Kann Asthma von zu vielen Arbeiten kommen?

4 Antworten

Das kommt ganz darauf an wo und womit Dein Freund gearbeitet hat.

War eine allergene Belastung möglich, war auch ein Asthma-Anfall möglich.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Woher hast Du denn die Diagnose?

Man unterscheidet zwischen chronischem und allergischem Asthma. Die Ursachen sind vielfältig, und falls Dir jemand hier mit einer genauen Diagnose kommt, solltest Du nicht daran glauben.

Niemand kennt hier die Vorgeschichte, und um da Hinweise geben zu können, reichen Deine Vermutungen nicht aus. Daß viel Arbeit Schuld hat, habe ich noch nie gehört. Streß wiederum gehört zu den Auslösern. Wenn Du also etwas genauer den Patienten schildern könntest, kann man aufgrund der Infos mehr sagen. So leider nicht.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Wenn Stress zu den Auslösern gehört, könnte sich ein Versuch mit Magnesium und Vitamin B lohnen. Denn diese beiden Stoffe werden bei Stoff besonders verbraucht und bewirken dadurch einen Mangel. Nimmst Du sie ein, werden die körperlichen Stress-Symptome abgepuffert.

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@Renate1903 : Die Einteilung zwischen chronischem und allergischen Asthma ist aber Deine eigene, medizinisch ist sie nicht !

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@Tigerkater

Hach, Tigerkater, erwischt! Natürlich hätte ich allergisches und nicht-allergisches sagen müssen. Danke, dass Du aufgepaßthast. Das Problem hier ist doch, dass angeblich Asthma diagnostiziert ist. Angeblich deshalb, weil es so viele Bronchialprobleme gibt, die kein Asthma sind, nur Asthma kennt jeder. Mich hätte aber die genaue Herkunft der Diagnose interessiert, denn Da hätte ein Kollege ja schon mal das Ganze unterteilt. Dann wären uns auch vielleicht einige andere Antwortenerspart geblieben.

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Ich habe gelesen, es kommt grundsätzlich von einer Unverträglichkeit an Milch(eiweiß).

Vitamin-D-Mangel kann wohl die Sache verschlimmern. Vielleicht bewirkt schwere Arbeit, daß der D-Pegel sinkt; möglich, daß da ein Zusammenhang besteht. Was für Arbeit denn? Eine, die mit Schlafmangel zu tun hat?

Weißt du noch wo du das gelesen hast?

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@FLaeD

Eines der Bücher von Dr. M.O. Bruker vermutlich.

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@FLaeD

Bin mir aber nicht mehr sicher, da ich viel gelesen habe. Doch durch sein Buch "Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind" bin ich überhaupt erst darauf gekommen, daß man auf Milch reagieren kann. Danach habe ich das Lesen angefangen. Bücher und Zeitschriften bei Ärzten. Damals gabs noch nicht die Recherche am PC...

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@FLaeD

Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Milchverzicht und bei anderen auch beobachtet; da stand von Asthma, Bronchitis, Mandel- und Mittelohrgeschichten, Neurodermitis... alles, was mit Haut oder Schleimhaut zu tun hat. Meine Mandeln sind "klein und unauffällig" geworden, nachdem sie immer "riesig und zerklüftet" waren. Hautprobleme hörten auf. Keine Otitis mehr.

Allerdings meinte meine Cousine (Säuglingsschwester oder Hebamme), das habe nichts mit dem Milcheiweiß an sich zu tun, sondern mit dem (Zer)stören der Darmflora, was eben durch Milch geschieht, und da müsse man bestimmte Darmbakterien zuführen und vorher exakt bestimmen. Das war mir aber zu teuer, da dachte ich, ich verzichte besser auf die Milch.

Es scheint sich auf die erhitzte Milch und MIlchprodukte zu beziehen, denn rohe Milch macht mir nichts. Nach Ladenmilch bekam ich eine Wollallergie; zwie meiner Kinder nach viel Käse eine Otitis.

Im Kinderheim konnte ich beobachten, daß gerade die Kinder mit Asthma und/oder Neurodermitis keine Milch mochten. Und wir haben sie ihnen damals mit Tricks hineingezwungen, weil wir dachten, es sei so wichtig...

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@Hooks : Natürlich besteht eine Möglichkeit durch eine Unverträglichkeit auf Milcheiweiß ein " allergisches-Asthma " zu bekommen.

Nur das " grundsätzlich " ist natürlich vollkommen falsch !!

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@Tigerkater

Das müßtest Du mit dem Autor abklären.

Ich habe es so gelesen, und das bedeutet für mich, daß ich das jedem rate zum Ausprobieren. Das ist billig und absolut nebenwirkungsfrei. Außer daß es helfen könnte.

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@Hooks

Abgesehen davon, dass es sehr gutgläubig und nicht unbedingt günstig für den Ratsuchenden ist :

Das würde ich zu gerne tun. Dafür müsste ich aber den Autor erfahren.

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@Tigerkater

Versuchs mal mit Dr. Bruker. Oder seiner Ko-Autorin. Das halte ich für am wahrscheinlichsten.

Ähm... was ist daran ungünstig, wenn man auf Milch verzichtet? Ich habe alle meine Kinder nahezu milchfrei aufgezogen. Wo soll da das Problem liegen?

Im Gegenteil, bei mir sind endlich meine Mandeln nicht mehr "riesig und zerklüftet", wie alle Ärzte während meiner verschiedenen ausbildungsbedingten Wohnorte sagten, sondern "klein und unauffällig" - wie ein neuer HNO-Arzt auf Aufforderung hin feststellte.

Als Faustregel sagte Dr. Bruker mal, man solle "auf alles verzichten, wofür Werbung gemacht wird". Ich bin dann darauf gekommen, daß Milchprodukte massiv beworben werden, auch telefonisch (Umfragen, ob man Werbung gesehen hat), und das hat mich sehr ins Nachdenken gebracht.

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@Hooks

Nun, ich könnte Dir aus meinem Umfeld und meiner Praxis zig Personen nennen, die mit der Ernährung immer auch Milch und Milchprodukte konsumiert haben und gesund alt geworden sind.

Ich will Deine Angaben sicher nicht bezweifeln, aber man kann sie ebenso sicher nicht auf die Allgemeinheit übertragen !

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@Tigerkater
die mit der Ernährung immer auch Milch und Milchprodukte konsumiert haben und gesund alt geworden sind.

Das ist doch klar. Dagegen sage ich ja auch nichts. Ich bin nicht gegen Milch an sich, nicht daß wir uns hier mißverstehen.

Aber wer nunmal solche Symptome zeigt (angeblich bis zu ein Viertel der Bevölkerung), die auf Unverträglichkeit des Milcheiweißes hindeuten (manchmal macht hier auch erst die Dosis das Gift), könnte davon profitieren, wenn er das Milcheiweiß wegläßt.

Oder?

Es geht um Ausprobieren, um Leid zu ersparen!

Das betrifft Asthma, Bronchitis, Mandeln- und Mittelohrentzündung, Sinusitis, Neurodermitis, Psoriasis.

Interessanterweise sind das alles Haut- oder Schleimhautprobleme. Deshalb könnte man auch mal untersuchen, ob hier etwas vorliegt, daß die Milchprodukte in irgendeiner Weise die B-Vitamine stören. Aber wer wird solch eine Studie unternehmen bei unserer Milchlobby?

Meine Cousine (im Bereich "Säugling" tätig) vermutet hier keine Milcheiweißunverträglichkeit, sondern eine Darmsache, aber mir war das immer zu teuer und zu aufwendig, und da ist es wesentlich einfacher, die Milchprodukte wegzulassen.

aber man kann sie ebenso sicher nicht auf die Allgemeinheit übertragen !

Ich würde es aber immer versuchen bei der Allgemeinheit der Kranken im Bereich der genannten Symptome, daß man zunächst die Milchprodukte wegläßt. Was soll das schon schaden?

Mir fällt aber gerade ein, daß zumindest Dr. Bruker für eine "vitalstoffreiche Vollwertkost" plädiert; vielleicht reicht dann ein Milchverzicht alleine nicht aus, wenn man weiter reichlich Zucker und Weißmehl konsumiert. Das könnte man dann ja als zweiten Schritt weglassen.

Versteh mich recht, ich sehe es auch so, daß man in hartnäckigen Fällen mit starken Medikamenten "ranmuß", vor allem, wenn es ums Leben geht.

Aber man kann vielen Menschen Leid durch Nebenwirkungen ersparen, indem man zunächst mit sanften MItteln darangeht. Und das wirklich als erstes, bevor man die massiven Medikamente probiert!

Ein Beispiel von mir: Was hat mich meine Ärztin (und andere vorher) meschugge gemacht, ich müßte unbedingt eine Knochendichtemessung machen lassen, weil ich keine Milchprodukte esse, keinen Sport treibe, mehrere Kortisonkuren machen mußte, über 10 Jahre schwanger oder stillend war und jetzt zwei Wirbelkörper eingebrochen sind. Und was war? Alles total im Grünbereich - allein durch sehr hohes Vit D, Mg, K2 und B. Ich soll aber doch bitteschön, um Osteoporose weiterhin zu vermeiden, wenigstens ab und zu Milchprodukte essen... naja, ich habe meinen Mund gehalten. Wer einmal so falsch belehrt wurde, bleibt dabei.

Es gibt auch Theorien, daß das Tuberkelbazillus dem Milchsäurebazillus ähnelt und deshalb geimpfte Kinder auf Milch reagieren - aber da halte ich mich heraus. Ich kann mich auch nicht entsinnen, wann wir aufgehört haben, die Kinder zu impfen, und habe daher keine Fakten zur Hand.

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