kann nicht mehr in meinem bett schlafen angst?

3 Antworten

Hallo,

Tipps werden hier nicht viel bringen. Panikattacken sind ungefährlich, und sterben kann du dabei nicht. Ich weiß, das bringt dir im Moment nichts, aber wissen solltest du es trotzdem.

Deine Attacken sind so stark, dass du ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten entwickelst („Ich kann dort nicht mehr schlafen“). Das bedarf professioneller Behandlung.

Mach dir einen Termin beim Psychiater. Der Kann dir erstmal kurzfristig mit Medikamenten helfen, damit du weiter studieren kannst und endlich wieder Schlaf findest, bis eine Psychotherapie beginnen kann, um den Grund für diese Attacken zu finden - dieser kann ganz banal sein, und Thematisch völlig anders gelagert sein.

Warte nicht ab damit, und vor allem musst du dich nicht schämen. Panikstörungen sind häufig, und recht einfach zu Behandeln, können aber Die Lebensqualität massiv einschränken wenn man sich mit ihnen “arrangiert”.

Grüße und gute Besserung,

FlaeD

du hast recht danke für die antwort

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Panikattacken stehen auf der Mangelsymptomliste von Vitamin B. Nimm mal die B-Vitamine als Komplex ein (ratiopharm, life extension, feelgood, herbafit) und ausreichend Magnesium, um die Bs auch zu aktivieren.

Dann hast Du genügend Nervenfutter, um beim Lernen das für die Nerven verbrauchte Material wieder reinzuholen. Wer viel verbraucht, muß auch tüchtig für Nachschub sorgen - das ist ein simples Problem von Nachfrage und Angebot...

Nüsse und Mandeln enthalten B und Mg (schon mal was von Studentenfutter gehört?), Erdnüsse stören da eher. Wenn Du aber schon bei Panikattacken und Herzrsasen angelangt bist, solltest Du zunächst Kapseln nehmen.

Störend oder hemmend wirken: Mehl, Zucker, Reis, Kaffee, Tee, rohes Eiweiß.

ok danke

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Du solltest Dir psychologische Hilfe holen !

Derealisation / Panikattacken / Angststörung

Hallo Alle zusammen,

ich habe mich jetzt hier neu angemeldet und war bereits bei GuteFrage.de Nutzer. Habe oft Fragen über Panikattacken gestellt. Jetzt möchte ich euch über die Ängste was sagen. Ich leide seit 2011, nach einer einzigen schweren und sehr starken Panikattacke unter Angststörung. Ich wusste nicht was mit mir los war und ich dachte ich bin verrückt. Jetzt nach drei Jahren habe ich begriffen woran es lag und was mein Hauptproblem war. Hiermit erzähle ich euch meine Geschichte: Ich war als Teenager immer kalt und nicht emotional. War ein Egoist und nur auf meine Bedürfnisse fixiert. Bis ich mit 23 Jahren in Norddeutschland an Durchfall litt. Ich hatte immer die Einstellung das mir nie was passieren wird, war jeden Tag glücklich, hatte vielleicht nur einmal im Monat meine Tiefen. Doch damals hatte ich Durchfall wie noch nie, habe es Wochenlang mitgeschleppt, bis ich Blut und Fieber dazu bekam. Fuhr schnell zum Krankenhaus, Vermutung EHEC. Damals bekam ich zum erste mal Todesangst. Es wurden Tage Lang mehrere Tests gemacht, und ich hörte und laß in der Zeit im Nachrichten über viele Todesopfer in Norddeutschland wegen Ehec. Am vierten Tag glaube ich die Diagnose, Norovirus. Nichts schlimmes. Und schwupp war ich wieder glücklich. Unterwegs nach Hause mit dem Auto ca. 350km, war ich unbewusst am grübeln, wie schnell es gehen kann und warum wir leben. Die Gedanken hatte ich aber nur wenn ich alleine war. Und beruflich fuhr ich meistens lange Strecken, da war ich ständig grübeln und bekam ab und zu leichte Stimmungsschwankungen, doch diesmal bekam ich plötzlich Panikattacke. Ich dachte erstmal ein Herzinfarkt und rief meine Mutter sofort an und sagte Ihr dass ich Sie liebe. Weil ich dachte ich sterbe jetzt. Im Krankenhaus wurde nichts gefunden, Diagnose, Panikattacke. Zum ersten mal hörte ich das Wort. Eine Woche später, mulmiges Gefühl hatte ich ständig, fuhr ich an einem Straßenrand mit Kreuz vorbei. Ich glaube auf der Strecke gab es zwei Kreuze, nur hatte ich aufeinmal so ne Gefühl als wäre ich vor 5min dort vorbeigefahren und fragte mich jetzt ob ich in der Vergangenheit bin oder gestorben bin. Klingt Komisch, ich traute mich auch nicht jemanden es zu erzählen weil die Leute sonst denken ich wäre verrückt. Und dann hatte ich immer das Gefühl gehabt und hatte nur noch Sorgen und Angst vor der Angst. Das erste Jahr bis 2012 war das schlimmste. Ich war überzeugt von mir dass ich verrückt bin. Doch dann habe ich gelernt dass solche Symptome bei Angst normal sind und ich es nur zulassen muss. Das war das meiste wovor ich Angst hatte, Konfrontation. Ohne Begleitpersonal ging bei mir NICHTS. Jetzt seit Neujahrbeginn tue ich alles wie alle anderen. Ich wollte kein Vogel mehr in einer Käfig sein. Und ich lebe, ich kann alles machen was ich will. Das Gefühl der Unwirklichkeit und ab und zu Schwindel verschwindet aber nicht ganz. Nur Unwirklichkeitsgefühle haben alle jeden Tag, wahrnehmen tun nur wir es. Die Zeit ist kurz. Es ist Zeit zu leben.

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