Kann man manchmal einfach nichts gegen eine Wundinfektion tun?

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2 Antworten

Wunden heilen bei Menschen mit Diabetes oft langsamer und schlechter. Der Grund ist, dass hohe Blutzuckerwerte auf Dauer die Gefäße schädigen. Dadurch wird das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, was auch die Wundheilung verzögert. Zum anderen funktioniert die Abwehr von Keimen bei Diabetes häufig nicht mehr so gut. Deshalb infizieren sich Wunden leichter, was ebenfalls zu Heilungsstörungen führen kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Diabetiker eine Neuropathie haben, eine Nervenschädigung. Diese macht sich vor allem an den Füßen bemerkbar: Das Schmerzempfinden lässt nach, weshalb kleine Wunden oft unbemerkt bleiben. Unbehandelt können sie sich rasch zu tiefen Geschwüren vergrößern. Daher sind die tägliche Fußinspektion und Fußpflege für alle Diabetes-Patienten ein Muss.

http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Gestoerte-Wundheilung-116033.html

DAs ist bei Diabetikern leider so, wenn sie eine Wunde haben, verheilt diese durch den Blutzucker schlechter als bei anderen Menschen. Deshalb sind bei Diabetiker wunde Füße so schlimm. Erstens merken sie es nicht so schnell, weil die Füße durch die Diabetes weniger empfindlich sind und wenn weil sie es nicht merken, kann sich eine Wunde bilden, die dann nur sehr schlecht verheilt.

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