Ist Multiple Sklerose erblich?

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Was ist 100%ig vererbt ist die Prädisposition für Autoimmunerkrankungen. In Familien mit MS kommt in der "Blutverwandtschaft" eine Reihe von Autoimmunerkankungen vor. Die Kinder der MS-Kranken müssen keine Multiple Sklerose bekommen, aber sie können Psoriasis, die Schilddrüsenerkankungen Hashimoto oder Morbus Basedow, Lupus Erythematodes, Rheumatoide Arthritis, Neurodermitis?...uvm mit erhöhter Wahrscheinlichkeit bekommen.

Auch die Eltern des MS-kranken und dessen Geschwister sind höchstwahrscheinlich betroffen.

Man sollte mit dieser Prädisposition sehr sorgsam mit sich umgehen, Streß minimieren, Ausgleich schaffen, Entspannungsmethoden lernen, fleißig in die Sonne geben und sich bewegen.

Man hat eine höhere Verantwortung für sein eigenes Glück zu sorgen als andere Menschen. In jeder Streßsituation, Sterbefall, Geburt, plötzliche Arbeitslosigkeit, Mobbing, Virusinfektion, Operation.... besteht die Möglichkeit dass so ein Autoimmungeschehen ausgelöst wird. Eustreß geht, Disstreß ist gefährlich. Es ist also eine Verpflichtung mehr auf sich selber zu hören, nur das zu machen was gut für einen ist. Vielleicht ist es so, dass diese Menschen gerade instinktoiv den Fehler machen zu selbstlos zu handeln, sich mehr um andere zu kümmern. Fakt ist, die sind sehr sensibel. Und diese Sensibiliutät wird ihnen gern in unserer heutigen Gesellschaftsform abtrainiert. Diese Menschen erleben für andere normale Situationen als Herausforderung, als Streßsituation...so fallen sie bald von einer Streßsituation in die andere. Das geht eben nur eine gewisse Zeit gut.

Mein Cousin hat MS, mein Opa Psoriasis, ich habe erst Psoriasis gehabt und jetzt Hashimoto. Viele in der Familie sind wohl nie diagnsotisziert worden. Der Diabethes meine Oma, die "psychische"? Erkrankung meiner Tante -es ist schwer für die Ärzte Autoimmunerkankungen zu diagnsotizieren, sehr oft werden sie übersehen, der Patient versteckt sich die Hälfte seines Lebens zuhause, fällt so nicht mehr auf. Ich habe keine Kinder bekommen, sonst hätten die jetzt auch die Prädisposition dafür.

30% der Deutschen sollten diese genetische Prädisposition haben.

Ab welchem Wert besteht die Gefahr in eine Unterzuckerung zu geraten?

Hallo, lange Zeit war bei meiner Mutter der Zuckerwert immer sehr hoch(250 bis über 500) ,bedingt durch das Weglassen von Metformin und einer ständigen Blasenentzündung gegen die mehrere Antibiotikatherapien resistent erschienen. Erst der Besuch beim Urologen brachte die erhoffte Besserung. Nun ist es so, das der Zuckerwert nur noch bei 132 liegt, ein Wert wie schon ewig nicht mehr. Wenn dieser stabil bleibt und nicht noch weiter sinkt, ist es in meinen Augen noch OK. Während der Erkrankung wurden die Insulineinheiten Langzeit) von 24 in zwei Schritten auf 30 erhöht. Um eine Unterzuckerung zu vermeiden, könnte man ja die Einheiten nun rechtzeitig wieder reduzieren. Darum meine Frage: Ab welchem Wert besteht die Gefahr in einem Zustand der Unterzuckerung zu geraten? Liebe Grüße und Danke

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