Ist Verdrängen ungesund?

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Ein bloßes Verdrängen ist immer ungesund. Natürlich muss man erstmal zur Ruhe kommen und sich auf sich und seine Stärken besinnen. Das Leben geht weiter, das ist völlig richtig. Aber wenn man alles verdrängt, fällt man immer wieder auf den gleichen Typ herein. Man muss sich schon darüber klar werden, was zur Trennung geführt hat. Eins ist klar, es sind immer beide Schuld und nie nur einer allein. Als wir vor vielen Jahren eine Krise hatten, hätte ich schwören können, dass das nur an meinem Mann lag. Erst viel später wurde mir klar, dass es auch meine Verhaltensweise war, mit der er nicht klar kam und ich dann nicht mit seinen Reaktionen. Seit wir uns etwas aufeinander eingestimmt haben, kommen wir blendend miteinander aus und sind trotzdem die selben geblieben.

Meine persönliche Meinung ist,das ein Verdrängen auf Dauer eher ungesund sein könnte.Besser wäre es seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, um das Ereignis zu verarbeiten,einen oder auch mehrere gute Ansprechpartner zu haben und bei Bedarf,was wirklich keine Schande ist,weil es jeden treffen kann,sich professionelle Hilfe zu suchen.

LG

Man sollte ein schlimmes Ereignis - egal welcher Art - niemals verdrängen. Es ist nötig sich damit auseinanderzusetzen und zu überlegen was man besser machen könnte. Auf keinen Fall sollte man sich selbst eine alleinige Schuld oder überhaupt eine Schuld zuweisen. Es kommt immer auf das Geschehen an, einem falschen Partner kann man nicht immer die alleinige Schuld geben, man muss sich sagen, in Zukunft muss ich das besser überlegen und auch besser machen. Auf Geschehen, die einen überrollen, ohne das man selbst daran beteiligt ist, sollte man nicht an eine persönliche Schuld glauben, sondern sich sagen, es ist einfach geschehen und ich bin schuldlos aber ich lasse mich dadurch nicht unterkriegen. Ich lebe mein Leben und versuche das Beste aus allem zu machen. Alles Liebe.

Magenschmerzen nach Alkoholkonsum?

Hallo,

ich habe eine Frage.

Ich habe immer gern etwas mehr Bier getrunken und das auch sehr lange. Dadurch das mien Partner aufgehört hat Alkohol zu trinken, habe auch ich meinen Konsum unabsichtlich drastisch verringert.

Seit dem habe ich allerdings das Problem, dass wenn ich 1 großes Bier abends trinke, den morgen darauf Bauchschmerzen habe und saures Aufstoßen. Bei 3 großen Bieren z.B. am WE natürlich noch mehr.

Da ich schon mal eine Magenschleimhautentzündung hatte, merke ich auch, dass es von dieser (also der Magenschleimhaut) ausgehen muss, da es einfach ein ähnliches Gefühl ist.

Die Frage ist nun: woher KÖNNTE es kommen? Ist mein Körper einfach durch mit dem Alkohol? Gibt es so was, das ein Körper das iwann macht, wenn es ihm zu bunt ist, oder muss ich gleich was schlimmes erwarten?

Diese Art von Schmerz/ Problemen, habe ich sonst nicht. Also bei keinerlei Essen. Nicht bei etwas scharfen, noch bei was fettigem oder Rohkost. Da ist alles ok.

Somit scheint es mir, als würde mein Magen wirklich nur bei Alkohol so reagieren. Natürlich ist der nächste Schritt: Ich verzichte jetzt mal ein paar Monate und gucke (falls ich dann noch Bedarf habe) dann nochmal ob es anders ist.

Aber sollte ich ernste Sorge haben oder direkt zum Arzt gehen, wenn ich eig im täglichen Leben ohne Alkoholkonsum keine Probleme habe? Ich bin auch ein Kaffeetrinker auf Arbeit. Auch da habe ich keinerlei Probleme.

Das eure Angaben nun keinen Arzt ersetzen werden weiß ich, ich möchte mich nur nicht unnötig wild gerade machen und hätte gerne einfach ein paar Meinungen dazu, wie ihr damit vllt umgehen würdet. Ich bin übrigens 27.

viele Grüße

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Intensiv-Medizin - Behandlung einstellen?

Mein Mann liegt derzeit mit künstlicher Beatmung und Lebensgefahr auf der Intensiv-Station. Wie es dazu kam, habe ich bereits unter der Frage "MRSA - Ausnahmen möglich" geschrieben.

Nun will der zuständige Oberarzt erst einmal "1-2 Tage abwarten, in welche Richtung das geht" und dann überlegt er, ob er sich "aus der Therapie zurück zieht".

Das kann und will ich aber von einem Arzt nicht akzeptieren, schließlich geht es um das Leben meines Mannes. Ich möchte gerne noch die Meinung von ein oder zwei anderen Ärzten dazu haben, zumal mir bekannt ist, dass bzgl. der Behandlung meines Mannes zwischen besagtem Oberarzt und einem anderen Oberarzt (dem Stellvertreter des Chefs) Differenzen über die Behandlung meines Mannes bestehen. Der Chef-Vertreter möchte ihn z.B. in die nächstgelegene Uni-Klinik verlegenn lassen, weil er meint, man könne ihm dort besser helfen - der andere (s.o.) sieht da keinen Sinn drin. Die Meinung des Chefarztes ist auch zum Glück kein Problem, da mein Mann Priavat-Patient ist.

Bei dem Gespräch hieß es auch, die Einstellung der Behandlung würde man selbstvertändlich vorher mit mir absprechen, aber bei einem aktuen Ereignis, z.B. einem Herzstillstand, würde man nicht mehr reanimieren (das will mein Mann lt. seiner Patientenverfügung auch nicht).

Ich habe nun einen ganz dummen Verdacht nach diesem "tollen" Gespräch. Ich kann doch niemals mehr nachvollziehen, ob man nun einfach ohne mein Einverständnis die Behandlung eingestellt hat oder es wirklich akut war.

Dazu muss man sagen, dass mein Mann leider ein sog. Internistisches Polytrauma hat und die Ärzte grundsätzlich bei ihm teilweise am Ende ihrer Kunst sind. Aber man kann doch deshalb nicht einen Menschen einfach sterben lassen, weil man nicht weiterkommt. Er hat doch vorher auch mit einer gewissen Lebensqualität gelebt, mit der er und ich zufrieden waren. Nun muss man doch nicht anfangen, das alles zu behandeln ...

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Refluxoperation und Weißheitszahnop verbinden und so nur eine Narkose?

Guten Abend,

mir schwirrt schon etwas länger ein Gedanke durch den Kopf, wo ich gerne andere Meinungen oder Erfahrungen zu hören würde - ausgedrückt habe ich diesen, durch meine oben genannte Frage.

Vor knapp einem Jahr sagte mir mein Zahnarzt, dass meine Weißheitzähne mir später Schmerzen bereiten könnten, da sie falsch zusammen wachsen. Weiß aber leider nicht welche er in diesem Bezug hin gemeint hat. Auf jedenfall war es so ungefähr.

Die Fundoplicatio ist schon für Ende Juni/Anfang Juli geplant.

Daher nochmal meine Frage: Wäre ist nicht vielleicht besser für mich, wenn man diese beiden Operationen verbinden könnte? So müsste ich mich nur einer Narkose unterziehen. Eine Absprache mit den Ärzten folgt dann natürlich noch. Nur muss ich jetzt noch nicht hin. Wenn meine Weißheitszähne zum Beispiel ein halbes Jahr nach der Fundoplicatio raus müssten, kommt es auf diese Zeit sicher nicht an - ist meine Meinung dazu.

Was meint ihr dazu? Habt ihr Erfahrungen zu solch ähnlicher Geschichten? Falls mein Alter an eurer Meinung eine Rolle spielen sollte, ich bin 16. Und ihr könnt mich auch nicht mehr von der Fundoplicatio abbringen, wenn ihr dies versuchen solltet. Mein Entschluss steht fest;)

Ich freue mich auf eure Antworten<3

Viele Grüße

Annika

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Angst vor Herzkrankheit. Hat der Arzt etwas übersehen?

Ich bin 15 jahre alt und weiblich. Schon seit Anfang Dezember geht es mir total schlecht, mir ist andauernd sehr schwindelig. Ich war auch schon mehrfach beim Arzt und auch im Krankenhaus, es wurden Bluttests gemacht, EEG und EKG. Es wurde nichts besonderes entdeckt, es heißt nur immer, dass ich nunmal einen niedrigen Blutdruck habe und daher der Schwindel kommt.

Seit ein paar Wochen fühlt es sich beim atmen komisch an. Die eingeatmete Luft fühlt sich total kalt an. Das fällt mir immer nur abends auf und es dauert auch nicht lange, dann ist es wieder vorbei. Außerdem habe ich auf einmal Schmerzen in der linken Brust. In der Herzgegend und ein bisschen darüber. Und ich hatte letztens auch so ein Herz-Flattern.

Natürlich war ich deshalb auch beim Arzt, aber der meint nur, mit mir ist alles in Ordnung und ich mache mir einfach zu viele Gedanken und ich soll mich da nicht so reinsteigern.

Aber trotzdem mach ich mir total die Sorgen, dass ich irgendetwas Schlimmes habe. Ich bilde mir die Schmerzen beim Herz ja nicht ein !

Könnte es denn sein, dass die Ärzte etwas übersehen haben ? Oder hätte man es beim EKG gemerkt, wenn irgendwas mit meinem Herzen nicht stimmen würde? :( Ich mache mir einfach jetzt total Sorgen....

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Ich bin einfach nur ratlos!

Moin :)

Ich melde mich seit längerer Zeit mal wieder, aufgrund einer wiederkehrenden Blasenentzündung.... naja was heißt wiederkehrend, eigentlich hatte ich die konstant 6 Monate (ab und zu mal besser geworden) . Ich war in der Zeit natürlich auch beim Arzt und habe immer Antibiotika verschrieben bekommen und die auch brav eingenommen, aber nach paar Tagen kam wieder ein Zwicken. Nach 6 Monaten reichte es mir und ich habe endlich einen Termin beim Urologen vereinbart (große Überwindung!). Dort musste ich dann Urin in einen Becher geben und es wurde auch ein Ultraschall von meinen Nieren und meiner Blase gemacht. Soweit war alles in Ordnung :) Achja, eine Urinkultur wurde auch noch angelegt und der Arzt hat sich nach zwei Tagen wieder gemeldet und meinte, dass ich Bakterien im Urin hätte und ich solle das Rezept für die Antibiotika abholen. Hab ich auch gemacht, fünf Tage eingenommen, wurde dann auch wieder besser, aber am dritten Tag fingen die Schmerzen schon wieder an! >:( Ich weiß einfach nicht weiter, ich habe alles probiert, auch homöopathische Mittelchen aber dann kam alles wieder... ich denke auch öfters darüber nach, dass ich was schlimmes habe, wie Krebs oder so...:( Die Schmerzen werden manchmal wieder besser, aber wenn die dann da sind, ziehen die durch meinen ganzen Rücken, vor allem die Rippen und durch das Kreuz. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch tun könnte....

Durchlebt hier jemand das gleiche wie ich und hat das dann irgendwie geschafft, diesen Mist loszuwerden???? So will ich nicht mehr leben :((

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Schmierblutungen in der 2. Zyklushälfte, woran kann das liegen?

Hallo liebe Community,

seit einigen Jahren habe ich immer wieder eine Zwischenblutung in der Zyklusmitte und fast in der ganzen 2. Zyklushälfte Schmierblutungen. Ich nehme keine Pille und auch sonst keine Hormone, also funktioniert mein Zyklus ganz natürlich.

Das ging vor etwa 4 Jahren los. Damals hatte ich gelegentlich eine Zwischenblutung in der Zyklusmitte. Meine Frauenärztin meinte, das käme vom Eisprung und sei nichts Schlimmes.

Vor etwa 3 Jahren kamen die Schmierblutungen in der 2. Zyklushälfte dazu, aber nur in etwa jedem 3. Zyklus.. Meine FÄ meinte, das seien wahrscheinlich Hormonschwankungen, und das könnte einfach mal vorkommen.

Diese Schmierblutungen nahmen zu. Vor 2 Jahren hatte ich sie schon in etwa jedem 2. Zyklus. Damals war ich immerhin schon 38. Meine FÄ meinte nur, ich solle das beobachten und jede Blutung notieren, und wenn es so weitergeht, macht sie bei der nächsten Kontrolle eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter. Sie empfahl mir noch Frauentee und Mönchspfeffer. Das hat aber nicht geholfen. Die Schmierblutungen gingen weiter. Kurz vor meinem 39. Geburtstag war ich wieder bei meiner FÄ zur Kontrolle. Sie hat aber keinen Ultraschall gemacht und meinte wieder, das seien eben Hormonschwankungen. Ich sagte ihr, dass ich einen Kinderwunsch habe, und sie meinte, ich solle es einfach versuchen.

Ich fühle mich von meiner FÄ aufs Abstellgleis geschoben und nicht ernst genommen. Ich bin auch persönlich von ihr enttäuscht, weil ich schon seit fast 20 Jahren Patientin bei ihr bin.

In diesem Zyklus habe ich schon wieder so nervige Blutungen. Am 12. Zyklustag hatte ich eine Zwischenblutung. Jetzt ist mein 16. Zyklustag, und seit gestern habe ich wieder eine Schmierblutung.

Woher können diese Schmierblutungen kommen, und was kann ich dagegen tun? Kann ich trotz dieser Schmierblutungen schwanger werden und auch bleiben?

Vielen Dank für Eure Antworten!

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