Kann ein Arzt einen Hypochonder erkennen?

5 Antworten

Ob ein Patient organische Ursachen für seine Probleme hat, kann der Arzt schon erkennen. Manchmal dauert es vielleicht ein wenig länger, aber er kann es. So kann er aber auch ausschließen, ob jemand organisch Erkrankt ist. Und damit sind wir in der Psychosomatischen Ebene. Manche sagen auch Hypochonder dazu. Aber wenn jemand psyichische Probleme hat, ist er meiner Meinung nach noch lange kein Hypochonder. Dann muss auf der Psychotherapeutischen Basis nach Hilfe für diesen Menschen gesucht werden.

Dazu muss der Arzt vermutlich nicht viel diagnostizieren, sondern seinen gesunden Menschenverstand einsetzen: Wenn der Patient "alle Nase lang" in der Praxis auftaucht und medizinisch nie wirklich etwas festgestellt werden kann, weiß er schnell, wo der hase laäuft und kann entsprechend sensibel handeln...

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Das kann aber auch für eine seltene oder schwer zu diagnostizierende Erkranung sprechen.

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Nur mal so als kleine Randbemerkung:

Jedenfalls denkt dieser Bekannte sehr oft, bei meist kleineren Symptomen, das könnte eine schlimme Krankheit dahinterstecken gegen die man schnell angehen, bzw. sie abklären lassen müsse

Das hat nichts mit Hypochondrie zu tun.

Auge schmerzt - warum?

Hallo, ich habe ein "kleines" Problem mit meinem Auge. Und zwar brennt mein linkes Auge und es fühlt sich an als würde etwas mit der Sehstärke nicht stimmen. Das kann aber nicht sein, da ich erst vor einer Woche beim Augenarzt eine Routine-Untersuchung der Sehstärke hatte (bin Brillenträger). Es kam heraus, dass die Werte unverändert geblieben sind. Also mein Linkes Auge ist schon immer etwas schlechter gewesen (ca. 80% Sehleistung, also kleinere Texte sind mit dem linken Auge schwer zu lesen), dafür ist mein rechtes Auge umso besser (100%). Das merkt man im Alltag eigentlich kaum, da das rechte Auge das ja mit ausgleicht. Nun, da ich viel am Computer sitze und viel lese, werden die Augen dementsprechend beansprucht. Kann es also sein, dass das linke Auge einfach etwas überbeansprucht ist, da es ja schlechter sieht als das andere? Dafür würde zumindest sprechen, dass die schmerzen nur auftreten, wenn ich etwas lese oder am PC sitze, sprich die Augen gefordert sind. Da reicht schon das schauen auf den Fernseher, damit es losgeht. Wenn ich hingegen draußen bin und praktisch entspannt schaue, dann tut das Auge fast gar nicht weh. Ich dachte schon an einen Zug oder eine leichte Reizung des Auges, da ich zurzeit auch eine Erkältung habe. Aber das mit der Überanstrengung kommt mir immer noch am plausibelsten vor, da z.B. ein Zug ja keine 5 Tage andauert (Ich habe mein Auge zwischenzeitlich auch nicht geschont, das heißt ich habe weiterhin am PC gearbeitet).
Nun frage ich mich nur ob das auch wirklich das sein kann und ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Ich muss dazu sagen, dass ich ein wenig Hypochondisch veranlagt bin und deshalb etwas besorgt bin und mir schon die typischen Hypochonder-Krankheiten wie MS und ähnliches eingeredet habe.

MfG

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Ist es chic, ein Hypochonder zu sein?

Es gibt Menschen, die sich gern mit ihren diversen Befindlichkeiten befassen - sie beobachten, ja geradezu belauern, nach ihnen googeln... und dann felsenfest überzeugt sind, sie hätten "was Schlimmes". Deswegen zum Arzt zu gehen, wäre zu einfach. Also suchen diese Menschen erst einmal "Rat" in der anonymen Öffentlichkeit. Die Anteilnahme der User ist ihnen zunächst gewiss, denn in Ratgeberforen wie Gesundheitsfrage.net. gibt es viele hilfsbereite Menschen.

Nach der dritten, vierten oder fünften gleich- oder ähnlichlautenden Frage taucht dann aber ein gewisser Verdacht auf, und einer oder mehrere User sprechen ihn auch aus:

Du bist ein Hypochonder!

Wenn jemand so was zu mir sagte, wäre mir das sehr unangenehm, bedeutet es doch, dass ich mir meine Wehwehchen nur einbilde. Keinesfalls kann diese Bemerkung positiv gemeint sein. Doch bei anderen tritt ein Phänomen auf, welches mich ratlos macht. Sie sind geradezu stolz auf diesen Titel und tragen ihn vor sich her wie eine Fahne:

[Zitate vom Support editiert ]

Meine - ratsuchende :o) - Umfrage lautet: Um was könnte es sich bei diesem Phänomen am ehesten handeln?

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Wie entstehen psychosomatische Symptome?

Ja hi, ich habe Emetophobie (Angst vorm Ktzen), bin extrem hypochondrisch, was Viren/Infekte betrifft und mache oft Prophezeiungen bezüglich des Erbrechens. Beispiel von heute: Ich trage seit 5 Jahren eine feste Zahnspange, die heute in 3 Terminen entfernt wurde. Diese Termine wurde schon mal aus anderen Gründen verschoben und da ich ja so viel in alles hinein interpretiere, glaubte ich von Anfang an, dass das alles Schicksal war, ich vorher krank werde und beim Zahnarzt k*tze. Habe nämlich auch bereits prophezeit, dass ich mich im Zug mit Magendarm anstecke, und war am Samstag dann tatsächlich mit dem Zug unterwegs. Mir wurde, wie eben prophezeit, dann beim Zahnarzt wirklich übel, ich bekam Magenschmerzen und fühlte mich krank. Die Termine bereiteten mir schon etwas Angst, da Abdrücke gemacht werden mussten, und mir das total gegen den Strich geht. Panisch war ich zwar nicht, unterbewusst aber anscheinend doch so angespannt, dass mir übel wurde. Denn nach den 3 Terminen war schlagartig alles weg und ich hatte Hunger. Jetzt geht es mir allerdings wieder schlechter, weil ich immer noch überlege, mich nicht doch im Zug angesteckt zu haben. Dann bilden sich aus diesen Überlegungen regelrechte Krankheitsfantasien, in denen ich "spüre", dass ich einen Virus in mir trage, der bald raus muss und dass es einfach nicht anders geht. Solche merkwürdigen Gedankengänge hab ich (leider) öfter und was dann dummerweise noch dazu kommt, sind meine psychisch bedingten körperlichen Symptome (Übelkeit, Bauchweh, Kopfweh, Schwindel, Hitzegefühl, Muskelzucken, Niesen, Krankheitsgefühl), die mich dann noch stärker glauben lassen, ich sei wirklich krank, könnte hellsehen und meine seltsamen Prophezeiungen würden sich nun einfach erfüllen. Habe auch mal prophezeit, dass ich Magendarm bekomme, wenn meine Periode kommt, und die ist jetzt ausgeblieben, was ich auch wieder als Zeichen interpretiere, dass ich bald krank werde, meine Periode sich deswegen verzögert und dann alles gleichzeitig kommt. Einerseits würde ich zwar liebend gerne glauben, dass das Ganze schwachsinnig ist, aber andererseits fühlt sich das alles so passend dafür an, dass ich krank werde, meine körperlichen Symptome bestätigen das noch und alles fühlt sich jedes Mal aufs Neue so echt an, dass ich denke "Das ist diesmal nicht die Psyche, das ist echt, jetzt ist es soweit!" Die Ärzte sagen, das ist alles psychisch bedingt, vermuten sogar eine psychisch bedingte Magenschleimhautentzündung, aber ich kann nicht glauben, dass das alles psychisch bedingt sein kann. Und daher meine Frage: Woher kommen meine Symptome? Kann ich hellsehen und fühl mich deswegen so schlecht, weil ich einfach vorher weiß, wann ich krank werde? Hab ich durch meine Angst spezielle Eingebungen? Wenn ich nicht hellsehen kann, wieso fühle ich mich so schlecht? Hat das alles einen tieferen Sinn? Ist das alles Schicksal? Oder ist das wirklich ALLES vollkommen und eindeutig zu 100000% psychisch bedingt?

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