Ist Rohkosternährung nur mit viel Obst und viel Fett möglich?

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3 Antworten

Du wirst immer und überall, und zu jedem Thema sehr unterschiedliche Meinungen hören, so unterschiedlich, wie die Menschen unterschiedlich sind. Egal ob Du digital  bei Google und YouTube, oder in der analogen Nachbarschaft fragst.

Daher mein Rat: Nicht grübeln, einfach testen, also lass Dich nicht verwirren. Du schreibst ja auch selbst, dass Dein Körpergefühl der beste Ratgeber sein kann, da stimme ich zu.  Es gibt unterschiedliche Stoffwechseltypen, daher auch unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen.

Mit viel Obst bekommst Du viel Zucker/Kohlenhydrate, mit viel Fett bekommst Du viel Brennstoff, - was noch fehlt ist Eiweiß, und der Mangel kann nicht gut sein.

Ich halte mich in vielen Dingen des Lebens an ur-natürliche Gegebenheiten, - auch in Sachen Ernährung, denn nahezu alles in unserem Leben ist genetisch vorgegeben. Daher empfehle ich öfter mal die Seite 

https://www.paleo360.de/

Wenn Du Dich dort informierst, bist Du mMn auf dem richtigen Weg. LG

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Kommentar von Reigel
15.09.2017, 16:11

Du ernährst dich paleomäßig? Oje, dann bist du bestimmt jeden Winter erkältet und auch sonst nicht so richtig gut gesund.
Ich hatte das vor einiger Zeit auch mal gemacht, weil ich eigene Erfahrung damit machen wollte. Mein Arzt riet mir, 1x mtl. eine Blutuntersuchung durchzuführen. Ich hatte das knapp ein halbes Jahr lang gemacht, fühlte mich anfangs noch gut damit, doch nach ein paar Wochen gings schon abwärts. Es fiel mir anfangs nicht auf, weil es sich so schleichend veränderte, und es sich gut anfühlte mit 'nem großen Stück Fleisch im Magen. Mehrere Blutwerte zeigten aber schon deutliche Verschlechterungen. Ich maß dem noch keine große Bedeutung bei. Aber nach ein paar Monaten war's schon bedenklich. Besonders der Wert der Leukozyten ging kontinuierlich abwärts. Ich habe noch deutlich die Worte meines Arztes in Erinnerung: "Die Werte werden immer schlechter." Ich hatte mich an die zunehmende körperliche Trägheit schon so gewöhnt, aber schließlich sagte ich mir: "So geht das nicht!"

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Hallo Reigel,

eigentlich hast du die Antwort auf deine Frage bereits mitgeliefert!

Dein Körper sagt dir durch den Appetit, welche Stoffe er braucht und dein Verstand - durch die Waage unterstützt - sagt dir, wieviel du davon essen sollst! Wenn du dich dann noch möglichst abwechlungsreich ernährst - der menschliche Körper lernt eigentlich schnell, welche Stoffe in welchem Lebensmittel enthalten sind -, dann fühlst du dich sicher auch wohl.

Seriöse Ratgeber - außer deinem eigenen Körper - kann ich nicht empfehlen.

Vor allem: Lasse die Finger von Diäten, wenn sie aus medizinischen Gründen nicht erforderlich sind. Du bringst damit nur deinen Körper durcheinander !

MfG Fischkopp 

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Viel Rohkost wird z.B. bei Dr. Bruker gegessen. 300 bis 400 g Getreide halte ich für ungünstig, da dies den Organismus verschleimt. Für den Frischkornbrei setzt du abends z.B. 100 g geschroteten Hafer in Wasser an. Morgens reicherst du ihn mit Obst, Nüssen, Trockenfrüchten an. Getreide enthält z.B. hochwertiges Eiweiß. 

Die Muttermilch enthält z.B. nur 1,4 % Eiweiß und der Säugling wächst, wie nie in seinem Menschenleben danach. Meines Erachtens führen die z.Zt. propagierten hohen Eiweißmengen später zu Eiweißspeicherkrankheiten wie z.B. Rheuma oder Athritis.

Salate kannst du aus (fast) allen Gemüsen zubereiten, die du sonst roh kennst. 

Kalorien bieten z.B. Nüsse, Samen (Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne...), Trockenfrüchte, Avocados und die verschiedenen kaltgepressten Öle.

Probiere es aus, ob du ein Rohköstler bist. Nicht jeder verträgt sie ausschließlich. Ich bin da ganz deiner Meinung, dass das eigene Körpergefühl dabei der beste Ratgeber ist . 

Alles Gute.

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