Kann Demenz durch Todesfall schlimmer werden?

1 Antwort

Ich würde ehrlich mit ihr umgehen.

Sie hat ein Recht darauf zu erfahren wenn ihr Mann gestorben ist. Ältere Menschen befassen sich oft im Vorfeld schon mit dem Tod und ihnen ist klar dass irgendeinder zuerst stirbt und der andere dann allein zurückbleibt.

Problematisch ist, wenn die Demenz stark ausgeprägt ist, sodass die Frau es wieder vergisst, dass ihr Mann tot ist. Das ist deswegen ziemlich dumm weil man ihr dann jeden Tag evtl. sogar mehrmals am Tag sagen muss dass ihr Mann tot ist. Die Frau erleidet dann jedes Mal den "Schock" des Todes Ihres Ehemannes.

Wenn Sie es wieder vergessen hat, ist es als würde sie es das erste Mal hören und sie ist dann wieder von vorne traurig. Das wäre dann eine wiederkehrende und andauernde Traumatisierung mit allen negativen Aspekten!

Wenn das so ist würde ich ggf. auf eine Notlüge zurückgreifen und ihr sagen dass der Mann unterwegs ist, in der Arbeit ist, heute im Hotel schläft, irgendwas halt biographiebezogenes. Dann hat die Frau eine Erklärung warum ihr Mann nicht da ist und sie ist nicht traurig, da sie ja weis dass er bald wiederkommt. Das vergisst sie natürlich auch wieder, somit kann man das Spiel unendlich spielen ....

Übrigens: Klasse Material zur Beschäftigung für (besonders auch demenzkranken) Senioren, gibt es haufenweise bei http://www.aktivierungen.de - ein Besuch dort lohnt sich auf alle Fälle und vielleicht kann man der Frau mit ein paar lustigen Spielen einen schönen Nachmittag machen – ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert ….

Liebe/r Tabu1976,

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Erschöpfung - sich zusammenreißen - Angst, mich zu schonen

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Warum so lethargisch und schnell muede?

In letzter Zeit bin ich trotz genuegend Schlaf (etwas mehr als 9 Stunden) oft schlaefrig. Nach etwas Gehen auf langsamerem Tempo als sonst (!!!), ohne jegliche Belastung, bin ich nach einigen Minuten sofort erschoepft und beginne zu keuchen, obwohl ich normalerweise stundenlang gehen kann, ohne auch nur annaehernd muede zu werden... Zudem verfuege ich ueber weniger Kraft als sonst, meine sonst energievollen Bewegungen sind lahm und eher traege (sogar beim bloszen SCHREIBEN...) und ich fuehle mich insgesamt schwach. Seltsamerweise sind meine Haender, Arme und Waden seit einigen Tagen deutlich dicker und weicher und das, ohne eine Gewichtszunahme, Sport (dafuer) oder aehnliches... Psyschich sind meine Merkfaehigkeit und meine Konzentration stark gesenkt. Zudem bin ich beim Nachdenken deutlich langsamer und mache staendig Fluechtigkeitsfehler bzw. kann manche Aufgaben/Sachen nicht loesen/verstehen, wenngleich ich eigentlich sehr intelligent und ein hervorragender Schueler bin - normalerweise ist das Gegenteil der Fall (kaum Fehler; sofort, ohne Schwierigkeiten, Aufgaben loesen; usw.). Im Groszen und Ganzen liegt also eine enorme Leistungsminderung vor... Woran koennte das liegen? Eisenmangel? Probleme mit dem Herz/mit den Lungen? Schilddruesenunterfunktion? Irgendein Virus/irgendeine Bakterie? Was verursacht ALLE diese Symptome?

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