Kann mein Hausarzt die Behandlung erweigern?

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4 Antworten

Hallo Sansibaer,

es gibt nur eine Verpflichtung zur Behandlung wenn Du in Lebensgefahr wärst und gerade in seiner Praxis bist. Ansonsten herrscht Angebot und Nachfrage ..... Den hippokratischen Eid gibt es in dem Sinne längst nicht mehr, er hat nur noch medizingeschichtliche Bedeutung!

VG Stephan

Auf eine so allgemeine Fragestellung wird ein Jurist immer antworten: "Das kommt drauf an ..."

Wenn die persönlichen Gründe zu einem Verlust des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient geführt haben, kann der Hausarzt die Behandlung selbstverständlich verweigern.

Wenn aber die persönlichen Gründe dergestallt sind, dass er seine Sprechstunde abbricht, um z.B. rasch zum Golfplatz zu fahren, um sein Handicap zu verbessern, könnte er berufsrechtliche Probleme bekommen.

Hallo sansibaer,

naja, dann ist ja wohl auch die Vertrauensbasis weg. Daher ist es besser, wenn man die Behandlung sowieso abbricht und einen anderen Arzt wählt.

Viel Erfolg!

Ohne Einzelheiten dazu wird Dir niemand eine vernünftige Antwort geben können.

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