kann man an speisen röhren krebs sterben im alter von 34 m.???

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5 Antworten

Ich weiß nicht, ob Du selbst betroffen bist oder ein Dir nahestehender Mensch. Aber Du hast recht, schon mit 34 ist Bauchspeicheldrüsenkrebs eher selten, weil dieser oft auch durch falsche Lebensgewohnheiten (z. B. übertriebenen Alkoholgenuß)ausgelöst wird, und man die "Quittung" dafür meist erst in späteren Lebensjahren erhält. Leider entsteht Krebs aber durchaus auch "einfach so", und dann ist es müßig, nach dem "warum" zu fragen - besser ist es, alle seine Kräfte und seinen Lebenswillen in die Überwindung der Krebserkrankung zu investieren.

In diesem (Deinem?) Fall ist anzunehmen, daß es sich an der Speiseröhre um Metastasen handelt. Das ist auch insofern schwierig, als Du (sag ich jetzt einfach mal) vor nicht allzu langer Zeit eine schwere OP hattest, von der der Körper vermutlich immer noch etwas geschwächt ist. Aber ich vermute, daß der Tumor an der Speiseröhre rasch entdeckt wurde und daher noch klein und gut behandelbar ist.

Du möchtest hier eigentlich keinen Rat, sondern Trost und Hoffnung. Aber niemand hier auf dieser Plattform kennt Deine Befunde, so daß zwangsläufig alles vage bleibt.

Bitte, sprich doch mit den behandelnden Ärzten über das Ausmaß Deiner Erkrankung, Deine Ängste, die Behandlungsmöglichkeiten und Deine Chancen!

Ich wünsche Dir alles, alles Gute!

Hallo erst einmal ein ganz dickes danke an all die jenigen die mir bis jetzt geantwortet haben um eine frage vorab richtig zu stellen nein ich bin nicht selbst davon betroffen sondern ein ganz wichtiger mensch aus meiner familie der mir sehr wichtig ist ich suche zum teil hier rat damit ich ungefähr weiss was auf uns alle zukommt wir stehen alle hinter ihm nur wir haben angst ihn zu verlieren weil bis jetzt es immer so war (bei freunden/bekannten)die so eine nachricht bekommen haben und ein paar monate später gab sie es nicht mehr ich hoffe auf noch mehr ratschläge gruss drache3

Hallo drache3, es ist schön, dass du dir so viele Gedanken machst. Sehr oft werden schwerkranke Menschen allein gelassen, dann ist es noch viel schwerer, so ein Schicksal anzunehmen. Ich denke, du wirst das schon richtig machen. Sei einfach für diesen Menschen da, hör ihm zu und sprich auch mit ihm über die Krankheit, wenn er das möchte. Das Gefühl nicht allein zu sein ist immer eine große Hilfe. Alles Liebe, Lena

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Es ist gut, dass ihr zu "eurem" Kranken haltet und er weiß, dass es jemanden gibt, der ihm bis zum Ende beisteht!

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Geh zu deinem behandelnden Arzt und verlange eine klare, ehrliche Antwort.
Laß dir genau erklären, was bei der ersten OP bei den pathologischen Untersuchungen herauskam, ob Lymphknoten betroffen waren usw.

Auch wenn es hart kommt, kannst du dich evtl. besser mit der Prognose auseinandersetzen/abfinden, als mit inhaltslosem Blabla und "Wird schon wieder Schultergeklopfe" von Leuten, die sich nicht wirklich mit dir und dem Thema auseinandersetzen möchten.

Auf keinen Fall darf man den Kampf aufgeben. Es ist nicht ungewöhnich, dass sich der Krebs noch einmal wieder meldet. Natürlich sind eine evtl. weitere OP und die strapaziöse Therapie eine ungeheure Belastung, aber Du darfst auf keinen Fall aufgeben. Dein Wille ist neben der medizinischen Therapie Deine stärkste Waffe im Kampf gegen die Krankheit. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren aus persönlichen Gründen mit der Krankheit "Krebs", habe eine Menge Menschen mit diesem Schicksal kennengelernt, teilweise auch begleitet und ich kann Dir versichern, dass weitaus mehr Menschen den Krebs überleben als daran sterben - Du darfst Dich nur nicht aufgeben.

Hallo Drache, Evistie hat Recht, sprich bitte nicht vom Sterben, sondern kämpfe. Du hast bisher schon so viel durchgemacht und hast es geschafft, dann schaffst du auch noch mehr. Die Ärzte können dir sicher helfen, aber auch du musst deinen Teil dazu beitragen, indem du daran glaubst und die Hoffnung nicht aufgibst. Das kostet sehr viel Kraft, ich weiß. Lass dir von deinen Freunden und deiner Familie dabei helfen, indem du mit ihnen über deine Ängste sprichst. Alles Liebe und Gute für dich, Lena

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