Kann ein Hausarzt eine Schilddrüsenunterfunktion nicht erkennen?

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7 Antworten

Doch, das kann ein Hausarzt auch erkennen. Dazu nimmt man den sogenannten TSH Wert, das ist im Prinzip der Wert, der anzeigt, wie stark die Schilddrüse vom Hypothalamus, das ist ein übergeordnetes Zentrum, stimuliert wird. Stellt sie zu wenig Schilddrüsenhormone her, wird das im Hypothalamus registriert und er versucht, die Schilddrüse stärker durch TSH zu stimulieren. Daran erkennt man eine Schilddrüsenunterfunktion.

Hallo, Ja es kann immer bei der Blutuntersuchung der TSH Wert bestimmt werden. Allerdings ist er oft im Normbereich obwohl eine SD-Erkrankung vorliegen kann. Bei manchen Menschen ist nur der ft3, ft4 oder der Anti TPO erhöht oder zu niedrig. Diese werden aber grundsätzlich nicht beim Hausarzt ermittelt. Es gibt alelrdings Hausärzte ( meine z.B.) die jedes halbe Jahr eine SD Kontrolle machen . Dort wird dann außer dem TSH noch der ft3 ermittelt und ein Ultraschall gemacht.

LG

Lexi77 24.08.2012, 18:27

Ich weiß ja nicht, was ihr für Hausärzte habt, aber wenn bei mir ein Blutbild inkl. Schilddrüsenwerte gemacht wird, sind immer ft3, ft4 dabei. Obwohl bisher nie eine Schilddrüsenerkrankung zur Diskussion stand.

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Borg13 24.08.2012, 20:01
@Lexi77

Richtig Lexi, dass diesem Ärzte-Bashing, das hier allmählich ausufert, widersprochen wird.

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bm1981 25.08.2012, 17:15
@Borg13

Dann hängt das vom Hausarzt ab. Ich hab zumindest die Erfahrugn so gemacht.

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Borg13 25.08.2012, 18:21
@bm1981

Dann solltest du das so schreiben und nicht pauschal

Diese werden aber grundsätzlich nicht beim Hausarzt ermittelt.

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Natürlich geht das beim Hausarzt. Habe ich selbst schon machen lassen.

Ein Hausarzt kann defintiv an einer Blutuntersuchung erkennen, oder du ein Schilddrüsenfehlfunktion hast.

Diesen Ratschlag hast du mit Sicherheit hier in Forum von den Ratgebern Balsam oder vom selben Teilnehmer unter dem Namen "Gast" bekommen.

Das ist völliger Unsinn. natürlich ist zunächst der Hausarzt der richtige Ansprechpartner, für diese gesundheitliche Problem, wenn es sich um einen schwierigeren Fall handeln sollte, könnte man danach eventuell einen Endokrionolgen aufsuchen. Dein Hausarzt ist mit seiner Übersicht über Deine Erkrankungen ganz sicher derjenige, der erst einmal der richtige Behandler ist.

Weiter unten in den Antworten kannst Du von o.g. Teilnehmerin wieder eine ausführliche Darstellung Ihrer besonderen Thesen in einem langen Beitrag lesen.

Selbstverständlich kann er das.

Weil in Deutschland die neuen TSH-Normwerte nicht einheitlich Pflicht sind und der TSH oft nur als einziger Parameter vom Hausarzt geprüft wird , werden viele Schilddrüsenunterfunktionen in Deutschland schon allein deshalb nicht erkannt.

Entweder Du bittest Deinen Hausarzt noch (ausnahmsweise!) den TPO mitzubestimmt. Falls er ablehnt solltest du die Kostenübernahme anbieten (traurig aber wahr)...DANN könnte der Hausarzt anhand des TPO (Antikörper GEGHEN deine Schilddrüse- Hashimoto-Nachweis) eine Erkrankung erkennen auch wenn der TSH noch durch eine troxende Schilddrüse noch ideal und unauffällig erscheint.

Ich habe sogar im Freundeskreis 2 Männer die idealen TSH aufwiesen aber durch erhöhten TPO die Schilddrüsenerkankung zumindest aufgefallen ist...ob dann eine Therapie erfolgt ist auch Arztabhängig...der Begriff euthyreot ist heutzutage oft fehlgenutzt, genau wie die häufige Aussage "An der Schilddrüse kanns nicht liegen!" häufig NICHT zutrifft. Aber den Ärzten darf man eigentlich keine schuld geben...die Schilddrüsen-Diagnose-Verfahren und -therapievorschriften müssen ihre Meinungsbildner, der Staat und die Krankenkassen komplett überdenken.

Also Patient kann ich Dir nur raten behalte dieses Thema selber genau im auge. Traue nur dem was du selber geprüft hast. Nutze solche Foren um deine Blutwerte zu diskutieren (auch da darfst du nicht einfach vertrauen) und hole Dir eine Zweitmeinung ein, sollte es Dir nicht deutlich besser gehen bzw Dir keine zielführende Therapie angeboten wird...oder Du voreilig zum Psychiater überwiesen wird und Antidepressiva schlucken sollst.

http://derstandard.at/1233586884999/Schilddruese-Es-ist-eine-Puzzleteil-Diagnose

Borg13 24.08.2012, 19:58

oder Du voreilig zum Psychiater überwiesen wird und Antidepressiva schlucken sollst.

Diese Behauptungen sind einfach nur lächerlich und sollen nur den fragenden User verunsichern.

Insgesamt kann ich Sommersonne nur den Rat bei solchen Beiträgen geben:

auch da darfst du nicht einfach vertrauen

und alles glauben.

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