Kann man einen Perikarderguss wirklich im EKG sehen?

1 Antwort

Höre auf deinen Arzt, der wird Recht haben, und ein Perikarderguss ist nicht ohne

Bei Blutungen oder durch einen Erguss (krankhafte Flüssigkeitsansammlung) aufgrund einer Entzündung (Perikarditis), kann das Flüssigkeitsvolumen des Herzbeutels, das normalerweise 20 bis 50 ml beträgt, auf bis zu einem Liter ansteigen (vgl. Aufbau und Funktion des Perikards). In Extremfällen, z. B. bei tuberkulöser Perikarditis, kann ein Erguss auch über zwei Litern umfassen. Auch andere Erkrankungen, z. B. Zysten, können dazu führen, dass über das Perikard das Herz eingeengt wird.

Das äußere Blatt des Herzbeutels ist nicht sehr elastisch. Aus diesem Grund drückt bei einem Erguss die Flüssigkeit sehr schnell nach innen, auf den Herzmuskel. Die Aktivität des Herzens wird eingeschränkt. Die Herzkammern können sich nicht mehr ausreichend mit Blut füllen. Gleichzeitig steigt der Druck in den Herzkammern. Es kann auch nicht mehr so viel Blut ausgeworfen werden. Dann zeigen sich klassische Symptome einer Rechtsherzinsuffizienz mit blauen Lippen, gestauten Halsvenen, vergrößerter Leber und Ödemen in Armen und Beinen.

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http://www.medizinfo.de/kardio/perikard/perikarderguss.shtml

Ich wünsche dir schnelle Besserung

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