Ist Verdrängen ungesund?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein bloßes Verdrängen ist immer ungesund. Natürlich muss man erstmal zur Ruhe kommen und sich auf sich und seine Stärken besinnen. Das Leben geht weiter, das ist völlig richtig. Aber wenn man alles verdrängt, fällt man immer wieder auf den gleichen Typ herein. Man muss sich schon darüber klar werden, was zur Trennung geführt hat. Eins ist klar, es sind immer beide Schuld und nie nur einer allein. Als wir vor vielen Jahren eine Krise hatten, hätte ich schwören können, dass das nur an meinem Mann lag. Erst viel später wurde mir klar, dass es auch meine Verhaltensweise war, mit der er nicht klar kam und ich dann nicht mit seinen Reaktionen. Seit wir uns etwas aufeinander eingestimmt haben, kommen wir blendend miteinander aus und sind trotzdem die selben geblieben.

Meine persönliche Meinung ist,das ein Verdrängen auf Dauer eher ungesund sein könnte.Besser wäre es seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, um das Ereignis zu verarbeiten,einen oder auch mehrere gute Ansprechpartner zu haben und bei Bedarf,was wirklich keine Schande ist,weil es jeden treffen kann,sich professionelle Hilfe zu suchen.

LG

Man sollte ein schlimmes Ereignis - egal welcher Art - niemals verdrängen. Es ist nötig sich damit auseinanderzusetzen und zu überlegen was man besser machen könnte. Auf keinen Fall sollte man sich selbst eine alleinige Schuld oder überhaupt eine Schuld zuweisen. Es kommt immer auf das Geschehen an, einem falschen Partner kann man nicht immer die alleinige Schuld geben, man muss sich sagen, in Zukunft muss ich das besser überlegen und auch besser machen. Auf Geschehen, die einen überrollen, ohne das man selbst daran beteiligt ist, sollte man nicht an eine persönliche Schuld glauben, sondern sich sagen, es ist einfach geschehen und ich bin schuldlos aber ich lasse mich dadurch nicht unterkriegen. Ich lebe mein Leben und versuche das Beste aus allem zu machen. Alles Liebe.

Meine Hypochondrie zerstört mein Leben

Hallo liebe Community, seit ich denken kann habe ich Angst vor dem Tod und allen Dingen die ihn verursachen können, ganz oben dabei sind natürlich Krankheiten.

Ich habe mich viele Jahre in psychotherapeutischer Behandlung befunden und nie hat sich eine Besserung meiner Situation ergeben.

Vor 2 Jahren dann bin ich aufgrund meiner Ängste in eine Sucht gerutscht und nehme nun täglich 1,2mg Subutex. Außerdem bekomme ich Doxepin, welches bei mir aber absolut keine Wirkung zeigt (so wie alle anderen Antidepressiva auch noch Wochen).

Mittlerweile ist es so schlimm geworden dass ich absolut keine Freude mehr empfinden kann. Mein Leben wird bestimmt von Angst. Panikattacken zerstören meinen Alltag und ich traue mich kaum noch aus dem Haus.

Ich bin nicht mehr in der Lage meine Symptome von Einbildungen zu unterscheiden und renne ständig nur noch zum Arzt.

Ich habe schmerzen beim schlucken, schmerzen wenn ich mich unter der Achsel berühre, schmerzen in der Leiste. Schmerzen im Bauch, schmerzen im Rücken. Ich taste den ganzen Tag meine Hoden ab aus Angst irgendwelche Knoten zu finden. Morgen wird mir ein Leberfleck entfernt und beim Gedanken an die Wartezeit bis zum Ergebnis wird mir fast unerträglich schlecht, ich fühle mich fiebrig und schlapp, oder bilde es mir ein. Dasselbe mit Heiserkeit und verschleimt sein. Ich kann absolut nicht mehr unterscheiden was real ist und was nicht und ich weiss nicht mehr wie ich da jemals wieder rauskommen soll. Ich habe Symptome, sind sie echt? Muss ich zum Arzt? Soll ich trotz Hypochondrie dauernd zum Arzt rennen auf die Gefahr hin dass ich wirklich ernsthaft krank bin und zB Krebs habe? Was wenn ich denke ich bilde es mir nur ein und in Wahrheit ist jedes Symptom realität und ich gehe aus Angst vor der Angst nicht rechtzeitig hin?

Letzte Woche wurde ein Blutbild gemacht, völlig normale Werte, dass hat mich kurzzeitig beruhigt bis zu dem Moment wo ich erfahren hab dass ein Blutbild absolut keine Auskunft darüber gibt ob man Krebs hat.

Ich schwitze nachts hin und wieder ziemlich heftig, so dass ich im Nacken nass bin und die Haare auch. Ich weiss nicht ob das von den Medikamenten kommt oder von wo auch immer.

Alles was ich will ist einfach keine Angst mehr haben.

Sollte ich in CT's oder zum röntgen?

Was würdet ihr tun? Der Angst nachgeben oder sie verdrängen?

Ich bekomme aufgrund meiner Sucht keine angstlösenden Medikamente.

Ich weiss nicht wie es noch weiter gehen soll.. ich will mein Leben zurück..

Ich bin sehr dankbar für jedes offene Ohr und jeden Ratschlag.

Liebe Grüße

(23 Jahre, m)

...zur Frage

Depressionen Schweirige Kindheit Außenseiter

Ich gerade in einer sehr schwierigen Fase meines Lebes und ich möchte einfach mal mein Leben bis jetzt erzählen...

Ich bin 18 Jahre alt mänl. habe mein Abitur das ich auch ohne Probleme schaffen könnte bis auf weiteres abgebrochen und weiß nicht mehr weiter. Habe keine Lust auf Arbeit/Studium/Therapie... vll Kunst oder so wo ich diesen ganzen SCHEIß verarbeiten könnte... Ich erzähle einfach mal über mein so tolles leben... Wurde als Einzelkind einer gebürtigen Amerikanerin (die laut aussage meines Vaters Borderline hat, was sie aber abstreitet. Alles was ich weiß ist das sie sehr sehr emotional werden kann und sich auch oft nicht mehr unter Kontrolle hat ,was wahrscheinlich auf ihrer grauenvollen Kindheit (geschlagen vom Vater (Italiener) ,haut zusammen mit Mutter ab, Bruder begeht mit 25 Selbstmord wegen Schizophrenie ,soweit ich weis, anderer Bruder (mein Onkel denn ich auch noch kannte und immer gerne gemocht habe) stirbt mit ca. 50 an einer unheilbaren Nervenkrankheit) und ihrer Schwester ,meine Tante mit der ich mich eigentlich gut verstehe, mit der sie auch nur noch wenig Kontakt hat ,da sie sich auch immer weniger verstehen und es immer im streit endet...) und meinem deutschen Vater ("introvertiert" ...hat sich von der Hauptschule bis zum Abitur "hoch" gearbeitet, sein Vater hat sich damals komplett zurück gezogen hat keine anrufe mehr beantwortet und hat sich sozusagen bis an sein Lebensende in seinem haus Verschanzt bis er seine Tabletten nicht mehr nahm und dann mit 60-70 starb ,Bruder war das Problemkind ,hat immer streiche gemacht und hatte eine Tochter die ,so weit ich das verstanden habe ,abgehauen ist und bis heute hat er nichts mehr von ihr gehört. Mutter ist mit 70 im alter gestorben. Das heisst ich habe weder Geschwister noch Großeltern. Nur zwei Eltern die sich nicht Verstehen und auch zum Teil hassen... bis heute. vier Stiefbrüder eigentlich nicht mal wirklich Stiefbrüder aus einer ehe nach meiner Mutter zu denen ich auch keinen Kontakt. mehr habe. Und zwei Halbschwestern (aus der ehe vor meiner Mutter.) Mein Vater war übrigens nie mit meiner Mutter Verheiratet. Sie haben sich als ich 4 war in einem Riesen streit (den ich mit bekommen habe!) getrennt und meiner Mutter war auch kurz vor dem Suizid, haben dann alle 3 Therapie gehabt. Es wahr also für alle ein weiteres Traumatisches Ereignis. Danach hat sich alles wieder einigermaßen "normalisiert". Ich fande das muss man zu mir unbedingt wissen bevor man sich auch nur ansatzweise versuchen kann mich zu verstehen. Ich habe natürlich dementsprechend Schwierigkeiten mit dem "normalen Leben" hier in D. Ich traue so gut wie niemandem nicht einmal mir selbst. Bin ständig unter Angstzuständen und gehe kaum noch Raus weil es mich einfach eine Riesenkraft kostet auch nur irgent etwas zu machen. Habe immer alles allein gemacht und Hilfe wollte ich auch nie. Ich soll jetzt in eine Therapie auf die ich überhaupt keine Lust habe... ich will endlich leben wie jeder andere Mensch.

...zur Frage

Magenschmerzen nach Alkoholkonsum?

Hallo,

ich habe eine Frage.

Ich habe immer gern etwas mehr Bier getrunken und das auch sehr lange. Dadurch das mien Partner aufgehört hat Alkohol zu trinken, habe auch ich meinen Konsum unabsichtlich drastisch verringert.

Seit dem habe ich allerdings das Problem, dass wenn ich 1 großes Bier abends trinke, den morgen darauf Bauchschmerzen habe und saures Aufstoßen. Bei 3 großen Bieren z.B. am WE natürlich noch mehr.

Da ich schon mal eine Magenschleimhautentzündung hatte, merke ich auch, dass es von dieser (also der Magenschleimhaut) ausgehen muss, da es einfach ein ähnliches Gefühl ist.

Die Frage ist nun: woher KÖNNTE es kommen? Ist mein Körper einfach durch mit dem Alkohol? Gibt es so was, das ein Körper das iwann macht, wenn es ihm zu bunt ist, oder muss ich gleich was schlimmes erwarten?

Diese Art von Schmerz/ Problemen, habe ich sonst nicht. Also bei keinerlei Essen. Nicht bei etwas scharfen, noch bei was fettigem oder Rohkost. Da ist alles ok.

Somit scheint es mir, als würde mein Magen wirklich nur bei Alkohol so reagieren. Natürlich ist der nächste Schritt: Ich verzichte jetzt mal ein paar Monate und gucke (falls ich dann noch Bedarf habe) dann nochmal ob es anders ist.

Aber sollte ich ernste Sorge haben oder direkt zum Arzt gehen, wenn ich eig im täglichen Leben ohne Alkoholkonsum keine Probleme habe? Ich bin auch ein Kaffeetrinker auf Arbeit. Auch da habe ich keinerlei Probleme.

Das eure Angaben nun keinen Arzt ersetzen werden weiß ich, ich möchte mich nur nicht unnötig wild gerade machen und hätte gerne einfach ein paar Meinungen dazu, wie ihr damit vllt umgehen würdet. Ich bin übrigens 27.

viele Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?