Kann ich meine Mutter zwingen in ein Altenheim zu gehen?

4 Antworten

Die Mutter sollte besser über den Verstand dazu gebracht werden in ein Pflegeheim umzuziehen.

Du wirst ja selber bereits in einem Alter zwischen mindestens 55 und 65 Jahren sein, da spürt man auch die eigenen Knochen mehr oder weniger. Mach ihr das klar, dass Du selber körperlich, - und auch nervlich -, am Ende bist.

Die Einrichtung für ambul. Pflegedienste und Euer Hausarzt, eventuell auch der Pfarrer, sollten Dich dabei unterstützen. Außerdem wird es ihr im Pflegeheim nicht automatisch schlechter gehen. Die Pflegeheime haben zwar allg. einen eher schlechten Ruf, aber den haben nur die "schwarzen Schafe" zu verantworten, die große Mehrzahl der Pflegeeinrichtung leistet hoch professionelle tolle Arbeit.

Deine Mutter ist die Pflege überwiegend durch Dich seit Jahrzehnten gewöhnt, das ist mMn der Hauptknackpunkt. Die von @dinska bereits erwähnte Kurzzeitpflege im Heim, damit Du Dich selber mal "pflegen"kannst, wäre vielleicht ein brauchbarer Einstieg um Mutter zu überzeugen. Ich meine , dass diese Kurzzeitpflege für sogar sechs Wochen pro Jahr von der Pflegekasse bezahlt wird. Wenn Du sie vor dem "Urlaub" dann eine zeitlang leicht "vernachlässigst", - Du also nicht sofort hüpfst wenn sie pfeift -, und die Versorgung in der Kurzzeitpflege gut ist, dann wird es vielleicht zur Einsicht für einen Umzug beitragen.

Der Ausdruck zwingen in der Frage ist wohl etwas unglücklich gewählt, wobei mir momentan selbst kein besserer Ausdruck einfällt, aber wenn es nun nicht mehr mit der häuslichen Pflege geht, weil Du selber fertig bist, dann muss es eben sein, wenn es nicht gelingt sie zu überzeugen. Ist sie evtl. etwas altersstarrig?

Ich kann das einigermaßen nachempfinden, bei mir war es mein Vater, der fast fünf Jahre daheim gepflegt wurde, er war gebrechlich und durch die Alzheimer dann auch dement. Erst wurde er durch meine Mutter allein versorgt, dann habe ich beide in eine der Wohnungen meines Hauses geholt, dort haben meine Frau und ich mitgeholfen, später dazu auch ein amb. Pflegedienst. Wir hatten ihn zweimal in die "Urlaubspflege" geschickt, für ihn war das kein Problem, er hatte es eh direkt wieder vergessen wo er ist. Ich wünsche Dir viel Kraft und gutes Gelingen Deines Plans, Winherby

Besprich das am besten mit eurem Hausarzt. Es gibt auch Kurzzeitpflegen, da kann man die Pflegebedürftigen mal bis 4 Wochen im Jahr unterbringen, wird von der Pflegekasse übernommen. So hat man mal kleine Pausen, kann in Urlaub fahren oder einfach mal machen, was man will und sich vom Dauerstress etwas erholen.

Da ich das Thema fand, will ich gerne auch was dazu sagen.

Eigentlich kann ich sowas vollkommen verstehen, doch sowas würde ich halt nie machen. Meine Mutter ist auch ein Pflegefall, doch nie würde ich sie ins Heim schicken. Sie war mein ganzes Leben da für mich, deswegen will ich jetzt auch für sie da sein. Mal ehrlich, jeder würde sowas von seinen Kindern erwarten, deswegen sage ich es auch.

Damit man sicher sein kann, dass irgendwann die Kinder für uns Sorgen, sollte man auf jeden Fall eine Betreuungsverfügung machen lassen und sich keinen Kopf mehr darüber machen. Das habe ich auf https://www.patientenverfuegung.digital/ratgeber/betreuungsverfuegung gefunden und sich da über einige Sachen darüber schlaugemacht. Vollkommen empfehlenswert, weil man nie weiß, was passieren kann. 

MfG

Meine Oma hat Krebs. Wie soll ich damit umgehen?

Hallo ihr Lieben da draußen, ich bedanke mich schon im vor raus für ALLE, die meinen Beitrag durchlesen und mir helfen. Ich weiß gerade leider überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich kann nicht mehr. Meine liebste Oma hat Krebs. Sie wohnt schon meine ganzen Lebensjahre mit mir zusammen in einem Haus und sie ist wie eine Mutter für mich, da ich rund um die Uhr bei ihr bin und z.b. auch Nachmittags zu ihr essen gehe, wenn ich von der Schule komme. Andere Großeltern hatte ich nie, die mochten mich nicht, aber das ist ja jetzt nicht entscheidend. Es fing alles damit an, dass sie öfter zum Arzt musste, da sie immer blutigen Urin hatte. Dazu gingen viele Untersuchung weiter, dennoch ist man nicht zu einem Entschluss gekommen. Vor ca. 2/3 Monaten wurde herausgefunden, sie habe Blasenkrebs. Schlimm genug, aber ich hatte die Hoffnung, alles würde gut werden. Sie wurde operiert und bekam Chemotherapie. Dabei hatte sie enorme, unerträgliche Schmerzen. Die Ärzte reagierten nicht. Erst nach einer Zeit und sie wurde noch einmal operiert. Uns wurde die Hoffnung gemacht, keine weiteren Metastasen gefunden zu haben. Wir waren so froh und hatten die Hoffnung ihr würde es bald besser gehen.- Von wegen... Es wurde herausgefunden, die Metastasen seien explodiert, bis in die Lunge. Ich wusste, dies wird ihr Todesurteil. Mich damit abzufinden, gelingt mir nicht. Ich weine nur noch, meine ganze Lebensfreude ist verloren und am liebsten würde ich nichts anderes machen als 24/7 mit meiner Oma zusammen zu sitzen. Heute kam ein Brief, sie hätte weitere Metastasen in den Oberschenkeln. Sie so leiden sehen zu müssen macht mich fertig. Ich kann einfach nicht mehr. Und ich als 16 jährige fühle mich wie ein Kleinkind, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich interessiere mich sehr für ihre Krankheit und bin oft bei ihr, aber zwischendurch muss ich jedes mal rausgehen und fange an zu weinen. Am 21. kriegt sie ihre Blase entnommen, was geschieht dann? Ich will sie nicht verlieren, sie ist gerade einmal 63 Jahre alt. Und sie sagt auch immer wieder sie will "es" für uns tun, für Opa, Mama, meiner Schwester und mir. Sie hat doch noch nicht viel von meinem Leben mitbekommen.

Ich brauche dringend Rat und jemanden der mich aufklärt, der mir die Wahrheit und ehrliche Meinung sagt! Danke

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Ich habe mir den Fuß verstaucht und kann nur unter Schmerzen humpeln. Darf ich trotzdem zur Schule, und wann kann ich wieder am Schulsport teilnehmen?

heute hatten wir sportunterricht, und ich bin durch die halle gerrant, als ich aufeinmal umknickte. ich habe ziemlich geweint, weil es so wehtat, aber als meine freundin mir ein kühlpack bringen wollte, meinte unser bekloppter sportlehrer: ne, doch kein kühlpack, das geht schon so!. ähm..ja danke!!!!! ich wurde danach von meiner mutter abgeholt, weil ich fast nicht mehr laufen konnte (sorry gehen;)). wir sind direkt ins nächste krankenhaus gefahren, dort wurde dann fest gestellt, dass er stark verstaucht ist und überdehnt ist. sind mit überdehnt die bänder gemeint. meine mutter meinte nein, aber stimmt das? kann ich morgen wieder ur schule, denn ich konnte keine krücken haben, weswegen ich auch nur humpel kann ud selbst dann tut jeder schritt noch weh;(. ich möchte aber morgen unbedingt zur schule!! denn freitag ist mein lieblingstag, wegen den fächern! wann kann ich wieder sport mitmachen? denn wir haben als nächstes thema laufen;(! ich lege ihn schon die gnaze zeit hoch, aber was kann ich noch tun? selbstverständlich fahre ich dan morgen nicht mit dem fahrrad (denn das geht garnicht!!) sondern mit dem taxi fahre!

lieben,lieben dank für schnelle antworten;o)

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Mein Bruder nervt die ganze Familie?

Mein Bruder 27 nervt lebt bei uns geht Mama und mir auf die Eier liegt in ihrem bett fuezt das zimmer voll und lacht wie ein adhsxpfer wenn wir sagen er soll das lassen, er sieht ja das wir aggro werden

Er hat momentan keine Arbeit

Meine Mutter regt sich ganzen Tag auf nur am pöbeln wegen jeden kleinen schxxx auf, eine Weile nahm sie Tabletten aber hat abgesetzt weil ich meine nicht zu ende genommen habe.

Obwohl das so nicht stimmt, ich habe 2 Jahre Medikamente genommen und habe meine Therapie beendet.

Ich war in einer Klinik und bekam Medikamente gegen brüchige Knochen, die Ärztin meinte sogar, viele haben es nicht durchgestanden wegen den Schmerzen und haben sich umgebracht.

Ich habe es grad mal 3 Monate ausgehalten und es dann abgesetzt denn ich konnte nicht atmen, nicht gehen, hatte sehr starke Schmerzen in den Beinen, mein Arm wippte rauf und runter, mir kam Sabber aus dem Mund, ich habe nur geschlafen-durchgehend war am Tag höchstens nur 2 Stunden wach.

Meine Mutter ist richtig gestört, die flippt wegen ein Krümmel am Boden aus oder auf der Theke, obwohl das nicht mal zu sehen ist, sie ist Putzfrau und hat denke ich eine tik Störung.

Sie ist sehr narzistisch und ständig lästert sie über irgendwelche leute, ich hab keinen bock auf sie denn meine psyche ist selber schon im Keller. Ich hab 1 leben aber habe viel erlebt, als hätte ich schon 10 mal gelebt.

Sie ja auch, aber es ist ihre Schuld denn sie wollte nie ins Frauenhaus mit mir. Hat sich immer für den Schläger Mann und den Schläger Sohn entschieden. Seitdem 26.02.2016 gab es kein schlagen mehr da die Polizei endlich mal eingegriffen und meiner Familie gedroht hat.

Habe oft im Heim, Krankenhaus und in wg gewohnt, wurde dort entweder belästigt oder verprügelt und wieder nachhause geschickt. Jugendamt wollte mich nicht mehr.

Hab mich beworben nachdem ich gesund war und hatte 2 Wochen Probephase, war zu jung für die Stelle. Jetzt muss ich bis montag warten, damit wir weiter gucken können da meine Beraterin erst da sein wird.

Sobald ich einen Ausbildungsplatz habe, werde ich mich bei Wohnungen anmelden und ausziehen.. Bzw möchte ich erst bisschen sparen bevor ich das tue, da ich Führerschein und Auto möchte.

Was kann ich machen damit mein Bruder sich endlich benimmt und uns nicht mehr auf die Eier geht? Und meine Mutter ihre scheixx Tabletten nimmt.. Mein Vater war auch sehr krank, schlechte Kindheit gar uns oft geschlagen aber er hat sei e Fehler eingesehen Therapie gemacht und mischt sich garnicht mehr ein, denn sie labert ihn auch immer voll und es nervt mich einfach so total. Mein Bruder steht in der Nacht auch 10x auf geht in die Küche macht Lärm und ich bekomme dann den ganzen Ärger von meiner Mutter und mein Vater auch.. Kann ich sie zwangseinweisen? Oder ihn? Einer muss weg solang ich noch da wohne.. Ist einfach so

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Mutter will aus Krankenhaus raus, droht mit Suizid..

Sie hat eine leichte Leberzirrhose und Polyneuropathie, die ihr das Gehen schon erschwert hat, als sie vor zwei Wochen eingeliefert wurde. Da sie nun zwei Wochen lang gezwungen wurde, im Bett zu bleiben, weiß ich nicht, ob sie noch laufen kann!

Da ihre Leber ja schon sehr angeschlagen ist, sind ruhigstellende Medikamente nicht drin.

Was mich wurmt ist, dass sie zur Bettlägerigkeit gezwungen wird. Eigentlch muss sie spätestens alle zwei Tage Übungen mit ihrer Physiotherapeutin machen und nebenbei ihre Vitamin B- Complex nehmen, was in den letzten Wochen zu Hause der Fall war und mir hier noch mal bestätigt wurde, aber das Krankenhaus lässt sie nur im Bett liegen und misst ab und an mal den Blutdruck.

Nun habe ich ihr versprochen, dass sie heute rauskommt, da der Pflegedienst heute aber noch nicht kommen können wird, wird sich das Ganze noch zwei, drei, vielleicht auch vier Tage rauszögern. Ich habe wirklich Angst, dass sie sich etwas antut oder nach dem Krankenhausaufenthalt gar nicht mehr laufen können wird. Sie gehört zu den Menschen, die bei zu geringer Lebensqualität lieber sterben würden (einen Suizidversuch hat sie bereits hinter sich, 2002). Ich habe die Schwestern schon gebeten, mal Gehübungen mit ihr zu machen, aber alles, was sie machen, ist, sie in einen Rollstuhl zu stecken, als wäre sie gehunfähig! Außerdem tut es mir unendlich leid, sie so leiden zu sehen.... Ich will ihr helfen, wieder richtig gehen zu können! Schmerzen kann sie in den Beinen noch empfinden.

Was kann man/ich da tun?

Vielen Dank LisaInAShell

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Meine Mutter braucht dringend Hilfe! Wie kann man ihr nur helfen?

Vor einiger Zeit hatte ich so etwas ähnliches schon mal gefragt, jedoch mich dabei auf beide Elternteile von mir bezogen. Hier soll es jetzt konkret nur noch um meine Mutter gehen, weil es wirklich mehr als Zeit wird, ihr endlich zu helfen und zwar ohne Rücksicht auf irgendwas. Warum? Weil ihr geistiger und körperlicher Zustand jeden Tag schlechter wird!

Kurz erstmal: meine Mutter, 63 Jahre, hat sich komplett aufgegeben. Sie hat jeglichen Lebenswillen/Lebensfreude verloren. Bis 2013 war alles komplett anders. Da hatte man sogar den Eindruck, sie würde einen regelrechten Höhenflug nochmal erleben, bevor der große Fall kam. Ab 2014 kam dann der große Fall. Sie baute quasi über Nacht jeden Tag mehr ab, körperlich. Und das wurde bis heute immer schlimmer.

  • Sie kann nur noch schlecht laufen. Irgendein ignoriertes Hüftproblem. Beim Gehen zieht sie ständig ein Bein nach, kommt nur noch langsam und humpelnd voran. 

  • Sie zieht sich immer mehr zurück. Hat Lust zu gar nichts mehr.

  • Sie raucht immer mehr und hat dadurch mittlerweile massive Atemprobleme. Kein lautes husten, sondern ein ständiges kurzes, schnelles atmen, als wäre man nach dem Sport aus der Puste.

  • Sie nimmt durch ihre fehlende Bewegung und der ungesunden Ernährung auch immer mehr zu. 

  • Sie ist ständig müde, träge und hat ganz müde Augen und ein aufgequollenes Gesicht. 

  • Sie baut geistig auch immer mehr ab. Man muss ihr nur mal beim sprechen zu hören oder was sie für gewisse Dinge tut, wenn sie gerad mal keine Heimat/Liebesfilme mit meinem Vater vor der Glotze guckt. 

  • Sie legt auf nichts mehr wert, lässt sich auch optisch immer mehr gehen.

  • Sie entwickelt schon paranoide Züge. Hat massiv Angst davor allein im Haus zu sein oder allein zu schlafen. Angst vor Einbrechern. Sie geht schon tagsüber jede Tür und jedes Fenster ab, schaut zig mal, ob alles verschlossen ist. Vorm schlafen gehen guckt sie jedes mal unter Bett oder steht nervös in der Nacht auf, um nochmal an der Haustür zu schauen, ob die Kette auch wirklich vor ist.

  • Sie kann sich nur noch schwer konzentrieren. Komplexes denken ist völlig unmöglich.

Wie kann man meiner Mutter nur helfen? Sie will sich nicht helfen lassen. Eine Seite weiß, dass etwas nicht stimmt. Diese Seite nimmt es aber einfach hin als wäre es selbstverständlich. Sie sagt zb: einen Rollator braucht doch jeder einmal . Die andere Seite in ihr, die sieht oder will es gar nicht mehr sehen, was wirklich los ist. Diese Seite in ihr reagiert sogar aggressiv, wenn man sie drauf anspricht.

Ich, ihr Sohn, stehe leider ganz alleine da und kann eigentlich nur zu sehen, wie es ihr jeden Tag schlechter geht, sowohl körperlich als auch geistig. Mein Vater ist das alles scheiß egal. Der freut sich sogar, dass meine Mutter nun so ist, dass sie nur noch mit ihm zusammen ihre Ruhe haben will. Mein Vater ermutigt sie sogar dazu, so zu leben, und versucht mich ständig mundtot zu machen. Problem: siehe nächste Beiträge.

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Fast 90-jähriger, starrsinniger ADHS-Opa ruiniert meine Gesundheit. Was kann ich tun?

Hallo,

Opa hat Pflegestufe I seit 2015. Er lebt allein, hat kaum soz. Kontakte und keine weiteren Angehörigen außer mir. Von meiner Wenigkeit erwartet er, dass ich Ihn täglich besuche (ca. 20 Min Fahrtzeit, 3-fach-Belastung für mich: Familie, Beruf, stressiger Opa). Körperlich ist er für sein Alter noch sehr rüstig und selbständig.

Die Probleme bei ihm sind eher psychischer Natur:

1) Anscheinend liegt bei ihm (schon sein Leben lang) eine ziemlich starke Ausprägung von ADHS vor. Typische Symptome: Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität, Impulsivität, extremste Ungeduld, Desorganisation. In seiner Wohnung kann er selten länger still sitzen, sondern springt im Schnitt alle 2 bis 5 Min. auf und rennt herum. Auch bei Arzt- oder anderen Terminen, oder im Krankenhaus, drängelt er ständig und kann nicht abwarten. Er will nicht zuhören, sondern nur selber reden (meist die gleichen Wiederholungen).

2) Extremer Alters(?)-Starrsinn: er hat alle Vorschläge zur Verbesserung des Wohnumfelds, der Ernährung, Reha und Kuren, Hausnotruf u.v.a.m. abgelehnt. Beharrt auf seiner Meinung, glaubt sich immer im Recht und will immer das Gleiche machen wie seit Jahrzehnten. Hat sich mit den meisten Ärzten zerstritten. Meine Meinung oder Vorschläge interessieren Ihn nicht im Geringsten. Er ist extrem schwerhörig, trägt aber meist kein Gerät. Sein mind. 20 altes Jahre Hörgerät ist nicht Telefon-geeignet und versagt bei Nebengeräuschen. Daher muss ich Ihn anbrüllen (bei eigenem hohen Blutdruck), damit er mich versteht. Er fährt immer noch Auto trotz extr. Schwerhörigkeit und gelegentlichem Schwindel. Zeigt keinerlei Einsicht.

Soziale Kontakte gibt es nur wenige. Den Senioren-Besuchsdienst vom DRK hat er abbestellt. Fast keine Teilnahme an Gruppen (Rehasport wurde bewilligt, Herzsport empfohlen, Seniorenheim ist schräg gegenüber -> interessiert ihn alles nicht). Der Pflegedienst (ausschl. Verhinderungspflege - wenn ich mal in Urlaub war) hat bei meinen letzten beiden Anfragen abgelehnt, zu ihm zu kommen. Angeblich, weil zu viel zu tun wäre. Möglicherweise sind die Pflegerinnen aber auch die ewige Drängelei, Ungeduld und Hektik, die er verursacht, leid?!

Mein Problem: ich habe inzwischen u.a. sehr hohen Blutdruck und Herzrhythmusstörungen durch die ständige Dreifach-Belastung und vor allem den Stress mit dem starrsinnigen und hektischen, ungeduldigen alten Mann. Er lehnt aber alle Änderungs- und Verbesserungsvorschläge rigoros ab. Gleich, ob diese von Ärzten oder von mir kommen. Weder will er einen kompetenten Pflegedienst haben noch Kontakte mit Besuchsdiensten oder Anderen. In ein Heim will er erst recht nicht. Er lehnt es sogar ab, in einem Seniorenheim ca. 100 Meter weiter, zum Essen zu gehen. Stattdessen ernährt er sich zumeist von Currywurst und Dosensuppen…

Meine Ärzte und meine Frau raten mir, nur noch selten zu Ihm zu gehen. Aber wenn ich einen Tag nicht bei ihm war, dann ruft er an und fragt, wann ich wieder komme.

Hat jemand einen Rat?

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