Ist Schmerzfreiheit ein Ideal, was man nicht erreicht?

4 Antworten

Das Problem ist ,an jedes Mittel, was du nimmst gewöhnt sich dein Körper, du musst also immer höhere Dosen einnehmen. Es gibt aber auch immer Nebenwirkungen, die wieder andere Krankheiten verursachen können und wenn die Ursachen für den Schmerz nicht bekämpft werden, dann gehen sie auch nicht restlos weg. Es ist also ein Irrglauben, dass mit Schmerzmitteln allein absolute Schmerzfreiheit möglich ist.

Hallo Monika,

es gibt in Deutschland kaum eine gute Schmerzbehandlung. Nehmen wir einmal ein Beispiel. Ein Patient hat Wirbelsäulenfrakturen (Kompressionsfrakturen. Die Wirbel regelrecht zerstört haben. In der Klinik diskutiert man ab 50 Prozent wird operiert um dei Wirbelsäule zu stabilisieren... Der Patient wird entlassen mit 33 Prozent und einer Packung starker Schmerzmittel ohne Hinweis wenden sie sich an Klinik XY ... Ein weiter behandelnder Orthopäde verschreibt anfangs noch Valeron zwei Wochen später allerdings Diclofinac also ein Rheumamittel und ein Mittel für leichte bis mittelstarke Schmerzen.

Was evtl. bei einem Bandscheibenvorfall OK ist. Der Patient hat zum Schluss nicht nur chronische Schmerzen sondern auch einen Reizdarm (trotz Magenschutzmittel). Auf Deutsch der Patient mit seinen Schmerzen ist eigentlich von zweitrangigen Interesse. Eine reale Schmerzbehandlung gibt es kaum. Wenn man da im Sprechzimmer sitzt und es schon einmal eine Diskussion über das Budget gibt!

Man spricht darüber das Schmerzmittel auch abhängig machen kann - verschreibt aber Novalgin das 100 km weiter im Nachbarland (nicht nur da) verboten ist.
Man kümmert sich in der EU aber das die Gurken möglichst gerade sind zumindest war dies bisher so!

Also Monika man hätte die Mittel um chronische Schmerzen zu verhindern - hätte die Möglichkeit das die Schmerzen im Rahmen bleiben. Was tut man kaum etwas, auch nicht bei starken Schmerzen.... !

Das Problem geht aber noch weiter - es gibt immer mehr Single auch auf dem Land. Die Folge man ist auf das Auto angewiesen wenn zwei Mal am Tag ein Bus fährt. Im Beipackzettel steht aber der Satz das führen von Maschinen und Fahrzeugen ... .

Sicher bringt der Nachbar einmal ein Brot mit aber beim zweiten mal wird es schon schwierig.... Nun gibt es so eine Art Ausnahme in etwa wie bei den Diabetikern ....bei einem Unfall, wenn die Versicherung mitbekommt man ist Schmerzpatient ist die Versicherung knallhart auch wenn man nicht Schuld war. Es ist ein sehr schwieriges Thema bei leichten chronischen Schmerzen könnte man schon helfen - wenn der Wille dazu da wäre. Die Folge es verkriechen sich immer die eigentlich wirklich professionelle Hilfe brächten und den man sagt ja ihr Termin ist in 9 Monaten odgl.. Einige Wenige setzen alles Mögliche in Bewegung und bekommen Recht für die nächsten 6 Monate ... !

Ja und dann versteht man so ein Stück den Wahltext einer kleinen Partei - wir können nicht mehr alles bezahlen aber die chronisch Kranken bekommen Hilfe. usw. usw.!

Also Monika man hätte die Mittel um chronische Schmerzen zu verhindern - hätte die Möglichkeit das die Schmerzen im Rahmen bleiben. Was tut man kaum etwas, auch nicht bei starken Schmerzen.... !

Wenn das so ist, dann sollte man sich schnellstens einen anderen Arzt suchen, am besten einen speziellen Schmerztherapeuten!

0
@Lexi77

Das Problem ist leider wenn man genau darauf eingehen will etwas sehr umfangreich. Stelle Dir einmal ein Unfallopfer vor das schwer verletzt ist und in der Akutklinik nicht entsprechend behandelt wird sondern schlicht in ein Bett gelegt wird und jeden Tag ein paar starke Schmerzmittel bekommt und für ca. 5-10 Minuten Physiotherapie im Bett.

Der Patient fährt nach Entlassung aus der Akutklinik in eine andere Klinik (Dr. Harms). Nun heißt es dort nachdem man trotz Termin sechs Stunden gewartet hat, das muss operiert werden. Den OP Termin bekommen sie von unserer Sekretärin irgendwann.. . Nun hängt der Patient mit Schmerzen über Monate..... die Schmerzen werden chronisch .... Man wendet sich also an eine Schmerzambulanz dafür fertigt man ein Schmerzprotokoll und bekommt ein Rezept für Schmerzmittel.

Mit dem man die Schmerzen im Rahmen halten kann, mehr nicht

Sicher wird man das Ideal nicht erreichen das man Schwerverletzte (z.B. mit Wirbelsäulenfrakturen) nach wenigen Monaten operiert.

Allerdings sind 9 Monate und mehr doch etwas zu viel. Dies sind nicht nur meine Eigenen Erfahrungen sondern auch anderer Patienten!

0

Hallo Monika85!

Es ist nicht immer möglich, völlige Schmerzfreiheit zu erreichen, da die Schmerzmittel alle auch heftige Nebenwirkungen haben - besonders bei Dauergebrauch. Trotzdem sollte man nicht nur auf Schmerztabletten setzen und bei chronischen Nervenschmerzen auf jeden fall eine spezialisierte Schmerzambulanz aufsuchen. Dort gibt es noch mehr Verfahren zur Schmerzlinderung. Wir haben da sehr gute Erfahrungen gemacht in der Schmerzambulanz der Uni Bonn (am Venusberg). Auch sollte genau nachgeforscht werden, woher die Nervenschmerzen kommen und ggf. die Ursache angehen. Bei meinem Mann war es eine knöcherne Verengung der Wirbelkanäle. Durch die OP konnten die Schmerzen auf ca. 15 % verringert werden, mit denen er jetzt ganz gut klarkommt. Hier können Sie den Erfahrungsbericht nachlesen:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/bandscheiben-operation-ein-erfahrungsbericht

Alles Gute wünscht walesca

Handgelenkschmerzen - kann es chronisch werden?

Hey Leute, ich hatte für ca. 2 Monate starke Handgelenksschmerzen bei Bizepscurls. Ich hab mehrmals Pausen eingelegt für ca eine Woche, aber im Training traten die Schmerzen dann wieder auf. Es ist auch so, dass ich die Schmerzen nur während des Trainings habe, danach oder davor eig nicht. Und was halt noch ist, ist, dass meine Handgelenke(aber mehr das rechte) zwar nach dem Training nicht wehtun, aber immer noch etwas unbeweglicher und unflexibler als das linke sind.

Ich mach jetzt mein Training aber regulär weiter, da ich schon so oft Kraft einbüßen müsste durch lange Labortage/Praktika an der Uni für mehrere Wochen, durch Urlaub oder durch Ramadan/Fasten. Das regt mich ziemlich auf, da ich immer durch irgendwas zurückgeworfen werde..

Zumal es ja auch keinen Unterschied machte, ob ich pausierte oder nicht, da die Handgelenksschmerzen trotzdem jedes mal wieder im Training auftraten. Das Gute ist aber auch, dass die Handgelenksschmerzen jetzt trotzdem jedes mal schwächer werden und meine rechte Hand nun wieder genauso flexdibel und beweglich wie die linke ist. Nur nach dem Training ist sie wieder für 1-2 Tage etwas unbeweglicher, aber naja, bei der Linken ist das auch so, aber halt nur für einen Tag. Inzwischen hab ich die Haltung der Stange stark korrigiert, was enorm was bewirkt hat. Auch habe ich angefangen meine Handgelenke zu dehnen vorm Training. Ich werd auch nochmal lieber die Kurzhanteln verwenden, letztes Trainnig wars voll und da waren alle Hanteln irgendwie weg.

Kann es jetzt aber schlimmer werden mit meiner Hand? Die Schmerzen werden halt trotzdem von Training zu Training schwächer/besser, ist ja auch nur ein mal eine Belastung für die Handgelenke, dafür aber immer 4 Tage frei. Ich denke deshalb konnte sich mein Handgelenke trotzdem erholen, oder? Und die Schmerzen sind jetzt auch minimal beim Training, also sehr schwach, davor waren sie unerträglich, wo ich dann auch nicht bis zum Muskelversagen kam. Und beim Arzt war ich auch bereits, der hat eine kühlende Salbe mit nem Verband aufgetragen, ist von seiner ruhigen, wohlwollenden Art plötzlich in eine zynische, bissige Art übergegangen, als ich meinte, es trete beim Krafttraining auf. Meinte dann, ich sei kein Leistungssportler(was ja auch so ist) und dass ich weiter meine Pillen drehen soll ( Weil ich Pharmazie studiere, aber so simpel ist das Studium nicht). Und halt mindestens 2 Wochen Pause, aber hab ja mehrmals für 1 Woche pausiert, also kp. Hab keine Lust noch mehr fortschritte zu verlieren..

Also kann sich das verschlimmern oder so, könnte da ein dauerhafter Schaden auftreten oder so?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?