kann die krankenkasse mich einfach wieder an die arbeit schicken trotz krankheit?

2 Antworten

Hallo, also die Krankenkasse ist berechtigt eine Stellungnahme vom Medizinischen Dienst (MDK) einzuholen und die Abeitsunfähigkeit überprüfen zu lassen. Wenn der MDK eine Wiedereingliederung empiehlt kann die KK Dich dazu auffordern. Wie oben beschrieben bist Du aber weiter krank geschrieben und bekommst ggf. weiter Krankengeld oder Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber.

Wichtig ist aber, dass mündliche Mitteilungen von der KK schriftlich bestätigt werden müssen, sonst sind sie unwirksam! Falls Du noch immer krank geschrieben bist, hilft Dir die Auskunft vielleicht noch. Ich würde in so einem Fall immer sofort zum behandelnden Arzt gehen und das mit ihm besprechen. Außerdem würde ich mir das MDK-Gutachten anfordern, da hast Du ein Recht drauf. Das kannst Du dann Deinem Arzt zeigen.

Dein Arzt könnte dann einen Wiedereingliederungsplan erstellen (z. B. 1 Woche 4 Stunden, 2. Woche 5 Stunden/Tag, ggf. max. soundsoviel Stunden stehen usw). Diesen Plan zeigst Du Deinem AG und fragst ob Du unter diesen Bedingungen stundenweise Arbeiten kannst.

Oder Dein Arzt schickt eine Stellungnahme an die KK dass er nicht mit einer Wiedereingliederung einverstanden ist und Du solltest dann auch Widerspruch gegen den Bescheid der Krankenkasse einlegen.

Viele Grüße

Ganz so einfach ist das nicht!

Wenn du z.B.eine Wiedereingliederung nicht durchhältst kannst du sie abbrechen!

Du bekommst ja während dieser Zeit weiter Krankengeld und kein Gehalt. Krankgeschrieben bleibst du bis zum Ende der Wiedereingliederung!

Du kannst auch mit deinem Arzt nochmal darüber sprechen!

Deine Orthopädin soll und wird dich auch weiterhin krankschreiben!

Dein AG und DU müssen mit der Wiedereingliederung einverstanden sein. Sollte der AG nicht zustimmen, geht gar nichts!

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