Joggen nach Meniskus-und Knorpelschaden?

1 Antwort

 Ist es normal, daß man bis zu 9 Wochen nach solch einer OP, bei der man in dieser Zeit überhaupt keine Schmerzen hatte und auch den gewohnten Sport ausüben konnte, plötzlich wieder starke Schmerzen bekommt?

Es ist wohl eher verwunderlich als normal, dass Du nach der OP überhaupt so lange Joggen konntest. Meistens schränkt ein Schmerz bereits viel früher den Bewegungsdrang ein.

Und ist es für mich wirklich unmöglich meinen Laufsport mit dem Knorpelschaden weiter auszuüben oder gibt es andere Behandlungsmethoden, die mir das Laufen weiterhin möglich machen? 

Es ist nicht nur unmöglich, sondern eher recht unvernünftig, nach einer solchen OP, -zudem mit einer zusätzlichen starken Arthrose am Kniegelenk-, weiterhin laufen zu wollen. Es verwundert mich sehr, dass der OP-Arzt Dir das nicht spätestens nach der OP gesagt hat. Du hast ja nur noch einen Teil des Meniskus, da besteht also eine Lücke, -daher stützt und schützt der Restmeniskus den Gelenkknorpel nicht mehr so richtig gut-, sowie eine "offene" Stelle, quasi eine Wunde, am Restmeniskus. Und in diesen Zustand dann, mit dem Impact bei jedem Schritt des Laufens über lange Strecke, den Restmeniskus so zu belasten, das kann nicht gut gehen. Du solltest froh gewesen sein, überhaupt so beschwerdefrei gehen zu können.

Daher rate ich Dir, spätestens jetzt den Tipp des Arztes zu befolgen und Fahrrad zu fahren, oder sonst etwas Knieschonendes zu machen. LG

Harte, aber ehrliche Worte. Ich werde versuchen, deine Ausführungen zu beherzigen, wobei ich die Hoffnung(unvernünftigerweise?) doch noch nicht ganz aufgegeben habe, wieder maßvoll laufen gehen zu können.

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@Ringo1964

Ich kann nichts Angenehmeres sagen, ist halt so. Wenn Du es irgendwann wieder mit Joggen versuchst, wirst Du früher oder später die gleiche Erfahrung wieder machen, wie Du sie zuletzt erfahren hast. Gesünder ist es, gleich nach der ersten Erfahrung klüger geworden zu sein.

Dazu kommt die Gefahr, dass der Kopf unbewusst das Gewicht und die Belastung während des Laufens verstärkt auf das andere Knie verlegt. Da aber dieses andere Knie genauso viele KM runter hat, wie das bereits operierte (rechte?) Knie, kannst Du Dir ganz leicht ausrechnen, was Dir noch so blüht.

Und noch etwas: Der Kopf versucht immer, einen Schmerz zu vermeiden, einen Schaden zu vermeiden. Wenn Du mit dem operierten Knie joggst, wird der Kopf immer versuchen das Knie zu schonen. Daher kommt eine sog. Kompensationskette in Gang. Das bedeutet für Dich, dass Du dann irgendwann weitere Probleme am operierten Bein bekommen wirst, sei es unterhalb, -also am Sprunggelenk, oder aber oberhalb, -also an dem Hüftgelenk.

Schön sind diese drohenden Probleme beide nicht. Da drohen dann viele Schmerzen und viel schmerzhafte Physiotherapie, - das kann aber auch bis hin zu künstlichen Gelenken gehen, glaub mir, ich weiß wovon ich spreche.

Also glaub den Fachleuten, die es gut mit Dir meinen, und nimm die Tipps an, es gibt auch ein Leben ohne Laufen. Ich habe bereits sechsmal meine "Lieblings"sportart gewechselt, auch immer wegen der aufkommenden Beschwerden. Jetzt halte ich es wie W. Churchill mit "no sports", und siehe da, es geht auch. LG

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