Kann man etwas machen, um den Zyklus bei Untergewicht zu unterstützen?

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Ich denke auch, dass Hormone da nicht der richtige Weg sind. Zumindest nicht sofort, von anfang an. Erst sollte versucht werden, auf natürllichem Wege wieder eine Periode zu bekommen, also über das Gewicht. Zu wenig wiegen kann einfach auch krank machen, deshalb versuch wieder zu einem vernünftigen Gewicht zu kommen, dann wird auch das mit deiner Periode wieder in Ordnung kommen.

Habe ich tatsächlich Magersucht?

Da ich untergewichtig bin, bin ich zum Arzt gegangen, um mich beraten zu lassen. Mein Arzt diagnostizierte mir Magersucht, in einem frühen Stadium. Es handle sich um eine Essstörung, dessen Ursachen noch unklar sind. Mit einer Psychotherapie soll mir geholfen werden. Ich habe seit dem Einiges über Magersucht gelesen. Überall steht, dass Betroffene zwanghaft versuchen, mager zu bleiben. Sie fürchten sich quasi, zuzunehmen. Bei mir ist es jedoch umgekehrt, dass ich unbedingt zunehmen möchte! Ich fühle mich überhaupt nicht wohl in meinem Körper, weil er unglaublich schlank ist. Zunehmen kann ich leider nur schwer, weil mir einfach der Appetit fehlt und mir teilweise schon der Appetit vergeht, wenn ich bestimmtes Essen sehe. Ich achte auch nicht auf Kalorien oder auf Nährwerttabellen. Am liebsten schön fettig, damit ich an Gewicht zunehme. Kann man mich nun wirklich als magersüchtig bezeichnen, auch wenn ich zunehmen möchte? An meiner Stelle hätte ich eher gesagt, ich sei einfach nur untergewichtig. Ich habe schreckliche Angst wieder abzunehmen, weil 10 % der Betroffenen sterben an ihrem Untergewicht.

Hinzuzufügen ist, dass man von Magersucht spricht, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • eine intensive Angst zuzunehmen, selbst wenn bereits Untergewicht besteht
  • eine Störung der Wahrnehmung von Gewicht, Maßen und Gestalt des eigenen Körpers: Die Betroffenen fühlen sich immer noch "zu fett", auch wenn ihnen das Untergewicht deutlich anzusehen ist.
  • das Ausbleiben von mindestens drei Menstruationszyklen

Da ich männlich bin, fällt der dritte Punkt aus. Trotzdem habe ich überhaupt keine Angst, zuzunehmen, sondern würde das liebend fördern können. Außerdem fühle ich mich überhaupt nicht fett, sondern sehe schon ein, dass ich Untergewicht habe und sich was ändern muss, weil es ansonsten gefährlich enden kann.

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Mir ist ständig kalt - woran kann das liegen?

Hallo! In den letzten Tagen ist mir einfach nur noch kalt. Ich friere ständig, obwohl ich mich schon warm anziehe.

Ich habe zwar immer schon relativ schnell gefroren, aber so schlimm war es noch nie. Gestern abend auf der Couch brauchte ich eine zusätzliche Jacke, Decke und warmes Körnerkissen um wieder einigermaßen warm zu werden (die Heizung ist leider noch nicht an).

Auch Tees, warmer Kakao, warme Suppen o.ä. helfen kaum.

Selbst wenn ich mich bewege, laufen bin oder auf meinem Cross-Trainer, komme ich zwar in dem Moment ins Schwitzen, friere aber hinterher auch wieder.

Wechselduschen habe ich auch schon ausprobiert, hilft auch nicht.

Mein Blutdruck ist zwar oft eher niedrig (meist so 100 oder 110), aber das war schon immer so, da kann es also eigentlich nicht dran liegen, dann müsste das ja schon länger so sein.

Ich habe aber im Moment so keine richtige Idee, warum das im Moment so sein könnte. Kann das vielleicht daran liegen, dass ich in den letzten Wochen/Monaten wegen meiner Magenbeschwerden ja etwas abgenommen hatte und jetzt im Untergewicht-Bereich bin (ca. 50 kg bei 1,70 m)?

Ich hatte auch schon vermutet, dass mein Eisen wieder niedrig sein könnte, aber die Werte waren bei der letzten Blutbildkontrolle in Ordnung.

Es fühlt sich auch nicht so an, als ob eine Erkältung im Anmarsch wäre oder so.

Habt ihr eine Idee, woran das evtl. liegen könnte? Nur an dem niedrigen Gewicht?

Danke und viele Grüße

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PCO-Syndrom Fehldiagnose?

Guten Tag, Ich (23) habe lt. meinen Gyn PCO-Syndrom. Das äußerte sich nach Absetzen der Pille vor ca. 2 Jahren (nahm sie seit meinem 16 Lebensjahr. Anfangs auf Grund starker Akne) durch das Ausbleiben meiner Periode. Nach ca. einem Jahr Abwarten bekam ich eben diese Diagnose von einem Privatarzt. Meine Periode wurde dann durch ein Hormonpräparat ausgelöst. Innerhalb des letzten Jahres habe ich ca. 15-20kg zugenommen, da ich wieder anfing relativ normal zu essen. Ich nahm seit ich 14 bin selten mehr als 500 kcal täglich zu mir. ( Ich wog bei einer Größe von 170cm 45kg) Seit einem halben Jahr habe ich meine Periode nun ganz normal wieder. Mein Gyn sagt das liegt am zunehmen. Davor sagte er mir aber das zunehmen schlecht wäre und die Symptome verstärken würde. Ich spüre außerdem meinen Zyklus zum ersten Mal in meinem Leben (schmerzende Brüste ein paar Tage vor der Periode; gummiartiger weißlich-durchsichtiger Ausfluss beim 'Eisprung der nicht klebt, manchmal flüssig, manchmal fest) Nun zu meinen Fragen: 1)Bedeutet dieser Ausfluss, dass ich wieder fruchtbar bin? 2)Ist das überhaupt PCO, oder hatte ich vl einfach zu viele Androgene durch das fehlende Östrogen, durch den niedrigen Körperfettanteil? 3)Was außer der Pille kann mir bei meiner unreinen Haut helfen? (Ich leide zur Zeit wieder sehr darunter. Besonders stark ist es im Kiefer und Mund-Bereich)

Muss noch hinzufügen, dass ich mich noch immer sehr gesund ernähre: Viel gemüse, Obst, Fisch, hin und wieder Fleisch. Hülsenfrüchte Nüsse... keine Fertiggerichte oder Süßigkeiten. Kein Weizen oder Zucker. Selten Vollkorn- und Milchprodukte. Habe auch schon Unmengen an Cremes, Hygienartikel und Kosmetikbehandlungen probiert. Antibiotikabehandlung von Hautärztin. Hat alles nur kurz bis garnicht geholfen Neben normalen Pickeln habe ich auf sowie hinter den Ohren auch Verkapselungen (Eiter) die ich durch aufstechen auch nicht wegbekomme. Manche habe ich schon seit 2 Jahren!!!

Vielen Dank schon im Voraus.

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