Kann man Osteoporose durch calciumreiche Ernährung vorbeugen?

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3 Antworten

Die Ursachen der Osteoporiose sind noch nicht restlos geklärt. Ein wichtiger Faktor ist aber die Ernährung. Die meisten Menschen denken bei Osteoporose an Kalzium und Vitamin D. Einer Schweizer Studie zufolge, hat aber auch der Verzehr von Protein einen großen Einfluss auf den Knochen. Dabei ist ein "zu viel" ebenso ungünstig wie ein "zu wenig". "Ein Erwachsener sollte täglich zwischen 10 und 15 Prozent seiner Energiezufuhr aus Proteinen decken", empfiehlt Dr. Corinna Kolac, Ökotrophologin beim Deutschen Grünen Kreuz. Und so können Sie die empfohlene Menge zu sich nehmen:

Etwa 200 Milliliter Milch und eine Scheibe Vollkornbrot mit Schnittkäse zum Frühstück

einen Joghurt als Zwischenmahlzeit

etwa 150 Gramm Fischfilet mit Beilagen zum Mittagessen

ein Wurstbrot zum Abendessen.

Proteinmangel soll gemäß der Studie nicht nur die Knochenmasse verringern, sondern auch zu Muskelschwäche führen. Beide Faktoren erhöhen die Gefahr von Knochenbrüchen. Die Wissenschaftler vermuten, dass diese Effekte durch Somatomedine, das sind körpereigene Wachstumsfaktoren, vermittelt werden. Somatomedine zirkulieren mit zunehmendem Alter immer weniger im Blut. Eine ausreichende Proteinaufnahme erhöht den Somatomedinspiegel. Die Studie konnte auch belegen, dass eine ausreichende Proteinaufnahme nicht nur vorbeugend wirkt, sondern auch den Heilungsprozess nach einer Fraktur beschleunigt.

"Eine weitere wichtige Säule der Osteoporosevorbeugung und -behandlung ist Bewegung", so Dr. Dietmar Krause vom Forum Schmerz in Marburg. Durch körperliche Aktivität wird der lokale Knochenstoffwechsel angeregt und als Folge davon vermehrt Kalzium in die Knochen eingebaut, erklärt der Experte. Die Knochen werden stabiler. Außerdem wird die Muskulatur durch Bewegung gestärkt und kann zusätzlich Haltefunktion wahrnehmen, so Krause weiter.

Osteoporose-Patienten, deren Beweglichkeit durch starke Schmerzen auf Grund von Wirbelkörper- oder sonstigen Knochenbrüchen eingeschränkt ist, können meist nur durch eine ausreichende Schmerzbehandlung an Bewegungsprogrammen teilnehmen, weiß der Schmerzexperte. Deshalb sei sie neben der Behandlung der Grunderkrankung unverzichtbar.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/familie/senioren/12_02_osteoporose.php

Der Ausage von Lena101 ist nichts mehr hinzuzufügen außer, dass nicht nur in tierischen Produkten (Milchprodukte) Calzium steckt, sondern auch sehr viel in grünem Gemüse wie Brokkoli, Fenchel, Wirsing, Spinat und Kräutern. Und dieses Calzium ist "fast" kalorienfrei. :-))). Wichtig ist auch die Menge des Calziums und dass man möglichst früh an eine ausreichende Versorgung mit Calzium denkt. In jungen Jahren wird der Vorrat an Calzium in den Knochen geschaffen, um im Alter gut vorbereitet zu sein. Also calziumreihe Lebensmittel in besagter Kombination zu dir nehmen und dich von Anfang an reichlich bewegen.

NEIN - Kalzium kann der Körper immer nur in Verbindung mit dem Vitamin D 3 aufnehmen. u.a. Mit einer tierischen Eiweiskost wird das Kalzium wieder gebunden und ausgeschieden . "Mischkost" wäre an der Tagesordnung . Die Aufnahme von zuviel Kalzium z.B. über Käse essen fördert im Körper die Arterienverkalkung und Störung der Nierenfunktion . Es gibt Risikogruppe , Senioren, Schwangere und Stillende Frauen , das sollte aber ärztlich abgeklärt werden. schöne größe bonifaz

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