Ist Soja beim Gesunden schlecht für die Schilddrüse?

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3 Antworten

Hallo Friedelgunde, einem gesunden Menschen kann Soja nicht schaden, es sei denn, er hätte eine Sojallergie. Ich kann Dich da bezüglich der Schilddrüse aufklären. Nicht das Soja ist schädlich für die Schilddrüse, sondern die Wirkung des Thyroxins, was Schilddrüsenpatienten einnehmen müssen, wird durch den Genuß von sojahaltigen Nahrungsmitteln zunichte gemacht. Ich selbst darf nur ganz wenig Sojaprodukte essen und zu sehr großem Abstand zu meiner Thyroxingabe. Leider, leider!! Ich habe das früher so gerne gegessen. Grüße Gerda

Friedelgunde 28.11.2013, 09:26

Ah, danke - jetzt versteh ich das besser :-)

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Hallo Friedelgunde

was Deine Frage angeht nun Soja soll die Thyreoperoxidase (Vorstufe in der Synthese der Schilddrüsenhormone) hemmen. Ich würde über das Thema einmal mit dem behandelnden Arzt sprechen. Denn ich weis nicht wie Deine Ernährung aussieht. Wie groß der Sojaanteil ist. den Du .....

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1183944-Ern%E4hrung-und-Hashimoto!-Habe-ein-paar-Fragen

Um was geht es eigentlich sonst bei Soja? Also es ist ein Lebensmittel was so genannte Phytoöstrogene enthält! Nun ist es so das solche Östrogene u.U. auch negative Auswirkungen auf einen Fötus haben können. (häufige ....Penishypospadien, Allergien und Menstruationsprobleme) Dies trifft allerdings eher zu auf Menschen wie Vegetarier/innen die / der sehr viel solcher Sojaprodukte zu sich nimmt.!

Ein Problem kann das für diesen Personenkreis auch sein das bei solch einer Ernährung das Risiko für Gebärmutterkrebs steigt , man schreibt in dem Zusammenhang auch von Unfruchtbarkeit und Entwicklungsstörungen. Es ist auch bekannt das die häufige vorkommende epitheliale Brustkrebsvariante hormonabhängig ist

Auch die Gynäkomastie kann beim verstärkten Genuss von Sojaprodukten vorkommen. Näheres dazu bei Wikipedia unter Phytoöstrogene.

Nun haben Sojaprodukte auch einen positiven Effekt. den z.B. .Frauen in den Wechseljahren schätzen statt Hormonersatztherapie .Solche Phytoöstrogene. können auch als Schutz gegen Prostatakrebs dienen.

Also eine Medaille mit zwei Seiten.

VG Stephan

Die Wunderbohne Soja hat schon seit langen negative Schlagzeilen und ihren guten Ruf verloren. Weizen, Mais und Soja wurden am meisten biochemisch veraendert, bzw. genmanipuliert.

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