Kann man durch die Einnahme der Pille langfristig krank werden?

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3 Antworten

Das kann man gar nicht pauschal sagen:

Eine Studie der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC bestätigt, dass Verhütungsmittel mit den kombinierten Hormonen Östrogen und Progesteron das Risiko steigert, an Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Leberkrebs zu erkranken. Allerdings: Die Gefahr sinkt, Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs zu bekommen.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/Frauengesundheit/05_08_pille_krebs.php

Die Pillen heutzutags sind in der Regel so gering dosiert und so schonend, dass ich nicht glaube, dem Körper damit zu schaden. Auch wenn ich mir bewusst bin, sie ist immer ein Eingriff in den normalen Zyklus. Wenn man mit einer alternativen Verhütungsmethode, wie der Temperaturbestimmung gut zurecht kommt, ist das in jedem Fall die natürlichere Variante.

Das beliebte und sichere Verhütungsmittel, die Antibabypille, hat in der Tat ein paar unerwünschte Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Migräne, Spannungsgefühlen in den Brüsten, Stimmungsveränderungen und Absenkung der Libido bis hin zur Frigidität; seltener sind Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Thrombosen oder Störungen der Leberfunktion. In Studien wurde bewiesen, dass Frauen, die über Jahre die Antibabypille einnehmen, ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs haben. Allerdings wird das Risiko für Ovarialkrebs (Eierstockkrebs) gesenkt.

Das Risiko an einer Krankheit nach einer langjährigen Ovualtionshemmereinnahme zu erkranken, ist mit den heutigen Präparaten relativ gering.

Die Thrombosen durch lange und hohe Östrogeneinnahme besteht kaum noch, da die Zusammensetzung schon vor langer Zeit verändert wurde.

Auf eine ausreichende Osteoporosevorsorge muss man achten, durch eine entsprechende Ernährung, die Calcium und Vitamin D ausreichend berücksichtigt.

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