Kann man Medikamente auch wechseln, wenn der Wirkstoff gleich bleibt?

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Die gute Nachricht zuerst: Die Krankenkassen bezahlen weiterhin in der Regel alle verschreibungspflichtigen Medikamente,sofern der Arzt sie verordnet und sie medizinisch notwendig sind.

Dann schreibt der Arzt nicht den Wirkstoff, sondern den Produktnamen auf das Rezept und kreuzt das Feld „aut idem“ an. Das bedeutet, dass der Apotheker das angegebene Produkt nicht gegen ein wirkstoffgleiches austauschen darf.

Die schlechte Nachricht: Das Gesetz schreibt Wirtschaftlichkeit vor. Versicherte sollen bei Mitteln mit identischem Wirkstoff das preisgünstigste nehmen. Das kann für Patienten stressig werden.

http://www.test.de/Gesetzliche-Krankenversicherung-Wettlauf-um-guenstige-Medizin-1598606-2598606/

Danke für den Stern :-)))

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Der Arzt verschreibt im Normalfall nur den Wirkstoff. Der Apotheker entscheidet dann, welches Medikament er verabreicht. Falls es ein spezielles Medikament sein soll, notiert der Arzt dies auf dem Rezept. Der Wirkstoff und die Dosierung bleiben gleich. Bei manchen Patienten ist es jedoch besonders wichtig, wie schnell der Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird, so zum Beispiel bei Schilddrüsenpatienten. Deshalb bekommen diese Patienten immer das gleiche Medikament.

Ein Wechsel bei gleichem Wirkstoff macht kein Problem.

Medikamente aus dem Ausland bestellen mit vorhandenem Privatrezept?

Ich würde gerne Modafinil besorgen, ein Medikament was beispielsweise bei Narkolepsie verschrieben wird und ziemlich effektiv gegen Müdigkeit und Konzentrationsstörungen ist. Leider würde ich von meinem Arzt nur ein Privatrezept bekommen, da ich für eine Narkolepsie Diagnose schon zu einem Neurologen gehen müsste. Mit Privarezept wäre das Medikament in der Apotheke aber extrem teuer und ich weiß schon von hochwertigen und günstigen Alternativen aus dem Ausland (Indien etc.) Meine Frage ist also ob es erlaubt ist, bei vorhandenem Privatrezept den Wirkstoff aus dem nichteuropäischen Ausland zu bestellen und in welchen Mengen. Innerhalb von Europa wäre die Zustellquote hoch genug um dies nicht mehr beachten zu müssen, aber z.B. aus Indien besteht die Wahrscheinlichkeit dass die Sendung vom Zoll komprimittiert wird und ich den Inhalt erklären müsste. Ich bedanke mich für alle sinnvollen Antworten.

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Retardtabletten teilen - ja oder nein?

Hallo! Ich habe mal eine Interessensfrage, weil ich da bisher immer unterschiedliche Aussagen zu bekommen habe, stelle ich sie mal hier.

Ich dachte bisher immer, dass man Retardtabletten nicht teilen soll, da die so hergestellt sind, dass der Wirkstoff eben gleichmäßig über einen längeren Zeitraum abgegeben wird. Würde man sie teilen, könnte es z.B. an den Bruchkanten zu einer schnelleren Freisetzung des Wirkstoffs kommen.

Ich hatte mich mal mit dem Thema vefasst, weil ich regelmäßig Valoron retard 50 mg Tabletten nehmen muss.

Vor 1 oder 2 Jahren als ich mal im Krankenhaus war, bekam ich dort immer halbierte 100er Tabletten, weil die die 50 mg nicht hatten. Irgendwie hatte ich da auch immer das Gefühl, dass die nicht so gut gewirkt haben (kann aber auch daran liegen, dass es ein Generikum war).

Jetzt war ich wieder im Krankenhaus und habe dort wieder die halbierten 100mg-Tabletten bekommen. Was mich halt verwirrt hat, da ich eben dachte, man darf Retard-Tabletten nicht teilen.

Wie sieht es also aus - kann man die problemlos teilen oder sollte man das besser nicht?

Danke und viele Grüße!

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Bakterien im Urin aber keine Beschwerden - trotzdem Medikamente?

Hallo zusammen! Bei einer Nachuntersuchung aufgrund meiner Blasenstörung im Krankenhaus (sehr wahrscheinlich durch die Nervenwurzelblockade und obwohl da nach 3 Tagen alles wieder o.k. war), wurden heute per Zufall Bakterien im Urin entdeckt. Der Arzt war verwundert, dass ich keinerlei Beschwerden habe. Auch ein Ultraschall von Blase und Nieren etc. war völlig unauffällig.

Er meinte, dass er jetzt Bakterienkulturen ansetzen wolle, um zu wissen, was das genau für welche sind, um mir dann das richtige Medikament verschreiben zu können. Denn er halte nichts davon, jetzt einfach irgendwas zu geben ohne zu wissen, was gegen die Bakterien auch wirklich wirksam ist.

So weit ist mir das ja auch klar und finde ich das ja auch gut.

Aber muss ich dann trotzdem (wenn das Ergebnis da ist) irgendein Medikament einnehmen, obwohl ich keinerlei Beschwerden habe? Wird der Organismus dann nicht alleine damit fertig?

Danke und viele Grüße!

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wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, das medikament zu wechseln?

ich bekomme seit 2 jahren das neuroleptikum seroquel wegen verdacht auf borderline persönlichkeitsstörung (stimmungsschwankungen, svv) und depressionen (wobei es auf vor allem auf ersteres anspricht). ich habe es damals in der klinik bekommen und wurde damals sorgfältig ausgesucht (war das dritte medikament, die ersten zwei haben bei mir nicht richtig gewirkt). es wirkt stimmungsstabilisierend und beruhigend und war damals ein segen um einfach mal von meinem gefühlschaos runterzukommen. damals hatte ich 300 mg (Retardtabletten).

nach dem klinikaufenthalt bin ich nun in ambulanter psychotherapie in kombination mit psychopharmaka (seroquel). allerdings wirkt das medikament zu sehr sedierend und ich habe das gefühl, dass es mich in der entwicklung meiner therapie eher behindert, bzw. dass alles einfach bleibt wie es ist. ich habe zwar kaum stimmungsschwankungen mehr gehabt, allerdings oft eine sehr gedrückte stimmung. das habe ich meiner psychiaterin dann auch gesagt und sie meinte, wir sollten die dosis reduzieren. das haben wir dann auch gemacht und sind von 300 auf 200 runter. in den ersten tagen merkte ich, dass meine stimmung im schnitt weniger depressiv war, allerdings die stimmungsschwankungen wieder zurückkamen. nach ein paar wochen verflog der positive effekt allerdings wieder und es war wie vorher, nur mit zusätzlichen stimmungsschwankungen. bei weiteren reduktionsschritten ist genau das selbe passiert: nebenwirkungen blieben, eigentliche wirkung des medikamentens verschlechterte sich. mittlerweile bin ich bei 75 mg (25 mg Mittags, 50 Abends)

nun zu den eigentlichen fragen:

irgendwie finde ich, das bringt nichts mehr so weiter und habe das gefühl, dass es sinnvoll ist, das medikament zu wechseln. es soll zwar stabilisierend wirken, allerdings nicht sedierend, sondern eher stimmungsaufhellend. gibt es sowas?

wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, dass ich ein anderes medikament will? sie tendiert meiner meinung nach mittelfristig gesehen eher zu absetzen, wovor ich allerdings grosse angst habe und ich glaube, dass es nicht klappen wird - noch nicht jetzt. ich will ihr eigentlich nicht einfach sagen: "ich möchte das medikament wechseln". vielleicht hat sie dann das gefühl, dass ich glaube, sie macht ihre arbeit nicht richtig. ich habe mich mit der medikation von psychopharmaka etwas eingelesen, habe mir ein paar bücher fachliteratur besorgt, da mich das thema irgendwie interessiert. ich weiss natürlich, dass diese entscheidungen meine ärztin zu treffen hat, allerdings finde ich einfach, seroquel ist nicht mehr das richtige medikament für mich. ich habe auch angst, dass sie mich nicht richtig ernst nimmt, da ich erst 16 bin. und noch die letzte frage: welche medikamentengruppe wäre für mich am ehesten geeignet? wenn ich ihr vielleicht einen vorschlag bringe, nimmt sie mich vielleicht eher ernst, da sie merkt, dass ich mich informiert habe und es mir wichtig ist.

vielleicht kann mir ja jmd. ein paar anregung für mich.

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