Kann Arbeitslosigkeit ein Auslöser für Depression sein?

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Ja, sicher kann so etwas ein Auslöser einer depressiven Verstimmung sein. Menschen reagieren - ganz natürlich - auf Veränderungen, insbesondere, wenn sie gravierend, einschneidend, weitreichend sind. Eine Zeit der Trauer, der Verarbeitung der Gefühle und Einordnen des Erlebten sowie der Suche nach neuen Perspektiven ist absolut in Ordnung. Man sollte das niemand absprechen oder auszureden versuchen.

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Wie intensiv ein Mensch das erlebt, wie tief die Veränderung ihn innerlich betrifft und wie er damit umgeht, ist individuell verschieden.

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Eine Hilfe/Unterstützung von Arzt oder Psychotherapeut kann man sich in jedem Falle holen! Ich rate dazu, auf jeden Fall mit dem Hausarzt darüber zu sprechen. Es gibt auch milde Antidepressiva bzw. andere Mittel, die das Problem etwas erleichtern können.

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Man kann nicht ausschließen, daß nicht allein die aktuelle Veränderung für die "depressiven" Symptome verantwortlich ist, sondern daß es eben nur ein Auslöser war, etwas sichtbar werden zu lassen, was schon vorher latent, unterschwellig vorhanden war. Ob es da besondere individuelle Gründe bei deiner Freundin gibt - früheres "Trauma" oder ähnliche Dinge - kann sie, wenn sie will, mit einem Psychotherapeuten klären und ggf. aufarbeiten.

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Es gibt aber auch einen anderen, gesamtgesellschaftlichen Faktor, den man nicht verschweigen sollte, der uns anfällig macht. Der versteckt sich weitgehend in der gesellschaftlichen Normalität. Schau vllt. mal in meinen Tipp hier "kollektive Zivilisations-Neurose" und evtl. auch bei "Streß", "Angst", "Liebe" und "Glück(lichsein". Alles Gute!

Hallo..nett das Du Dich um Deine Freundin kümmerst! Es ist ein gravierender Schicksalschlag den Deine Freundin getroffen hat! Die Möglichkeit der Depression besteht durchaus!Versuche sie liebevoll in ärztliche Hände zu vermitteln.Depression ist eine Krankheit die behandelt werden muß!LG

Wie läuft eine Therapie bei depressionen oder ähnlichem ab?

Mir geht es psychisch die letzten monate sehr schlecht. ich habe mit svv begonnen und alles is den bach runter gegangen. Ich habe versucht alleine da raus zu kommen, aber es wurde nur noch schlimmer. Ich bin jetzt 12 und denke jeden tag daran mich umzubringen. ich bin nur noch einen schritt vom suizid entfernt und jetzt habe ich beschlossen dass sich etwas ändern muss. Ich kann einfach nicht mehr und ich will auch nicht mehr. Nach langem überlegen will ich jetzt eine therapie machen. aber ich weiß nicht wie ich anfangen soll. meiner mom will ich es nicht sagen. Schließlich ist sie einer der Hauptauslöser. ich habe vor zu meinem religionslehrer zu gehen. Dem vertraue ich und er ist auch vertrauenslehrer. nur wird der mich zur schulpsychologin schicken und da will ich nicht hin. Ich will zwar generell nicht in therapie aber ich denke es wird mir nichts übrig bleiben. Ich kann es meiner besten freundin und meinem freund nicht antun. Ich wollte jetzt fragen wie so eine therapie ablaufen würde und wie das dann weiter verlaufen wird. Vielen dank schonmal für eure hilfe

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