Kann man sich an zu viel Trinken gewöhnen?

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Dein Körper stellt sich natürlich auf deine veränderten Ernährungs- und Trinkmengen ein. Genauso wie er sich an die vermehrte Trinkmenge gewöhnt hat, wird das aber auch langsam wieder in die andere Richtung gehen!

Warum willst du weniger trinken, jetzt kommt der Sommer, da brauct der Körper mehr Flüssigkeit, aber warum hast du immer Durst? das kann auch ein Hinweis auf Diabetes sein. Wann war dein letzter Bluttest und war da alles in Ordnung?

Hallo Ikarus25,

das ist doch super, wenn du nun ausreichend trinkst. Drei Liter halte ich eigentlich nicht für bedenklich. Wenn du allerdings ein vermehrtes Durstgefühl hast, dann solltest du einen Bluttest machen lassen. Bei Diabetes hat man auch immer Durst. Aufgrund deiner Diät (ich weiß ja leider nicht wie und was) könnte auch der Insulinspiegel sehr durcheinander gekommen sein. Besonders Insulinspitzen und -abstürtze sollte man eigentlich vermeiden.

Alles Gute!

Abführen vor Darmspiegelung

Hallo! Ich habe nächste Woche eine Darmspiegelung und hatte gestern das Vorgespräch. soweit ist mir der Ablauf der Untersuchung und alles auch klar. Vor der Spiegelung selber habe ich eigentlich auch keine Bedenken, da ich davon ja nichts mitkriegen werde.

Aber: man muss ja am Vortag abführen und neben dem entsprechenden Mittelchen auch jede Menge trinken. Und das ist für mich im Moment der größte Horror! Ich soll mindestens 4 Liter trinken, dazu noch 1/2 Liter mit der ersten Abführlösung. Und am Untersuchungstag morgens um 6.00 Uhr nochmal einen Liter mit Abführlösung und zusätzlich auch nochmal viel trinken.

Das sind für mich ziemlich utopische Mengen. Ich habe ja so schon Probleme eine Flasche wasser am Tag zu trinken (+ eine Tasse Tee zum Frühstück und mal nachmittags eine Tasse und vielleicht zwischendurch noch mal einen Becher Kakao). Wie soll ich dann diese Unmengen schaffen? Und dann soll ich auch noch Wasser ohne Kohlensäure trinken, das ich so absolut gar nicht mag. Mir wird ja jetzt schon schlecht, wenn ich nur daran denke...

Hat da jemand einen Tipp für mich? Und was ist, wenn ich es nicht schaffe, diese Menge zu trinken? Kann dann die Untersuchung nicht gemacht werden?

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Starker Durst, unregelmäßige Diurese

Hallo,

ich habe schon einen Ärztemarathon hinter mir und hoffe, dass vielleicht jemand eine Idee hat, in welche Richtung ich weiter untersuchen lassen kann, um auf die Lösung zu kommen.

ich habe das Problem, dass ich seit diesem Sommer plötzlich mit starkem Durst zu kämpfen habe und das Gefühl habe, es liegt daran, dass der Körper unregelmäßig stark Wasser verliert, so dass ich austrocke, dann wieder etwas weniger, so dass ich mich etwas erhole etc.

Ich leide unter starkem Durst, Kreislaufproblemen, Austrocknungsgefühlen an Händen und Schleimhäuten. Wenn ich meinem Durst nachgehe und die Trinkmenge nicht unter Qualen beschränke, komme ich auf bis zu 12 Liter Wasser am Tag, allerdings verliere ich diese auch, so dass der Durst nach kurzer Zeit zurückkommt.

Weil der Wasserverlust den Durst bestimmt und nicht umgekehrt, wurde ein Diabetes Insipidus (oder Mellitus) vermutet und inzwischen halbwegs sicher nach mehreren Durstversuchen ausgeschlossen.

Ich sollte dann sehr gleichmäßig kleine Mengen trinken und auch Ein- und Ausfuhr protokollieren und habe gemerkt, dass ich teilweise 1,5 Liter über Stunden trinken kann und kein Wasser verliere (dann geht es mir auch meist deutlich besser), dann wieder verliere ich plötzlich viel Wasser mehr und habe das Gefühl, völlig auszutrocknen

Es gibt eine starke Tagesrhythmik, vor allem am Morgen und Vormittag verliere ich deutlich mehr als ich trinke, gegen Abend wird es oft besser, nachts ist es meistens recht gut. Deswegen habe ich die Vermutung, dass es in die Richtung von Hormonen geht, tappe aber völlig im Dunkeln. Auch habe ich das Gefühl, dass es in plötzlichen extremen Stress-Situationen sehr stark wird.

In die psychosomatische Richtung wurde auch schon gedacht, nach ersten Einschätzungen erschien es aber eher körperlicher Natur.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was es sein könnte oder zumindest, wie man weiter Untersuchen könnte. Ich leide wirklich sehr und wäre sehr dankbar über jede Hilfe.

Viele Grüße, Hendrik

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