Kann ich im Krankenhaus verlangen, dass meine Intimspäre geschützt wird?

7 Antworten

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Hallo Stephan,

folgende Frage kann ich aus eigener Erfahrung beantworten:

"Da stellt man sich doch die Frage wie wird ein Patient behandelt der evtl. keine Angehörigen in der Nähe hat und sich nicht wehren kann weil er / sie schwerst verletzt ist.? "

Ich war vor vierzehn Tagen eine Woche lang im Krankenhaus und hatte zwei Bettnachbarinnen die gestürzt waren. Die eine hatte einen Lendenwirbel gebrochen, die andere einen Riss in der Hüfte und die Schulterkugel gebrochen. Was für einen unmenschlichen Umgangston die Krankenschwestern den beiden Damen gegenüber an den Tag legten, kann man sich nicht vorstellen. Sie wurden angebrüllt, beleidigt, richtig frech angeschnautzt und eingeschüchtert. So geht man nicht mit Menschen um, das war einfach menschenunwürdig.

Mit mir haben sie nur einmal versucht so umzuspringen, aber ich habe gleich Einhalt geboten, so braucht man sich nicht behandeln lassen, auch wenn das Personal kaum noch Zeit hat. Ich war heilfroh, als ich wieder nach Hause durfte, denn diese Atmosphäre zieht einen unheimlich runter und man wird noch kranker davon.  

Ich wünsche jedem so viel Gesundheit, dass er einen solchen Krankenhausaufenthalt nicht erleben muss.

Sallychris

Danke für Deine Antwort. Du hast völlig recht im KKH wird man noch kränker.

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Unsere Ausgaben im Gesundheitswesen belaufen sich auf

ca. 320 000 000 000 €    

Ja und dann heißt es immer keine Zeit ja und das zahlen wir nicht mehr udgl.. Sechsbettzimmer Toiletten usw. auf dem Gang und eine Dusche pro Etage udgl.. Beim sauber machen wird gespart  Siehe Mannheim -Klinik Gardelegen.

IN so einem Umfeld wird man immer mehr zu einer Nummer. In den Niederlanden hat man deutlich weniger MRSA  ob die Versorgung da schlechter ist ansonsten?

Ich würde das hier eintragen. http://www.klinikbewertungen.de/

Allerdings nicht so ..nicht einmal auf der Toilette hat man seine Ruhe ..sondern ..die Schwestern waren so überarbeitet das sie sogar auf die Toilette kommen mussten um Blut abzunehmen. Ob das so OK ist,  wenn dann noch ein paar Darmbakterien dabei sind?  (so in etwa..).

Die Krankenkasse hält sich da raus. Die wird sagen die Klinik war ihre Wahl udgl.. ja und auch die TK ist da nicht besser oder schlechter!

Ich würde zur Krankenkasse gehen und höchstens nachfragen ob dies noch mit Hygiene vereinbar ist!

Wir gewöhnen uns immer mehr an Dinge die eigentlich bisher undenkbar waren die Argumente gleich Arbeitsstress ....

- Da stellt man sich doch die Frage wie wird ein Patient behandelt der evtl. keine Angehörigen in der Nähe hat und sich nicht wehren kann weil er / sie schwerst verletzt ist.? 

VG Stephan

Danke Stephan für Deine Antwort. Wo sind wir bloß hingekommen?

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Du hast eine besonders rustikale Pflegekraft erwischt, aber sehe darüber hinweg, die Intimsphäre im Krankenhaus wird sowieso gezwungenermaßen immer "verletzt".

Du hast recht damit, aber es ist schlimm

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Mutter will aus Krankenhaus raus, droht mit Suizid..

Sie hat eine leichte Leberzirrhose und Polyneuropathie, die ihr das Gehen schon erschwert hat, als sie vor zwei Wochen eingeliefert wurde. Da sie nun zwei Wochen lang gezwungen wurde, im Bett zu bleiben, weiß ich nicht, ob sie noch laufen kann!

Da ihre Leber ja schon sehr angeschlagen ist, sind ruhigstellende Medikamente nicht drin.

Was mich wurmt ist, dass sie zur Bettlägerigkeit gezwungen wird. Eigentlch muss sie spätestens alle zwei Tage Übungen mit ihrer Physiotherapeutin machen und nebenbei ihre Vitamin B- Complex nehmen, was in den letzten Wochen zu Hause der Fall war und mir hier noch mal bestätigt wurde, aber das Krankenhaus lässt sie nur im Bett liegen und misst ab und an mal den Blutdruck.

Nun habe ich ihr versprochen, dass sie heute rauskommt, da der Pflegedienst heute aber noch nicht kommen können wird, wird sich das Ganze noch zwei, drei, vielleicht auch vier Tage rauszögern. Ich habe wirklich Angst, dass sie sich etwas antut oder nach dem Krankenhausaufenthalt gar nicht mehr laufen können wird. Sie gehört zu den Menschen, die bei zu geringer Lebensqualität lieber sterben würden (einen Suizidversuch hat sie bereits hinter sich, 2002). Ich habe die Schwestern schon gebeten, mal Gehübungen mit ihr zu machen, aber alles, was sie machen, ist, sie in einen Rollstuhl zu stecken, als wäre sie gehunfähig! Außerdem tut es mir unendlich leid, sie so leiden zu sehen.... Ich will ihr helfen, wieder richtig gehen zu können! Schmerzen kann sie in den Beinen noch empfinden.

Was kann man/ich da tun?

Vielen Dank LisaInAShell

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