Kann ein Arzt einen Hypochonder erkennen?

5 Antworten

Ob ein Patient organische Ursachen für seine Probleme hat, kann der Arzt schon erkennen. Manchmal dauert es vielleicht ein wenig länger, aber er kann es. So kann er aber auch ausschließen, ob jemand organisch Erkrankt ist. Und damit sind wir in der Psychosomatischen Ebene. Manche sagen auch Hypochonder dazu. Aber wenn jemand psyichische Probleme hat, ist er meiner Meinung nach noch lange kein Hypochonder. Dann muss auf der Psychotherapeutischen Basis nach Hilfe für diesen Menschen gesucht werden.

Dazu muss der Arzt vermutlich nicht viel diagnostizieren, sondern seinen gesunden Menschenverstand einsetzen: Wenn der Patient "alle Nase lang" in der Praxis auftaucht und medizinisch nie wirklich etwas festgestellt werden kann, weiß er schnell, wo der hase laäuft und kann entsprechend sensibel handeln...

Das kann aber auch für eine seltene oder schwer zu diagnostizierende Erkranung sprechen.

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Nur mal so als kleine Randbemerkung:

Jedenfalls denkt dieser Bekannte sehr oft, bei meist kleineren Symptomen, das könnte eine schlimme Krankheit dahinterstecken gegen die man schnell angehen, bzw. sie abklären lassen müsse

Das hat nichts mit Hypochondrie zu tun.

Chronischer Schnupfen mit Nasenbluten?

Hallo zusammen Ich habe seit ungefähr 5 Jahren Dauerschnupfen. Habe auch schon viele Untersuchungen durch, sogar ein MRT vom Gehirn, da man einen Hirntumor ausschließen wollte. Die Nebenhöhlen sind auch nicht entzündet, lediglich meine Nasenschleimhaut sei "aggro". Der Prick-Test zum Ausschluss von Allergien ergab auch nichts, aber um sicher zu gehen habe ich 4 Tage lang Cortison Tabletten genommen, ohne Besserung. Mein HNO sagte jetzt, dass die Nasenschleimhaut einfach Hyperaktiv ist. Ehrlich gesagt kann ich mich mit dieser Diagnose nicht zufrieden geben. Ich habe das Gefühl mein Körper versucht irgendwas auszuspülen, etwas das nicht da sein sollte (Krebs vor allem). Leide auch ständig an Scheidenpilzen, die ohne ersichtlichen Grund auftauchen. Ich habe das Gefühl meine Schleimhäute hassen mich. Zuletzt dachte ich noch ich leide an Morbus Wegener, ich bin einfach ständig auf der Suche nach Ursachen und würde gern alles ausschließen lassen. Nur halten die Ärzte mich mittlerweile auch einfach nur für Übersensibel, ich bin sicher in meiner Akte ist ein fetter roter Stempel >Hypochonder<, sodass mich keiner mehr ernst nimmt.

Jetzt habe ich auch seit etwa einem halben Jahr beim Nase putzen ständig kleinere Blutflecken im Tempo, gelegentlich auch richtiges Nasenbluten, vorhin erst das letzte Mal. Außerdem habe ich das Gefühl, meine Lymphknoten im Kopfbereich sind dauerhaft angeschwollen, ohne zu schmerzen. Einer befindet sich direkt vor meinem linken Ohr, etwa seit 5 Wochen. Mein HNO hat einen Ultraschall davon gemacht und gesagt es sei nichts schlimmes, da der Lymphknoten klare Abgrenzungen hat, und es würde sich daraus auch nichts schlimmes entwickeln. Aber irgendeinen Sinn muss das Anschwellen ja haben. Jetzt denke ich an verschleppte Metastasen im Lymphsystem, oder an Lymphknotenkrebs. Ich komme mir wirklich wie ein Hypochonder vor, so empfindlich wäre ich ohne den Schnupfen sicherlich nicht, aber ich mache mir einfach nur noch Sorgen. Ich fühle mich von den Ärzten im Stich gelassen, denn wenn ich nicht von alleine mit einer präzisen Annahme komme, wird mir nicht geholfen. Doch wenn ich das dann mache, werde ich schräg angeschaut und als Hypochonder abgestempelt. Ich weiß nicht mehr weiter. Kann mir jemand helfen? Weiß jemand welche Ursachen das alles haben könnte?

Sorry für den langen Text, und danke an alle die es bis ans Ende geschafft haben.

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Keine Blasenentzündung - was kann es noch sein?

Vor ein paar Wochen misste ich obwohl ich gerade auf Toilette war, hatte ich danach noch weiter das Gefühl ich müsste Pinkeln, ich kom5nte quasie auf Klo sitzen bleiben ohne das etwas kommt und das sehr lange. Das ging eine Woche so also bin ich nicht zum Arzt da ich dachte es wäre eine Blasenentzündung und damit erst nach einer Woche zum Arzt gehen sollte. Seit dem kommt es jedoch immer mal wieder meistens am Wochenende. Jetzt war ich damit beim Arzt, doch mein Urin test war unauffällig.

Vielleicht hilft ja auch, dass ich das gefühl habe wenn ich dann ganz viel trinke es besser word oder sogar aufhört. Hat jemand eine Idee was es sein könnte?

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Unsicher wegen Gehirnerschütterung?

Hey. Ich habe vorgestern schon mal eine Frage dazu gestellt. Habe mir am Mittwoch am Außenspiegel des Busses meinen Kopf gestoßen. Habe mich dann gestern und heute krankschreiben lassen. Der Arzt meinte, ich hätte eventuell eine Mini Gehirnerschütterung. Eine Beule war nicht zu ertasten. Ich hatte dann gestern und heute leichte Kopfschmerzen. Aber keine Übelkeit oder Schwindel. Ich hatte leider gestern und heute dann Sex. Ich weiß, dass das nicht gerade förderlich war. Außerdem bin ich eine Stunde mit dem Auto zu meinen Eltern gefahren auf der Autobahn. Das hat auch ganz schön geruckelt. Ich weiß nur nicht, ob ich jetzt überhaupt eine Gehirnerschütterung habe...ich verrede mich auch die ganze Zeit und mein Nacken tut weh :( Übertreibe ich??? Ich bin ja leider Hypochonder. Eigentlich wollte ich morgen feiern gehen...wie soll ich mich verhalten?

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Heute ist alles krank - heute ist jeder krank - ja, das sehe ich auch so. Alle sprechen über ihre Krankheiten. Ich bin oft schockiert, sogar "relativ" Fremde, d.h. Bekannte, die ich von Sehen und dem Namen nach kenne, erzählen mir sofort ihr Leid. Ich frage mich gerade, ob die Beschäftigung mit Gesundheit / Krankheit krank macht? Ob mir das hier wirklich gut tut? Ist es besser, sich mit schönen Dingen zu beschäftigen?

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Wie kann ich mich bei akuten Symptomen beruhigen?

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Zu mir: 21 Jahre jung, sportlich, hypochondrisch veranlagt, nicht Raucher, wenig alkohol,

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