Kann man Linkshänder in Rechtshänder umerziehen?

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Dein Mann meint es bestimmt "gut" mit Deinem Sohn, denn obwohl heutzutage Linkshändigkeit akzeptiert wird, gibt es immer noch viel zu wenig Maschinen, Geräte, Utensilien etc., die auch von Linkshändern bedient werden können. Das könnte sich für Deinen Sohn eventuell mal als Nachteil herausstellen. Früher waren Scheren, Küchengeräte etc. für Linkshänder auch wesentlich teurer (ob es heute noch so ist, weiß ich nicht). Vielleicht hat Dein Mann so etwas im Sinn, wenn er auf Umerziehung besteht.

Ich bin selbst umerzogene Linkshänderin (vor allem rechts schreiben), hatte als Kind so meine Schwierigkeiten. Aber heute überwiegen die Vorteile der Beidhändigkeit.

Für Dich hätte ich den Rat, Deinen Sohn spielerisch an die Beidhändigkeit heranzuführen.

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hallo .bei uns ist das gleiche problem mit der kleinen-6 j. papa onkel tante wollen umerziehen, ich nicht so ganz . heute hat die kleine deswegen wieder geweint. liebe grüße mirli

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Hallo, ich schließe mich meinen Vorrednern an, nicht umerziehen! es ist wissenschaftlich erwiesen das das Gehirn sich schwer damit tut und das das wirklich nicht so einfach ist. Wenn er in die Schule kommt sollte er das so machen dürfen wie er es am besten kann. Denn es hilft nichts wenn er für alles ewig Zeit brauch und viel nicht versteht oder verpasst, nur weil er sich darauf konzentrieren muß, alles mit der anderen Hand zum machen. Das wird schon schwer genug, alles neue zu lernen. In der DDR hat man das auch gemacht, grundsätzlich!!! Warum auch immer. Aber lieber ein kleverer linkshänder als langsamer Rechtshänder!!Mein Vater wurde auch um erzogen und auf ihn trifft letzteres zu.

Dein Mann schadet dem Kind mehr, als daß er hilft. Wieso, weshalb, warum, haben alle anderen User Dir schon dargelegt.Unser 18jähr. Sohn ist auch Linkshänder, und kommt prima damit klar. Er macht eine Ausbildung zum Koch, sogar das klappt.

Zweijähriger ist nach überstandener Magen-Darm-Grippe noch immer extrem weinerlich

Mein Sohn hat gerade eine Magen-Darm-Grippe überstanden (er ist etwas über 2 Jahre alt). Seit drei Tagen geht er wieder in die Kita, aber die restliche Zeit ist er extrem anhänglich und bricht bei jeder Gelegenheit in Tränen aus. Abends brauche ich gefühlte Stunden, ehe er einschläft - und bis vor zwei Tagen hat er ausschließlich bei mir im Bett schlafen wollen (während seiner akuten Krankenphase hatte ich ihn zu mir ins Bett geholt, damit ich ihm helfen kann, wenn ihm wieder schlecht wird).

Meine Frage: ist das normal, dass er noch immer so drauf ist? Oder ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass er noch immer ein wenig krank ist? Der Arzt hat nichts dergleichen gesagt. Soll ich seiner Anhänglichkeit nachgeben, bis sich das von alleine wieder normalisiert? Ich schmuse ja gerne mit ihm, will ihn aber auch nicht zu einem extremen Mama-Kind erziehen - war er ja vorher auch nicht.

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