Ist wirklich Vitamin D Mangel schuld?

3 Antworten

Bist du schon mal beim Orthopäden gewesen? wenn du Schmerzen in den Gliedmaßen hast würde ich es mal machen.

Der Vitamin D Mangel geht nicht nach 2 Wochen zurück, das dauert einige Zeit, aber ob Vitamin D gegen deine Schmerzen hilft bezweifle ich. Du solltest sie aber regelmäßig nehmen, denn es hilft deinem Immunsystem und dem Knochenaufbau, indem es das Kalzium aus der Nahrung besser in die Knochen einlagert.

Du solltest nicht immer an deine Schmerzen denken, gehe dagegen an indem du dich viel Bewegst, bei mir hilft es.

An einen Orthopäden habe ich auch gedacht, da ich Skoliose habe. Könnte das vielleicht auch mit den Schmerzen zusammenhängen? Muss vielleicht auch mal an mehr bewegung denken, da ich keinen Sport oder derartiges mache ^^

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Hallo DaniB16!

Vielleicht solltest Du sich wegen der Skoliose auch mal bei einem Neurochirurgen vorstellen. Wegen der "wandernden" Schmerzen würde ich mal zu einem guten Rheumatologen gehen und dort spezielle Tests auf Rheuma oder rheumatoide Arthritis machen lassen. Besonders bei letzterem sind solche wandernden Schmerzen sehr häufig. Wenn das aber auch ausgeschlossen werden kann, solltest Du mal in einer spezialisierten Fuß-Ambulanz Deine Füße genau checken lassen. Viele Fußfehlstellungen wirken sich auf die gesamte Statik des Körpers aus. Mir haben gegen solche wandernden Gelenk- und Muskelschmerzen z.B. Jurtin-Einlagen sehr geholfen. Nähere Infos dazu unter "jurtin.de" Ich würde mir z.B. auch mal vom Arzt "Reha-Sport Wassergymnastik" verschreiben lassen, was die KK auch für 50 Anwendungen innerhalb von 18 Monaten (oder länger) bezahlt. Hat Dir der HA wegen des Vitamin-D-Mangels auch "Decristol 20000 IE" verschrieben? Alle freiverkäuflichen Präparate sind nämlich viel zu niedrig dosiert, um einen Mangel auszugleichen. Dazu hier noch ein informativer Tipp.

https://www.gesundheitsfrage.net/tipp/vitamin-d-mehr-bedarf-als-gedacht

Alles Gute wünscht walesca

Erstmal danke für die ausführliche Antwort :) An Rheuma denke ich auch stets, allerdings verspüre ich keine Steifigkeit am Morgen, was wohl auch bei Rheuma meistens vorkommen soll. Ist es nicht auch nicht so, dass man auch erhöhte Leukos hat? Weil bei mir würde nichts davon erwähnt oder muss gezielt danach suchen, wenn man Verdacht auf Rheuma hat? Ich werde erstmal auf das MRT Ergebnis abwarten, wo ich auch hingeschickt wurde und nehme erstmal die Tabletten zu ende und wenn es doch nicht bringt, werde ich mal zum Rheumatologen gehen. Der Arzt hat mir auch nicht die von dir genannten Tabletten verschrieben, sondern von "Taxofit", ob die allerdings niedrig dosiert sind?

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@DaniB16
...muss gezielt danach suchen, wenn man Verdacht auf Rheuma hat?

Ja, dafür gibt es ganz spezielle Blutuntersuchungen, die - so viel ich weiß - nur ein Facharzt für Rheumatologie veranlassen kann/darf. Rheuma muss nicht unbedingt mit Morgensteifigkeit einhergehen. Es gibt unendlich viele Formen davon. Bei mir kam der Verdacht damals auf, als ich in den Muskeln und Gelenken immer wieder wandernde Schmerzen hatte. Da hat mich mein HA deswegen zum Facharzt geschickt. Zum Glück lag die Ursache aber woanders. Das Taxofit halte ich für zu niedrig dosiert, um damit einen so deutlichen Mangel auszugleichen. Damit brauchst Du ja ewig dafür. Ich habe z.B. nur Präparate mit ca. 800 IE Vitamin-D gefunden. Das ist doch erheblich weniger, als die 20000 IE, von denen Du Anfangs sogar täglich eine Kapsel nehmen solltest. Wenn Dein Arzt diesen Mangel nicht recht ernst nimmt, kannst Du ihm ja mal diesen Link zu lesen geben. http://www.vitamindelta.de/ LG

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@walesca

Ah alles klar, das habe ich davor nicht gewusst ^^ Dann weiß ich ja, wo mein nächstes Ziel zu finden ist, falls der Hausarzt nichts findet :)

Wow, 2000 IE klingt ja wirklich viel, aber ich kenne mich damit auch nicht aus und habe auch damit zum ersten Mal zu tun. Nun gut, dann werde ich mich mal über diese anderen Präparate schlau machen, dankeschön vielmals!

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Hallo DaniB16,

ehrlich gesagt würde ich in diesem Fall eher eine psychische Komponente vermuten:

Allerdings sollte man vorher schon die körperlichen Ursachen ausschließen, weshalb ich zunächst für eine internistische und neurologische Abklärung plädieren möchte. Wie ich deinen früheren Fragen und Antworten entnehmen konnte, bist bzw. warst du auch schon in psychologischer Behandlung; nun ist es aber leider so, dass es nicht selten zur sog. "Verschiebung" kommt (stark vereinfacht ausgedrückt): Wird die wahre Ursache eines Problems nicht wirklich behoben, dann treten nach einer gewissen Zeit ganz andere Symptome auf.....

Mein Rat: Nach Ausschluss physischer Ursachen empfehle ich ein multimodales Behandlungskonzept - bestehend aus Psychotherapie, Sport bzw. Gymnastik sowie das Erlernen einer Entspannungstechnik.

Liebe Grüße, Alois

Hmm, es könnte natürlich auch psychischer Herkunft sein... obwohl ich anfangs daran gezweifelt habe, da ich bisher andere Symptome hatte, wenn ich wieder ein Problem hatte und ich nicht auf die Idee gekommen bin, dass es auch Gliederschmerzen auslösen könnte... Auf jeden Fall hat mich mein Hausarzt zum MRT geschickt, um weitere Sachen auszuschließen und bin gespannt, ob was rauskommt. Ich habe auch an meine Skoliose gedacht, ob die sowas auch auslösen könnte?

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@DaniB16

Danke für deine Rückmeldung und ja - auch die Skoliose könnte daran beteiligt sein;

doch wie schon erwähnt: Erst muss alles physische abgeklärt werden - bevor man sich auf die Psychoschiene begibt - daher warte bitte erst einmal dieses MRT ab.

Viel Glück und liebe Grüße, Alois

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@Alois

Ok, werde ich machen, Dankeschön :)

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