Kann man Parkinson heilen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung bei der es zu einem degenerativen Untergang der Substantia nigra kommt. Das ist ein sogenanntes Basalganglion, also ein tief im Gehirn liegender Kern aus grauer Substanz. Durch diesen Untergang kommt zu einem Mangel an Dopamin, das ist ein Neurotransmitter der für viele Prozesse wichtig ist. Vor allem wird es bei der Planung und Ausführung von Bewegungen benötigt. Durch das Fehlen des Dopamins kommt es zu den typischen Symptomen des M. Parkinson. Leider ist bis heute eine ursächliche Therapie nicht möglich. Dazu währe es erst ein mal nötig die Ursache für diesen degenerativen Prozess zu finden. Derzeit ist nur eine Behandlung der Symptome möglich.

wieso kann etwas therapiert werden, wovon ursachen nicht bekannt sind? und wieso kann man ganz genau die symptome beschreiben,, z.b. den untergang der substantia nigra (tief im gehirn) ??? keiner weiss wie das entsteht ??? aber trotzdem dann mit medikamenten hantieren???

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@8rosinchen

Wie oben zu lesen steht:

Die Symptome werden therapiert.

Die Veränderungen der Substantia Nigra lassen sich durch eine B/PP-CIT-SPECT Untersuchung ermitteln.

Mit einer, auch medikamentösen Therapie, soll folgendes erreicht werden:

  • Therapie von motorischen, autonomen, kognitiven und kommunikativen sowie psychiatrischen Symptomen der Erkrankung (Impairment)

  • Erhaltung der Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL)

  • Verhinderung/Verminderung von Pflegebedürftigkeit

  • Erhaltung der Selbständigkeit in Familie und Gesellschaft (soziale Kompetenz)

  • Erhaltung der Berufsfähigkeit

  • Erhalt/Wiedergewinnen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität

  • Vermeidung von sekundären orthopädischen und internistischen Begleiterkrankungen

  • Verhinderung/Behandlung von motorischen und nicht motorischen Komplikationen

  • Vermeidung von dopaminergen Nebenwirkungen

Dafür lohnt sich das "Handtieren" mit Medikamenten für die Betroffenen schon.

Nicht umsonst haben Ärzte jahrelang studiert, um ihren Patienten helfen zu können und ihr Examen nicht in Wochenendkursen erworben.

(http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/030-010.htm)

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Es gibt aber die Möglichkeit über adulte Stammzellen der Krankheit entgegenzuwirken bis zur Heilung. Hier ist die Forschung mittlerweile soweit, ein Präparat gefunden zu haben, das die Bildung adulter Stammzellen im Knochenmark enorm stimuliert. Das hat wieder zur Folge, dass die so neu gebildeten adulten Stammzellen zerstörte Zellstrukturen wieder so herstellen, wie es der "Bauplan" in der DNS vorsieht. Das Mittel ist ein rein natürliches Algen-Konzentrat und wird nur auf dem Empfehlungsmarkt als Nahrungsergänzung vertrieben.

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