Ist Schizophrenie wirklich heilbar?

2 Antworten

Es ist gut möglich, dass du nie wieder eine Psychose bekommst, aber genau vorhersagen kann das niemand wirklich.

Ein drittel soll nur eine Psychose bekommen, ein drittel immer wieder mal und ein drittel ist so bedient, dass sie schwere Pflegefälle sind.

Wenn dein Arzt dir sagt du kannst jetzt ohne Medikamente leben, dann sei froh, denn das ist nur bei den wenigsten so, aber es ist kein Wunder, diese Krankheit verläuft nicht bei jedem chronisch, ich kenne einige die jetzt wieder voll normal sind und ohne Medikamente, aber auch andere Fälle, es gibt auf dem Gebiet so viele Verläufe wie es Sterne im Universum gibt.

Ich wurde leider immer gleich psychotisch wenn ich die Medikamente mit den Ärzten ausschlich, aber das ist ja nicht immer so, aber irgendwann ist eben dann zu überlegen, ob es nicht besser ist die Medikamente einfach dauerhaft zu nehmen, weil jede Psychose löst einen Gehirnschaden aus und es können einem immer mehr Symptome zurückbleiben, aber selbst bei den ganz schwer betroffenen gibt es oft irgendwann eine Besserung ihrer Symptome und ihrer Krankheit, aber eben nicht immer, viele sind in Behindertenwohnheimen untergebracht weil sie alleine gar nichts mehr gebacken kriegen, die können dann auch keinen wirklichen Arbeit nachgehen, wie auch, wenn sie nicht einmal ihren Haushalt alleine bewältigen können.

Es könnte bei dir natürlich immer eine Psychose ausbrechen, die Chancen sind zumindest größer als bei völlig Gesunden.

Du bist kein Wunder, du hast nur Glück mit deinem Verlauf, ich weiß nicht welchen schrägen Psychiater du hast, aber sowas finde ich einfach lächerlich, ein Wunder, das ist nichts aussergewöhnliches wenn du irgendwann wieder normal bist, aber eben nicht immer so.

Die akute paranoide Schizophrenie, einmaliger Schub ist gut heilbar.

Schizophrenie?

Hallo, meine Mutter (50) hat sich in den letzten Wochen extrem verändert:

Meine Mutter war vor etwa 3 Wochen plötzlich vom einen auf den anderen Tag sehr "verwirrt". Zuerst haben wir sie im Krankenhaus genau untersuchen lassen (verdacht auf Schlaganfall)..., da sie aber nichts körperliches feststellen konnten, meinten sie, meine Mutter müsste mal mit einem Psychiater sprechen... Sie hat sich aber geweigert.

Zum Schluss war es so schlimm, dass sie in ihrem "Wahn" einen Wasserkocher und ihr Blutzuckermessgerät gegen die Wand geschmissen und zerstört hat..... Und als sie dann versucht hat, meinem Vater eine Teekanne (aus Glas!!!!) ins Gesicht zu schmeißen, mussten wir den Krankenwagen rufen und dann wurde sie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen... :-(

Nach einer Woche mussten sie die Ärzte aber wieder entlassen, weil sie offiziell als "freiwillig" eingewiesen wurde und wieder raus wollte.. Die Ärztin konnte uns keine Diagnose mitteilen.. Sie sagte soetwas wie: "Diese Frau ist mir ein Rätsel! ...irgendetwas hat sie,...aber wenn sie sich weigert, kann ich nichts mehr für sie tun..." (Diese Aussage empfinde ich schon fast als Frechheit...)

Jetzt ist sie seit einer Woche wieder hier und sie "spinnt" immer noch: Sie hat meiner Meinung nach den Bezug zur Realität verloren. Sie benimmt sich und spricht als ob sie betrunken wäre... Sie vergisst plötzlich DInge, wie Türen zu schließen oder abends das Licht auszumachen... Heute wusste sie plötzlich nicht mehr, wie ihr Auto auf ging... Außerdem wird sie neuerdings schnell aggressiv.

Seit ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass sie Selbstgespräche führt, was mir ganz und gar nicht gefällt... Ich mache mir ziemliche Sorgen... und mein Vater ist auch ziemlich fertig.

Sie selber ist davon überzeugt, dass WIR den Knall hätten und wenn man fragt, wie es ihr geht, sagt sie nur noch "gut" /"so gut wie noch nie". (früher hatte sie einem bei dieser frage alle probleme haarklein aufgelistet..)

Kann es sich um eine Schizophrenie handeln? Was müssen wir tun? So kann sie nicht bleiben.. ...

Kleine Anmerkung: - Sie ist Ex-Alkoholikerin - Kettenraucherin (manchmal auch Canabis) - Übergewichtig

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Kann sich aus einer Depression eine Schizophrenie entwickeln?

Ich habe kürzlich eine Frau getroffen, die unter Depressionen leidet, wie ich und zusätzlich noch eine Schizophrenie hat. Kann sich sowas auch bei mir noch entwickeln?

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Seit 4 Wochen krank geschrieben und keine Besserung in Sicht (Depressionen) Psychiater sagt ich flüchte?

Liebe Communit,

ich habe ein ernsthaftes Problem. Ich hatte schon immer Depressionen und früher auch Angstattacken. Immer wieder bin ich auf der Arbeit (es geht dann nicht mehr und ich schlafe nicht und könnte heulen und finde keine Ruhe) krank geschrieben meist nur 1 Woche so alle 2 Monate etwa. Jetzt wurde es immer mehr und diesmal war ich auch beim Psychiater, der mich 2x krank schrieb. Nun will er aber, dass ich wiedee zur Arbeit gehe.Ich flüchte und vermeide. Ich werde gemobbt und verstehe mich mit direkten Kollegen nicht gut (mit einer ganz schlecht, sie ist generell sehr giftig). Ich habe es immer wieder versucht doch es geht nicht und dazu kommen die depressiven Phasen, die nun seit vielen Jahren mehr geworden sind. Hinzu Trauerfälle, die mich stark getroffen haben. Mir fehlt die Hoffnung und der Sinn. Ich bin innerlich leer und gleichzeitig total traurig und sehne mich nach Hilfe.

Ich weiß nicht was ich tun soll, ich finde keine ruhige Minute, keine wirkliche Freude, ich habe keine Kraft mehr und das war schon mehrfach schlimm nur jetzt ist der Höhepunkt. Ich muss mich zusammenreißen Termine wahrzunehmen, den Alltag Kriege ich mwhr schlecht als recht auf die Reihe, putzen, waschen... keine Energie dafür.

ich will nicht mehr dahin, aber ich habe Angst wie es weiter geht. das ich es bereuen könnte...

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Bis zum Beginn einer stationären Therapie krankschreiben lassen?

Hallo,

ich habe Bulimie und Depressionen und war deshalb schon beim Hausarzt und beim Psychiater. Letzterer hat mir aufgrund der Tatsache, dass ich bereits seit 17 Jahren an der Esstörung leide und nunmehr auch seit über einem Jahr an starken Depressionen, zu einer stationären Psychotherapie geraten. Die Wartezeit beträgt für die Klinik, die ich ausgesucht habe, rund drei bis sechs Monate. Kann ich den Psychiater bitten, mich bis zum Therapiebeginn krank zu schreiben, denn ich fühle mich nicht mehr in der Lage, meinen Job auszuführen? Kann ich ihn auch in Bezug auf eine krankheitsbedingte Kündigung ansprechen? Die Essstörung und die Depression haben dazu geführt, dass ich mich nicht mehr auf irgendwas konzentrieren kann, total ausgelaugt bin und irgendwie nichts mehr hinbekomme und mich so nutzlos und unfähig fühle. Zudem werde ich in meiner Firma mit anspruchsvollen Aufgaben betraut, die ich einfach nicht mehr in den Griff bekomme und aus Fairness einerseits kündigen will, andererseits immer wieder unter Angst vor der Zukunft leide, wenn ich daran denke, dass ich von mir aus den Job kündige.

Vielen Dank vorab für Antworten und allen Lesern und Antwortschreibern einen schönen dritten Advent

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Hallo,

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LG

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