Kann man wieder richtig gesund werden bei einer Depression?

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Genau sagen, wie lange eine Depression dauert, kann man nicht. Aber wenn du neben den Medikamenten auch Psychotherapie bekommst, stehen die Chancen ganz gut. Manchmal ist man auch verstimmt, weil man sehr viele Dinge auf einmal bewältigen musste. Du hattest viele Erkrankungen. Durch das Medikament, das erst mal wirken muss und durch ein bisschen zeitlichen Abstand wirst du mit Sicherheit wieder gesund werden. Setz dich dabei nicht zu sehr unter Druck. Wenn du wieder mehr Routine in dein Leben bekommst, wird es dir schnell besser gehen. Eine Psychotherapie solltest du trotzdem machen, da die Medikamente alleine nicht eine Ideallösung sind. Du merkst selbst, dass sie Nebenwirkungen hast, in Verbindung mit einer Gesprächstherapie können die Medikamente vielleicht schnell herabgesetzt werden. Alles Gute!

Danke für deine Antwort, sie macht mir sehr viel Mut. Ich war vor über 4 Monaten ein ganz gesunder Mensch, man will es nicht begreifen, dass eins nach dem anderen kommt. Leider stehe ich nur auf der Warteliste einer Psychologin und werde wohl vor September oder Oktober keinen Termin bekommen. Meine Ärztin meint auch ich schaffe es wieder gesund zu werden, muss eben Geduld haben, aber das ist nicht so einfach, wenn man sich schlecht fühlt, besonders früh und vormittags ist es am Schlimmsten. Ich war gestern in der Notaufnahme, da ich starke Herzschmerzen hatte, aber war alles ok im EKG und Blut. Die meinten aber dann, dass ich vielleicht doch mal 3 Wochen in eine Klinik gehen sollte, denn ambulante Therapie dauert eben lang. Aber sie wies mich gleich darauf hin, dass ich in so einer Klinik mit schwereren Fällen zusammen wäre wie Alkholikern usw. Ich wollte dies auf alle Fälle vermeiden und erstmal abwarten, was das Medikament bringt. Ich habe auch die Befürchtung, wenn man aus so einer Klinik kommt, dass dann zu Hause der Spass von vorne losgeht, besser man kriegt es zu Hause irgendwie auf die Reihe. Ich habe auch eine CD mit progressiver Muskelentspannung die nicht verkehrt sein kann, merke dass es mir danach etwas besser geht. Im Moment ist es eben so, dass ich kaum aus der Wohnung komme u.a. auch wegen der Nebenwirkungen, aber ich hoffe dass das mal wieder besser wird.

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Mittlere bis schwere Depression - ist jemand davon geheilt?

Hallo zusammen,

hat schon jemand sowas überwunden? Wenn ja, wie?

Ich selber bin 24, männlich, lebe mit meiner Schwester und Freudin zusammen und bin hauptsächlich wegen dem Krebstod meiner Mutter depressiv. Mein Vater hat seit 1997 eine Schizophrenie diagnostiziert bekommen und dadurch entstand auch die Scheidung, ich wurde in der Schule schlecht und gehänselt, da man ja durch solche Erlebnisse sich abkapselt, in der Schule schlecht wird und vielleicht auch länger kindisch ist. Und dadurch wurde ich recht einzelgängerisch. Aber die Depression kam erst so richtig im Jahr 2007 durch den Tod.

Ich leide unter Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, schwacher Libido, Stimmungsschwankungen, Anankasmus (Zwangsgedanken), habe kein Selbstwertgefühl, und Niedergeschlagenheit.

Ich bin leider auch arbeitslos, da ich keinen Führerschein habe, unkonzentriert und einfach zuwenig Elan habe. Wegen der Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit konnte ich mich nicht zum Führerschein-machen durchringen. Und nun habe ich Angst davor, eine neue Arbeitsstelle anzutreten, da mich die letzte Kündigung sehr niedergerissen hat.

Ich habe auch schon mal durch einen Psychiater Doxepin 25mg und Citalopram 20mg probiert, allerdings jeweils nur unter der Woche, weil mich das so müde gemacht hat und dann auch nur laut Verordnung eine Viertels-Tablette (!). Das war natürlich ein Fehler.

Dann habe ich aber Seroquel 25mg benutzt. Ich glaube, dass ich gegen Ende 1 oder 2 Tabletten genommen habe. Insgesamt waren das 6 oder 7 Wochen, aber es machte mich nur müde.

Aber durch die Nebenwirkungen von solchen Sachen wollte ich lieber mal die homöopathische Art wählen. Zur Zeit bin ich bei einer Heilpraktikerin. Sie gab mir Natrium Chlorid C1000-Globuli, von denen ich 1x3 Kügelchen nehmen muss und nach 2 Wochen dieselbe Dosis.

Meine Schilddrüsenwerte sind auch in Ordnung laut dem Endokrinologen.

Dann habe ich z. B. auch mal Vitamin B12 und Johanniskraut 900mg probiert, das hat aber gar nichts gebracht.

Jetzt habe ich aber halt die Angst, dass mir die Heilpraktikerin auch nicht helfen kann.

So langsam weiß ich nicht mehr, was ich noch tun soll.

Ich brauche dringend Hilfe. Ich hoffe, es kann mir jemand einen guten Tipp geben. :(

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Fluspirilen ohne Aufklärung vom Arzt?

Ich bin seid einigen Wochen wegen Diabetes in ärztlicher Behandlung. Dazu kommt das ich leicht reizbar, ständig müde und antriebslos bin. Im Gespräch über ein Diabetesprogramm der AOK fragte der Doktor mich ob ich ein Problem mit Spritzen hätte. Das verneinte ich. Darauf sagte er nur, dann bekommen Sie gleich noch eine Spritze.... Soweit ok... Es erfolgte aber keine weitere Aufklärung... erst die Arzthelferin meinte nur; damit geht es Ihnen etwas besser.... ???? Daraufhin hab ich mal im Internet geschaut was >Fluspi< bedeutet.... SCHOCK ... Neuroleptikum, Einsatz bei Schizophrenie, Tourett , Epilepsie... von den Nebenwirkungen mal ganz abgesehen.... Nun war ich heute wieder in der Praxis... und habe mich beschwert das mit nicht gesagt wurde was ich da bekomme... die Antwort war nur: Ob ich ihm nicht vertraue!!! Außerdem stimmt das nicht... er hätte mich ja gefragt ob ich ein Problem mit spritzen hätte... das hätte als Aufklärung gereicht???? Ach ja... ich habe keine Veränderung meiner Symptome bemerkt.... außer Kopfschmerzen war alles wie immer :( Vielleicht würde mir ja ein entsprechendes Medikament helfen... aber muss ein Arzt mir nicht sagen, was er mir gibt? Ich bin ja nun keine 20 mehr, aber so etwas ist mir noch nie passiert... bis dato haben alle Ärzte mit mir abgesprochen was ich habe und wie die Therapie oder Medikamentöse Behandlung ausschaut. Meine Frage nun: Muss ich das so hinnehmen? ...und welche Erfahrungen gibt es mit diesem Medikament

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Diät-Frage: Mit Salat und Thunfisch abnehmen gesund? (+Sport)

Hallo,

ich habe aufgrund verschiedener tragischer Ereignisse leider innerhalb von 4 Monaten das zugenommen, was ich in 1,5 Jahren zuvor abgenommen hatte. Viel Frustessen und mit Sport aufgehört aufgrund von Trauer und Schock.

Nun ja, nun bin ich da, wo ich schon mal war bzw. sogar noch 1 Kilo drauf.

Ich versuche es diesmal aber schneller zu schaffen und direkt die Ernährung umzustellen, was ich damals nicht sofort gemacht hatte, so sollte es keine 1,5 Jahre dauern, denke ich.

Aber zu meiner Frage:

Ich habe ab und an doch recht guten Appetit. Den Appetit versuche ich logischerweise durch viel Trinken zu stillen, aber das hat noch nie wirklich gut bei mir geklappt oder vielleicht schon, aber gefühlt nicht, außer, dass ich oft auf Klo rennen muss. :)

Ich mache mir nun seit ein paar Tagen schon immer wieder einen Salat. Paprika, Tomate, Gurke, etwas Öl, manchmal etwas Käse und ne Thunfischdose dazu. Da komm ich dann, hab ich errechnet, auf ca. 250 kcal pro großer Salatportion. Aber so richtig satt, also für 10 Stunden oder so, macht die ja nicht unbedingt. Meist muss ich danach auch noch ein Schwarzbrot mit Käse essen oder manchmal auch 2 oder 3, je nachdem, wie groß eben der Appetit noch ist.

Ist das normal? Dachte, dass Salat viel mehr satt macht oder machen kann und die Portion, die ich mir mache, ist meist auch nicht so klein.

Und viel wichtiger: Wie "schädlich" ist Thunfisch? Also ich würde auch 2-3 Salate am Tag essen, aber gerne mit Thunfisch und nicht ohne. Aber 2-3 Dosen Thunfisch am Tag ist bestimmt auch nicht so gesund, oder?

Wäre cool, wenn sich jemand dazu äußern könnte und ich beruhigt Salat mit Thunfisch den ganzen Tag essen könnte plus ein paar Scheiben Brot.

Aktuell liege ich bei 1.500-1.900 kcal, die ich pro Tag zu mir nehme durch diese Methode und dazu mach ich ja noch Sport, hab also ein Defizit pro Tag von mehr als 500 kcal, was ja gut ist.

Danke im Voraus an alle.

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Nebenwirkung oder nicht?

Hallo! In den letzten Wochen hatte ich wieder mehr Magenschmerzen, Aufstoßen und Sodbrennen. Deswegen wurde letzte Woche die Medikation umgestellt. Von Pantoprazol auf Pariet. Denn mein Arzt meinte, beim Pantoprazol könnte es zu einem Gewohnheitseffekt gekommen sein, und dann würde das nicht mehr so richtig wirken. Deswegen soll ich jetzt das Pariet 20 mg versuchen (1 Tablette morgens). Das nehme ich jetzt seit Samstag.

An den ersten Tagen habe ich auch keine Probleme gehabt. Außer dass ich am Sonntag massiv Aufstoßen hatte. Aber gestern und heute habe ich dazu noch ziemlich heftige Magenschmerzen, deutlich stärker als "normal". Dazu auch viele Blähungen und heute hatte ich schon 3x Stuhlgang (allerdings kein Durchfall). Und Abends ist mir immer irgendwie übel.

Jetzt habe ich im Beipackzettel vom Pariet gelesen, dass das auch Nebenwirkungen sein könnten (• Den Magen-Darm-Trakt betreffende Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen (Flatulenz), Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung - http://www.diagnosia.com/de/medikament/pariet-20-mg).

Wie kann ich denn merken, ob meine BEschwerden, insbesondere die stärkeren Magenschmerzen, jetzt Nebenwirkungen sind oder aufgrund meiner Erkrankung bestehen?

Testweise die Tabletten weglassen kann ich eigentlich nicht, da ich seit Freitag auch eine Kehlkopfentzündung habe, die laut HNO-ärztlicher Untersuchung auf einen Säurereflux zurückzuführen ist. Und da kann ich halt auf das PPI nicht verzichten.

Gibt es sonst eine Möglichkeit einen möglichen Zusammenhang festzustellen? Mein Gastroenterologe ist leider etwas weiter weg, so dass ich da nicht einfach mal hingehen und nachfragen kann und er war leider auch telefonsich nicht zu erreichen.

Was habt ihr vielleicht für Tipps?

Danke und viele Grüße

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