Kann der Chemieeinsatz in öffentlichen, chlorierten Bädern, der wohl vorwiegend Bakterien und Viren gilt, Pilzinfektionen in den Atemwegen begünstigen?

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1 Antwort

Der Chlorzusatz im Wasser der Schwimmbecken verhindert eine Erregervermehrung im Wasser. Eine desinfizierende Wirkung auf unserer Haut und Schleimhäuten hat dieses Wasser nicht. Die Konzentration des Chlors ist dafür zu gering.

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Kommentar von Wurmfarn
26.02.2016, 12:37

Danke für Ihre Antwort!

Diese leuchtet mir unter "Idealbedingungen" ein - damit meine ich:

Viele Bäder sind sanierungsbedürftig - es fehlen z. B. Aktivkohlefilter zur Reduzierung der Einträge von gebundenem Chlor u. a. Kann es sein, dass um technische Mängel "auszugleichen" vermehrt Chemie zum Einsatz kommt, so dass zulässige Grenzwerte überschritten werden? Betrifft diese Chemie auch Pilze oder "nur" Bakterien und Viren? Kann der Chemieeinsatz in sanierungsbedürftigen Bädern die Hautflora nicht doch nachhaltig schädigen und eine Pilzinfektion hervorrufen durch ein entstandenen Ungleichgewicht wegen einer zu starken oder gar falschen Desinfektion?

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