Kann bei einer starken Migräne auch der Arm taub werden?

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Typische Anzeichen von Migräne sind:

Meist einseitiger Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Geräusch-, Geruchsempfindlichkeit und Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel.

Seh-, Sprach- und andere Wahrnehmungsstörungen (wie z. B. Taubheitsgefühle bis hin zu Lähmungen einzelner Körperpartien) sind typisch für eine Migräneaura (die häufig dem Migränekopfschmerz vorausgeht).

http://www.migraeneliga-deutschland.de/die-auraphase.htm

Es gibt viele verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle aufgeführten Symptome auch immer zutreffen. Normale Schmerzmittel zeigen meist keine Wirkung.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Als langjährige Migränepatientin bin ich gut informiert

Man kann der Migräne auch vorbeugen, indem man die Migräneauslöser vermeidet:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden (oder auch 24 Std.) vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat, die in den meisten Fertigprodukten (Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Gewürzmischungen, ect.) enthalten sind Migräne auslösend. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten,…) können auch zu einem Migräneanfall führen.

http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/1087,2/Chefkoch/Histaminarme-und-reiche-Lebensmittel.html

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase auftritt. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche hat man z. B. am Wochenende Migräne. Die Vermeidung von Stress ist wichtig.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf sind auch förderlich um der Migräne vorzubeugen. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, auch was die Mahlzeiten betrifft, von Vorteil. Ausreichend zu **trinken ist sehr wichtig! **

Weitere Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles Licht oder Lichtblitze.

Der erste Weg sollte immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose (um andere Ursachen auszuschließen) und zur Verschreibung der Schmerzmittel für den Notfall.

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Danke für den Stern :-)

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Muskelschwund in der rechten Hand bgleitet von starken Schmerzen?

Hallo ihr lieben. Ich bin 19. Ich hoffe hier ist einer unter euch der die selben Symptome hat und schon eine Diagnose bekommen hat. Vor ca. 1.5 Jahren hat es angefangen das meine Kraft in der rechten Hand nachlässt. Mit sind einfach Dinge aus der rechten Hand gefallen(auch wenn ich mich darauf konzentriert haben sie festzuhalten.) Dann bin ich zum ersten mal zum Hausarzt gegangen. Der hat mir eine Überweisung zum Neurologen gegeben, der hat mich zum nächsten Neurologen geschickt, der zum Orhtophäden, zum Heilpraktiker usw. Ich war bestimmt schon bei 20 Leuten die mir alle nicht weitere Helfen können, oder vielleicht auch nicht wollen, weil sie denken so junge Leute können keine Probleme haben. Mittlerweile geht es mir und vorallem meiner Hand(arm) garnicht mehr gut. Meine Muskeln an der rechten Hand sind kompett weg und das schlimme ist das es an der linken Hand auch langsam anfängt. Ich habe abnormale Schmerzen in Hand und arm wenn ich schwere Sachen anhebe oder gar nur schreibe. Nach Belastung ist meine Hand den ganzen Tag kaum mehr zu gebrauchen. Manche gliedmaßen sind dauerhaft Taub, andere tun bei Berührung weh. Mein Zeigefinger krümmt sich von ganz alleine und ohne die Hilfe der anderen Hand und ohne schmerzen bekomme ich den auch nicht mehr gerade. (ganz schlimm ist es bei kälte.) Letzte Woche bin im morgens aufgestanden und mein arm war taub, das hielt mehrere Stunden an. Die Tage darauf das selbe Problem. Dazu kommt auch noch das mir Beine und Rücken auch manchmal sehr weh tun. Als ich von einer sitzenden in eine liegende Position wechseln wolte, hat es sich so angefühlt als würde jemand ein Nagelbrett in meinen Rücken rammen. Das waren so höllische Schmerzen das ich 10 minuten kaum mehr luft bekommen habe. Rheuma, Bandscheibenvorfall, Karpaltunnel wurde schon ausgeschlossen. Mein Körper ist ein großes Fragezeichen. Weder ich noch die Ärzte wissen noch weiter.. Die arbeit im Hotel reibungslos zu meistern wie zuvor ist praktisch unmöglich. Einfachste Sachen sind eine riesen Herausvorderung für mich. Das alles schlägt mir auch sehr auf die Psyche. Ich brauche einfach Hilfe und vorallem endlich eine Diagnose..

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Kribbeln undTaubheitsgefühl in den Fingern - ist das eine Folge meiner Epicondylitis radialis?

Hey, Seit einem Fahrradunfall im Oktober 2013 habe ich Epicondylitis radialis (Tennisarm) mit Sehnenbeteiligung am rechten Arm. Diese war schon relativ weit fortgeschritten, da die Diagnose erst im Januar/Februar 2015 gestellt wurde.

Der Arm wurde mit einer volaren Gipsschiene ruhiggestellt, damit die Entzündung abklingen konnte.

Seit ein paar Monaten habe ich Physiotherapie mit Übungen für Zuhause. Es ist mir eigentlich schon früher aufgefallen, aber jedes Mal bei der einen Übung (hänge unten ein Bild an) werden meine Finger taub, insbesondere der Ringfinger und der kleine Finger. Jetzt kribbeln diese relativ oft, ebenfalls die Handkante. Taub wird es meist eher beim Auflegen des Armes/Ellenbogen z.B. bei einer Stuhllehne.

Auch habe ich Schmerzen, die sich vom Ellenbogen bis zu diesen Fingern ziehen. Bei Kälte (z.B. Wind oder Wasser) tauchen diese starken Schmerzen auf. Heute habe ich schon den ganzen Tag ein seltsames Gefühl im kleinen Finger und in der einen Hälfte des Ringfingers, sowie an der Handkante. Es ist ähnlich wie ein kribbeln, nur ein wenig schwächer und ausserdem fühlen die sich irgendwie heiss an, fast wie geschwollen.

m allgemeinen habe ich ein Gefühl wie Nadelstiche, wenn ich etwas berühre, während die Finger kribbeln oder taub sind. Die anderen Finger sind nicht betroffen, und von einem Kraftverlust habe ich wenig bemerkt, nur während den Schmerzen kann ich meist nichts mehr halten. Aber es könnte auch sein, dass ich den nicht bemerkt habe, da ich einen Kraftverlust habe, wegen der langen Schonzeit.

Kennt ihr das? Hat es einen Zusammenhang mit der Epicondylitis radialis? Ich habe an Sulcus-Ulnaris-Syndrom gedacht... Einen Termin beim Arzt habe ich schon bekommen, der ist aber erst am 1.12.15.

Was könnte ich in der Zwischenzeit dagegen noch tun? Ferndiagnosen sind schwierig, ich weiss. Aber habt ihr Rat? Könnte es einfach so wieder weggehen (was ich nicht vermute)? Ich habe ein wenig über das Sulcus-Ulnaris-Syndrom recherchiert, welche Schiene wird bei der konservativen Behandlung angewendet?

Leider ist meine Schreibhand davon betroffen und da ich noch Gymnasiastin bin, musste ich in der Schonzeit mit der anderen Hand schreiben - hat das irgendwelche Auswirkungen? Ich habe schon gelesen, dass das schlecht für das Gehirn sein sollte...

Ich wollte mich auch für diesen ellenlangen Text entschuldigen... aber bitte lest ihn durch

Ich freue mich sehr auf Antworten! Liebe Grüsse, Jayra

Edit: Könnte es einen Zusammenhang mit dem Sturz haben? Seit dem habe ich die Kälteempfindlichkeit... Es wurde kein Röntgenbild o.ä. gemacht, allerdings "knallt" es beim Strecken des Ellenbogens und ich kann mich erinnern, das manchmal etwas "blockiert" war... 

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Taubheitsgefühl rechte Gesichtshälfte

Hallo zusammen,

um jetzt nicht unnötig andere Threads mit meinen Symptomen zusätzlich zu belasten, mache ich lieber einen Neuen auf.

Wie in der Überschrift bereits beschrieben, habe auch ich seit exakt einer Woche mit extrem nervigen Taubheitsgefühlen in der rechten Gesichtshälfte zu tun. :-/ Dieses Gefühl fängt mittig oben auf der Kopfhaut an und geht runter über´s Auge, Wange bis einschließlich Oberkiefer. Es fühlt sich, wie bei allen anderen, so an als hätte man eine Betäubung vom Zahnarzt bekommen, die noch zu 70% besteht. Schmerzen sind gar nicht vorhanden. Am unangenehmsten ist es beim Augenzwinkern und Zahnfleisch (durch leichten Druck in dieser Region). Es gab unmittelbar vorher keinen Stress und keine Erkrankung. Ich habe zwar hin und wieder mit Migräne zu tun, aber die Taubheitsgefühle sind anders und beschrenken sich dann (sofern überhaupt vorhanden) meißt auf eine Stelle (z.B. komplette Lippe) und hören dann nach 15-30 min. wieder auf. Dies kenne ich schon seit knapp 16Jahren.

Zunächst war ich bei meiner Hausärztin, die Verdacht auf Trigeminusneuralgie diagnostiziert hatte. Dazu bekam ich 800er Ibus verschrieben und 1 x Überweisung für HNO, sowie 1 x Überweisung für Neurologe. Mir wurde dann noch zu der Einnahme von Vitamin B geraten. Durch die viele Recherche hier im Netz war mir danach schon klar, dass die Daignose nicht stimmen konnte, da eine Trigeminusneuralgie mit Schmerzen verbunden ist (und davon hatte ich glücklicherweise keine).

Gestern ging es dann zum HNO. Dieser schien recht erstaunt über das Krankheitsbild. Und nach einigen Gesichtsübungen stand auch fest, dass ich keinerlei Lähmungen habe. Der HNO verschrieb mir ein Präparat zur Einnahme gegen Gürtelrose (im Gesicht), sowie Überweisung für MRT.

Heute stand dann der Termin beim Neurologen an. Dieser wiederlegte dann die Diagnose des HNO´s, da ich keinerlei Ausschlag, Brennen, oder Jucken auf der Haut habe, machte einige Schmerzempfindungsübungen (mit Zahnstocher auf die Haut pieksen) und teilte mir letzlich mit, dass man daran nichts machen könne außer abwarten. In den meißten Fällen soll dies zurück gehen, aber bei manchen Patienten kann dies auch für immer bleiben. Es gab keine Medikamente, oder vorbeugene Tipps zur Behandlung. Das war natürlich sehr ernüchternd. :-/

Naja, nächste Woche steht dann noch das MRT an. Ich wünsche mir, dass bis dahin die Taubheitsgefühle verschwunden sind, oder es dann neue, eindeutige Ergebnisse gibt.

Ich würde mich freuen, wenn es hier Leute gibt, die dieselben Probleme haben/hatten bzW. jmd kennen, dem es so erging und mir ungefähr sagen können, wie lange man mit solchen Taubheitsgefühlen zu rechnen hat. Es ist nämlich wirklich bescheiden (um es "nett" auszudrücken).

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