Ist "Übersäuerung" Unfug? Gibt es so etwas tatsächlich mit reellen Problemen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du seriöse Studien von unseriösen unterscheiden willst, dann suche nach den Urhebern und deren Interessenverbände, auch Ärzte sind da inbegriffen und nicht unabhängig. Ich kenne keine Studie, die nicht schon von der nächsten widerlegt ist.

Besonders in der Neuzeit, gibt es viele Studien und Theorien in alle Richtungen, die manchmal haarsträubend sind. So ordne ich auch die Übersäuerung ein. Meine Mutter war durch ihre Ernährung garantiert "übersäuert"und ist 98 Jahre alt geworden.

Milch löst Krebs und Knochenschwund aus. Da dürfte ich schon längst nicht mehr vorhanden sein und schon mindestens 8cm geschrumpft sein. Ich habe weder Krebs, noch Knochenschwund und niemand aus meinem Bekanntenkreis, der auch viel Milch trinkt, das Gegenteil ist der Fall.

Man sollte sich immer die Frage stellen, wem nützt es! Das ist die Grundfrage in allen Bereichen und wenn man so rangeht, findet man auch leichter Antworten, die einleuchtend erscheinen.

Die Wahrheit ist nur schwer zu finden, man muss da schon für sich selbst herausfinden, was einem gut tut und was nicht und manchmal hilft einem sogar die Homoöpathie und da sind mir wissenschaftliche Belege sch....egal, wichtig ist was hilft und welche Nebenwirkungen es gibt.

Ich tue das, was mir gut tut.

Denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Ich bin jetzt auch kein Fachmann, aber so wie ich es verstanden habe, ist mit der Übersäuerung folgendes gemeint:

Durch säurebildende Nahrungsmittel ist der Körper gezwungen sofort zu reagieren, um die Säuren zu neutralisieren. Denn der pH-Wert im Blut MUSS sich immer in einem ganz bestimmten, relativ engen Bereich befinden. Ganz genau von 7,37 bis 7,45 - also leicht basisch. Da gibt es nur sehr wenig Spielraum.

Zur Neutralisation braucht der Körper Mineralstoffe. Isst man nun sehr viele Säurebildner, benötigt der Körper eben auch sehr viele Mineralien. Insofern ist eine Übersäuerung eigentlich ein Mineralstoffmangel.

Wie gesagt die Meinung eines Laien, aber ich habe mich schon viel mit dem Thema beschäftigt und das ist meine Schlussfolgerung, mein Fazit.

Verlasse dich übrigens nicht zu sehr auf die Ärzte. Die wissen zu diesem Thema meist nicht sehr viel.

Hallo! 

Zunächst einmal: sicherlich wirst du hier kaum eine Antwort von entsprechenden Spezialisten bekommen, da hier - bis auf einzelne Ausnahmen - nur medizinische Laien unterwegs bin. Und ob da Wissenschaftsjournalisten bei sind, glaube ich nicht.

Auch ich qualifiziere mich nicht durch besondere Fachkenntnisse. Aber ich hatte mich mal mit einem Arzt darüber unterhalten, da mir mal jemand gesagt hatte, ich hätte womöglich eine Übersäuerung.

Der Arzt hielt das für großen Unfug. Er sagte, es gibt tatsächlich im medizinischen Bereich eine Übersäuerung, die sog. Azidose. Das wäre eine massive Störung des Säure-Basen-Haushalts und meist sehr schnell eine massive und lebensbedrohende Erkrankung. Dabei sinkt der ph-Wert des Blutes.

Das was die Leute damit meinen würden, wäre meistens im Zusammenhang mit Sodbrennen/Magensäure. Aber das wäre keine wirkliche Übersäuerung. 

Dieser Arzt sagt mir, er würde das Gerede über eine vermeintliche "Übersäuerung" so einschätzen, dass es erfunden worden sei, um mit entsprechenden - unnötigen - Mittelchen Geld zu verdienen. Eine echte Azidose müsse sofort ärztlich behandelt werden, meist sogar auf der Intensivstation mit entsprechender Überwachung.

Es ist zwar vielleicht nicht das was du suchst, aber hier ist es ganz gut erklärt: https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/krankheiten/azidose

Viele Grüße 

Man kann ja hoffen, dass sich auch Leute die sich wirklich auskennen sich hier herumtreiben ;-)

Aber du hast zumindest mit einem Arzt gesprochen.

Das werde ich auch noch machen. Mein Hausarzt kommt kommende Woche zu meiner Oma zu Besuch. Da Frage ich ihn einmal kurz.

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Genau so isses!

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Was sagt ihr dazu?

Lieben Gruß

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