kann die krankenkasse mich einfach wieder an die arbeit schicken trotz krankheit?

2 Antworten

Hallo, also die Krankenkasse ist berechtigt eine Stellungnahme vom Medizinischen Dienst (MDK) einzuholen und die Abeitsunfähigkeit überprüfen zu lassen. Wenn der MDK eine Wiedereingliederung empiehlt kann die KK Dich dazu auffordern. Wie oben beschrieben bist Du aber weiter krank geschrieben und bekommst ggf. weiter Krankengeld oder Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber.

Wichtig ist aber, dass mündliche Mitteilungen von der KK schriftlich bestätigt werden müssen, sonst sind sie unwirksam! Falls Du noch immer krank geschrieben bist, hilft Dir die Auskunft vielleicht noch. Ich würde in so einem Fall immer sofort zum behandelnden Arzt gehen und das mit ihm besprechen. Außerdem würde ich mir das MDK-Gutachten anfordern, da hast Du ein Recht drauf. Das kannst Du dann Deinem Arzt zeigen.

Dein Arzt könnte dann einen Wiedereingliederungsplan erstellen (z. B. 1 Woche 4 Stunden, 2. Woche 5 Stunden/Tag, ggf. max. soundsoviel Stunden stehen usw). Diesen Plan zeigst Du Deinem AG und fragst ob Du unter diesen Bedingungen stundenweise Arbeiten kannst.

Oder Dein Arzt schickt eine Stellungnahme an die KK dass er nicht mit einer Wiedereingliederung einverstanden ist und Du solltest dann auch Widerspruch gegen den Bescheid der Krankenkasse einlegen.

Viele Grüße

Ganz so einfach ist das nicht!

Wenn du z.B.eine Wiedereingliederung nicht durchhältst kannst du sie abbrechen!

Du bekommst ja während dieser Zeit weiter Krankengeld und kein Gehalt. Krankgeschrieben bleibst du bis zum Ende der Wiedereingliederung!

Du kannst auch mit deinem Arzt nochmal darüber sprechen!

Deine Orthopädin soll und wird dich auch weiterhin krankschreiben!

Dein AG und DU müssen mit der Wiedereingliederung einverstanden sein. Sollte der AG nicht zustimmen, geht gar nichts!

Ablatio privat bezahlen?

Hallo,

ich bin vor 7 Jahren an Brustkrebs erkrank. Mir musste damals die rechte Brust entfernt werden, danach fogte Chemotherapie und 29 Bestrahlungen und im Anschluss daran befinde ich mich bis heute in einer Hormontherapie mit Tamoxifen.Da ich seit Jahren aufgrund der Asymmetrie Rückenbeschwerden habe , möchte ich nun meine linke Brust auch entfernen lassen. Zudem kommt hinzu , dass meine Mutter diesen Jahres an Eierstockskrebs erkrankt ist und bei mir dadurch rein rechnerisch ein erhöhtes Risiko vorliegt erneut an Krebs zu erkranken. Ein Brustaufbau kam für mich nie in Frage. Nun möchte ich die linke Brust entfernen lassen, habe der Krankenkasse Gutachten vom Orthopäden, von der Psyschologin und Frauenärztin vorgelegt. Musste auch persönlich zum MDK Gutachter. Dieser sagte mir nach der Untersuchung es liegt keine medizinische Indikation bei mir vor. Die Gutachten, mein Beschwerden meine Angst, das alles findet kein Gehör. Ich warte nun auf das Schreiben der Krankenkasse wo mir wieder die OP nicht bewilligt wird. Ich bin bereit das dann auf meine Kosten machen zu lassen, Ablatio kostet laut Krankenhaus 5000 Euro .Muss ich für die Zeit nach OP Urlaub nehmen oder jann ich mich krank schreiben lassen und die Woche in der ich im Krankenhaus liege kann ichdie Liegezeit Aufenthaltsbescheinigung beim Arbeitgeber einreichen oder auch besser Urlaub nehmen?

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Bypass OP- wie lange ist man da ausgeschaltet?

Hallo ich möchte wissen wie lange man bei einer Bypass Op nicht am normalen Leben teilhaben kann? Wie lange dauert es bis man wieder heben kann, bzw das Brustbein wieder so stabil ist dass man Belastungen wieder Stand hlten kann..

Danke

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Begutachtung durch MDK

Ist es nicht üblich wenn der MDK zur Begutachung, aufgrund von Anträgen der Pflegeversícherung kommt, dass ein Arzt zugegen sein müsste oder bin ich diesbezüglich falsch informiert? Bei der Begutachrung meiner Eltern war kein Arzt weit und breit .... Im Antrag meiner Mutter hatten wir erwähnt dass sie dement ist, sich jedoch weigert zum Facharzt zu gehen. Ihre Hausärztin hat dies jedoch diagnostiziert. Auch bei mehreren Telefonaten mit der Krankenkasse habe ich auf die Problematik hingewiesen und auch um Anrufe bei Rückfragen gebeten. Nichts dergleichen ist passiert und auch bei der Begutachtung war kein Arzt bzw. Neurologe zugegen. Hätte dies nicht sein müssen? Vorallem weil wir die Probleme bzgl. unserer Mutter mehrfach geschildert haben? Könnte ich nun beim Widerspruch auf eine Begutachtung durch einen Arzt bestehen?

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Werden Kosten von Krankenkasse erstattet?

Ich muss etwas weiter ausholen, damit meine Frage gut beantwortet werden kann. Im September 16 wurde bei mir eine tubuläre Brustdeformität diagnostiziert, was ich mir schon gedacht hatte und seit der Pubertät darunter leide. Ich bin 18 Jahre jung. Im selben Monat habe ich eine Ausbildung begonnen. Der Frauenarzt meinte zu mir, ich können das operieren lassen und die Krankenkasse zahlt dafür Ich wurde an einen Chirurgen überwiesen. Einen Antrag an die KK wurde gestellt. Der erste wurde abgelehnt. Widerspruch eingereicht. Der MDK möchte nun neue med. Befunde, die es nicht gibt. Ich habe den Wunsch bei der KK geäußert, beim MDK persönlich vorstellig zu werden. Bis jetzt habe ich keine Antwort. Im Winter habe ich meinen Urlaub und kann die OP nur da machen lassen. Bis die Entscheidung da ist, ist es vielleicht zu spät.

Nun meine Frage: Wenn ich das Geld hätte, kann ich in vorleistung gehen und trotzdem Antrag auf Kostenübernahme stellen, sodass ich das Geld ganz oder teilweise zurück bekomme?

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Antrag auf Reha nicht ausfüllen bzw. ablehnen?

Hallo,

und zwar geht es darum, das ich seit einigen Monaten arbeitsunfähig krank geschrieben bin. Seit ich beim richtigen behandelnden Arzt bin hat sich mein Zustand definitiv verbessert, hatte lediglich noch Höhen und Tiefen, die ausgeglichen werden mussten. Nun beim letzten Termin, erklärte ich meinem Arzt das manche Tage halt echt super laufen und manche noch ziemlich schlecht. Er gab mir drei Optionen, Psychosomatische Reha, Tagesklinik oder eine Verhaltenstherapie, er stupst die Krankenkasse wegen der Reha an und ich sollte mich um die anderen beiden Dinge kümmern. Zur Reha hat er und auch ich gesagt, das diese halt gute und schlechte Seiten für mich hat. Entfernung, Lange Fahrt, könnte sich negativ auswirken. Nun da ich ja meinem Empfinden nach, trotz schlechter Tage auf einem guten Weg bin, ist für mich die einzige logische Option die Verhaltenstherapie, aber in Verbindung mit einer Wiedereingliederung, ich denke das mir der geregelte Alltag dabei helfen wird. Dies habe ich aber mit meinem Arzt noch nicht besprochen, da der nächste Termin erst in einigen Tagen ist.

Heute bekam ich dann den Antrag zur Reha von der Krankenkassen, an den mein Arzt Befunde beilegen soll usw. Auf einem Formular steht, das eine medizinsiche Reha aussichtsreich erscheint. Eine Beratung o.ä ist nicht angekreuzt.

Für mich jedenfalls sieht das auf einmal alles ziemlich bindend aus, und hätte ich das gewusst, hätte ich sicher nicht gewollt das er die Krankenkasse mal "anstupst".

Meine Frage dazu, ist das ganze bereits bindend, weil ich den Antrag der Krankenkasse bekommen habe, den ich an die Rentenversicherung schicken muss? Wie gesagt, ich hatte mich mit meiner Option bereits angefreundet und auch viel dafür getan, um den bestmöglichen Einstieg zu erhalten. Außerdem dachte ich das mein Arzt mich über die weiteren Dinge informiert. Ich möchte auf keinen Fall in diese Reha und sehe diese persönlich auch nicht für notwendig, aber das zählt wohl nicht mehr..

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