Kann Arbeitslosigkeit ein Auslöser für Depression sein?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, sicher kann so etwas ein Auslöser einer depressiven Verstimmung sein. Menschen reagieren - ganz natürlich - auf Veränderungen, insbesondere, wenn sie gravierend, einschneidend, weitreichend sind. Eine Zeit der Trauer, der Verarbeitung der Gefühle und Einordnen des Erlebten sowie der Suche nach neuen Perspektiven ist absolut in Ordnung. Man sollte das niemand absprechen oder auszureden versuchen.

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Wie intensiv ein Mensch das erlebt, wie tief die Veränderung ihn innerlich betrifft und wie er damit umgeht, ist individuell verschieden.

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Eine Hilfe/Unterstützung von Arzt oder Psychotherapeut kann man sich in jedem Falle holen! Ich rate dazu, auf jeden Fall mit dem Hausarzt darüber zu sprechen. Es gibt auch milde Antidepressiva bzw. andere Mittel, die das Problem etwas erleichtern können.

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Man kann nicht ausschließen, daß nicht allein die aktuelle Veränderung für die "depressiven" Symptome verantwortlich ist, sondern daß es eben nur ein Auslöser war, etwas sichtbar werden zu lassen, was schon vorher latent, unterschwellig vorhanden war. Ob es da besondere individuelle Gründe bei deiner Freundin gibt - früheres "Trauma" oder ähnliche Dinge - kann sie, wenn sie will, mit einem Psychotherapeuten klären und ggf. aufarbeiten.

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Es gibt aber auch einen anderen, gesamtgesellschaftlichen Faktor, den man nicht verschweigen sollte, der uns anfällig macht. Der versteckt sich weitgehend in der gesellschaftlichen Normalität. Schau vllt. mal in meinen Tipp hier "kollektive Zivilisations-Neurose" und evtl. auch bei "Streß", "Angst", "Liebe" und "Glück(lichsein". Alles Gute!

Hallo..nett das Du Dich um Deine Freundin kümmerst! Es ist ein gravierender Schicksalschlag den Deine Freundin getroffen hat! Die Möglichkeit der Depression besteht durchaus!Versuche sie liebevoll in ärztliche Hände zu vermitteln.Depression ist eine Krankheit die behandelt werden muß!LG

Die Arbeitslosigkeit kann sehr wohl ein Grund für Depressionen sein. Da hilft, zum Arzt zu gehen, das Problem zu besprechen. Normal ist es, dass der Hausarzt eine Überweisung zum Psychotherapeuten oder zum Psychologen ausschreibt.

depression klinik erfahrungen

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