzen, einmal bin ich bei einem solchen Ohnmächtig geworden. Daraus resultieren habe ich bisher 20 Kilo abgenommen (war übergewichtig, mager bin ich also noch nicht ^^)

Ich war einmal Nachts im Krankenhaus, danach beim Arzt, hatte Blut- und Stuhltests und eine Magenspiegelung, Ultraschall, alles Unauffällig. 2011 hatte ich bereits eine Ähnliche Geschichte, damals wurde mir letztenendes die Gallenblase entfernt und danach war es dann auch gut.

Letzte Woche war ich dann beim Arzt (Urlaubsvertretung meines Arztes, der kennt mich aber auch noch nicht lange weil ich gerade erst in eine neue Stadt gezogen bin). Die meinte dann so in etwa "Ja, nehmen sie mal weiter die Säureblocker und dann schauen wir mal in 2 Wochen". Die Säureblocker nehme ich seit 6 Wochen durchgängig, ohne Erfolg.

Stress habe ich nicht wirklich, außer vielleicht dass die ganze Sache ein bischen kräftezehrend ist. Ich gehe weiter arbeiten, Vollzeit, und die letzten Tage geht es etwas bergab, allgemein. Die Schmerzen an der rechten Seite habe ich mehr oder weniger durchgehend, teilweise wird mir übel, wenn ich zu schnell zu viel Wasser trinke und essen tue ich nur alle paar Tage, dadurch hab ich natürlich Schwindel, mir wird schwarz vor Augen und im allgemeinen fällt es mir schwer, konzentriert zu Arbeiten.

Ich bin gerade ein wenig Verzweifelt, weil ich nicht weiß, wie ich weiter vorgehen soll jetzt...

Hat vielleicht jemand Tipps für mich, Ärzte an die ich mich wenden kann? Vielleicht direkt einen Arzt in der Nähe von Hamburg? Ich weiß gerade wirklich nicht, was ich tun soll.

...zur Frage

Taubheit im Bein ohne Kribbeln

Guten Morgen.

Ich habe seit Samstagnacht (26.10) so eine Art Taubheit im linken Bein (nach einer Party mit Massig Alkohol). Ich habe mich nicht gestoßen oder dergleichen und der Schmerz ist auch eher innerlich. Beim Laufen ist es ein leichter ziehender bis stechender Schmerz. Im liegen in bestimmten Positionen geht es aber sonst ist es auch da das gleiche. Ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll als „Taubheit ohne Kribbeln“ man kann es schlecht beschreiben. Von den Symptomen her ist es scheinbar wieder ein Schlaganfall/Herzinfarkt Anzeichen wie bereits vor 2 Jahren. Da hatte ich die gleichen Symptome über 6 Wochen, angefangen im Arm bis runter zum Bein im Laufe der Zeit. Ich bin 31 und habe ein sehr stressiges Leben Privat als auch Beruflich. Ich meide den Arzt eher und gehe wirklich nur hin wenn ich fast Tot bin, mir ein Körperteil fehlt oder ich eine Erkältung bekomme :) (Männer eben^^). Jedenfalls sitze ich solche Sachen eher aus und wirke dem entgegen in dem ich reichlich Schmerzmittel nehme. Größenteils auch auf Morphium Basis.

Meine Frage daher lautet kann mir da einer helfen oder einen Rat geben (Außer zum Arzt zu gehen) bevor ich meine übliche Behandlung anfange? Denn langsam glaube ich es ist was wirklich Ernstes und möchte es dann nicht von einem Arzt gesagt bekommen.

Ich weiß nicht ob es Hilft aber ich habe oft Hohen Blutdruck und wache gerade im Sommer so gut wie jede dritte Nacht mit Nasenbluten auf.

Vielen Dank im Voraus^^

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?