Kann ein Heilpraktiker Impfbelastungen durch Polio/ Röteln Impfungen feststellen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Medizinische Experten des Robert-Koch-Institutes (RKI) und des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) nehmen zur Belastung durch Impfungen Stellung:

" Zwar werden Kinder heute gegen mehr Krankheiten geimpft als früher.
Die Zahl der dabei übertragenen Fremdmoleküle, der so genannten Antigene, hat sich aber dennoch deutlich verringert.

So beinhaltete allein der alte Keuchhusten-Impfstoff rund 3.000 solcher molekularen Fremdstoffe. In allen heutigen Schutzimpfungen zusammengenommen finden sich dagegen nur 150 Antigene.

Der Grund dafür liegt darin, dass die modernen Impfstoffe hoch gereinigt sind und zumeist nur einzelne Bestandteile der Erreger enthalten.

Tatsächlich muss sich das kindliche Immunsystem tagtäglich mit einer vielfach größeren Menge von Fremdmolekülen auseinandersetzen, als dies bei Impfungen der Fall ist.

Auch gibt es keine Hinweise, dass Mehrfachimpfstoffe das Abwehrsystem überlasten würden."

http://www.online-impfpass1.de/InfectGuard/content/e13067/e20462/index_ger.html

Ob ein Heilpraktiker irgendwelche, wahrscheinlich gar nicht vorhandene Impfbelastungen feststellen kann, wage ich stark zu bezweifeln.

Bei konkreten Beschwerden nach einer Impfung ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

Zur Bioresonanz Therapie: Geeignetes Mittel ?

Nein, absolut nicht:

" Der deutsche Arzt und Scientologe Franz Morell und sein Schwiegersohn Erich Rasche brachten 1977 erstmals ihr "MORA"-Gerät zur Bioresonanztherapie auf den Markt.
Sie postulierten, dass Krankheiten durch Störungen körpereigener elektromagnetischer Schwingungen verursacht werden. Ihre Geräte seien in der Lage, diese krankmachenden Schwingungen zu registrieren und könnten sie sogar in gesunde Schwingungen umwandeln. Die umgewandelten Schwingungen würden den Patienten zurückgegeben und sollten so eine Heilung bewirken.

Heute wird die Bioresonanztherapie meist als Biophysikalische Informationstherapie (BIT) bezeichnet. Weitere Namen sind: Mora Therapie, Kippschwingungstherapie oder Multiresonanztherapie. Nicht zu verwechseln ist die Methode mit dem Verfahren des "Biofeedback ", das im Gegensatz zur Bioresonanztherapie seriös und wissenschaftlich fundiert ist und Therapieerfolge nachweisen kann.

  • Wie soll die Therapie wirken?

Während der Sitzung bekommt der Patient zwei Elektroden in die Hand, die mit dem Bioresonanz-Gerät verbunden sind. Über die eine Elektrode sollen die körpereigenen Schwingungen zum Gerät geleitet werden. Nach der Umwandlung in "heilsame Schwingungen" leitet das Gerät die Schwingungen über die Elektrode der anderen Hand zurück in den Körper.

In der Regel wird eine Diagnose vor der Behandlung gestellt. Da das Gerät die Krankheiten und deren Schwingungen selbst erkenne, werden die Geräte auch zum Aufspüren von Allergien eingesetzt..

Eine Abwandlung des Verfahrens arbeitet nicht mehr mit körpereigenen Schwingungen, sondern es sollen Schwingungen von Edelsteinen, Farben, Metallen oder Spurenelementen über die Elektrode in den Patienten geleitet werden.

**Einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis für die Bioresonanztherapie gibt es nicht. ** Mögliche Therapieerfolge in Einzelfällen lassen sich durch den so genannten Placebo-Effekt erklären:
Wichtig ist dabei die Person des Arztes, die ungewohnte Umgebung und schon das bloße Erlebnis der medizinischen Anwendung.
Die Behandlung mit dem Gerät und die für Laien oft unverständlichen pseudo-hochwissenschaftlichen Erklärungen der Wirkung können so beeindrucken, dass die Krankheit weniger gespürt oder durch die mittlerweile bekannten Wirkungen der Psyche auf das Hormon- und Immunsystem tatsächlich gelindert wird.
Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass viele Krankheiten einen schwankenden Verlauf zeigen und selbstverständlich auch ohne Behandlung zurückgehen können.

  • Was bezahlt die AOK?

Einen Nachweis der Wirksamkeit der Bioresonanztherapie gibt es nicht.
Daher ist sie vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen von der Erstattungsfähigkeit durch gesetzliche Krankenkassen in Deutschland generell ausgeschlossen worden, so dass aufgrund der gesetzlichen Regelungen die Kosten von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden dürfen.
Die AOK verfährt nach dem Grundsatz, die Versichertengemeinschaft nicht mit den Kosten für ein Verfahren zu belasten, das sich ausschließlich auf unbewiesene Behauptungen stützt und nicht unseren hohen Qualitätsansprüchen genügt."

http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/behandlung-nichtmedikamentoese-und-alternative-therapien-bioresonanztherapie-8148.php

Etwas lang mein Kommentar, dafür aber sehr aufschlußreich!

3

Hallo! Ja, das kann er. Durch diese Methode können auch andere Belastungen festgestellt werden, z.B. Schwermetallbelastungen, Allergien u.s.w.

Der Sohn meiner Bekannten wurde beim Heilpraktiker mit dieser Methode von seiner Neurodermitis befreit.

Was möchtest Du wissen?