Ist Meeresluft Jodhaltig?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Rotkaeppchen. Das mit der Luft ist nur teilweise wahr. Der Jodanteil in der Meeresluft ist allerdings so gering, dass er für den menschlichen Körper keinerlei Nutzen hervorbringt. Die Menschen an den Küsten haben weniger Jodprobleme weil sie mit der Nahrung viel davon aufnehmen. Der Boden ist sehr jodhaltig und deshalb nehmen die Pflanzen und die Tiere das Jod auf. Würden die Menschen dort also nichts davon essen und nur Esswaren ohne Jod verzehren, so würden sie ebenfalls an Jodmangel leiden. Die Tatsache, dass sie am Meer wohnen schliesst also einen Jodmangel keinesfalls aus. Die Ernährung macht es aus. Umgekehrt ist zuviel Jod ebenfalls nicht gesund. Im Grunde ist zuviel Jod sogar sehr gefährlich. Teilweise kommen an der Küste vermehrt Fälle von Schilddrüsenüberfunktion(Hyperthyreose) vor, während bei uns die Schilddrüsenunterfunktion(Hypothyreose) vorherrscht. Meeresluft kann durch aus frisch und rein sein, sie schützt jedoch nicht vor Jodmangel. Aber eine gute Alternative zur Stadtluft ist sie allemal. Ich hoffe dir einige gute Tipps weitergegeben zu haben.

Liebe Grüsse

sophie35

Ich würde das mit der Aufnahme durch die Luft durchaus nicht abtun. Klar ist, die Aufnahme durch Nahrung ist um ein massives Vielfaches erhöht. Bei der Luftaufnahme ist der Aspekt der Stetigkeit zu bedenken. Wo man bei Nahrung 3 mal am Tag isst, atmest du millionenfach am Tag. Wenn dass nicht massiv ist, weiß ich auch nicht.

Fakt: Bedenke, dass du hier nur Meinungen vorgelegt bekommst. Keine wissenschaftlich fundierten Tatsachen. Um deine Frage objektiv beantworten zu können, benötigt es im Mindesten Durchschnittswerte für Jod in Nahrung und Luft. Und KEINER hier hat diese Hintergründe, noch sonstige Studien, verfügbar.

Ich hoffe ich habe euch einen neuen Aspekt bringen können. ;)

Künstliches Kniegelenk mit 86

Hallo zusammen.... Bei meiner Frage geht es um meine Mutter. Sie leidet schon sehr lange unter Kniegelenksathrose. Jetzt ist es leider soweit. Braucht ein künstliches Kniegelenk. Gibt's hier Menschen mit Erfahrungen? Meine Mutter ist vor zwei Jahren schwer gestürzt und deswegen auf einen Rollator angewiesen. Meine Angst ist jetzt natürlich groß, dass die Heilungschancen so schlecht sind, dass sie nicht mehr laufen kann und im Rollstuhl landen wird. Dann wäre es nicht mehr möglich, dass sie in ihrer Wohnung bleiben kann. Meine Mutter muss nichts zur Blutverdünnung einnehmen, aber sie leidet unter Osteoporose und nimmt starke Schmerzmittel- Bin sehr verzweifelt. Wäre wirklich um den einen oder anderen Rat oder Erfahrungsberichte sehr dankbar.

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Hilfe! Grüne Smoothies vs. viel Salat essen

Hallo alle zusammen,

dies ist mein erster Post hier im Forum und vielleicht kann mir ja jemand mit Ahnung helfen.

Ich bin durch Zufall auf das Phänomen der grünen Smoothies gestoßen und unter anderem heißt es dort oft, dass diese sehr viel besser seien, als grünes Blattgemüse einfach so zu essen, weil den Menschen die Enzyme zum Zersetzen der Pflanzenzellen fehlen. Die Smoothies haben den Vorteil, dass die in ihnen enthaltenen Pflanzenzellen durch das Mixen aufgebrochen werden (sie sollen im Hochleistungsmixer hergestellt werden - normale Mixer können die Zellwände nach Aussagen von Informationsseiten nicht so gut aufbrechen), sodass der Verdauungstrakt die darin sonst nicht zugänglichen Stoffe aufnehmen kann. Kauen reicht laut Informationsseiten und -büchern nicht aus.

Ich finde die in den Informationsquellen beschriebenen Vorzüge und die Argumente mit der Nährstoffversorgung eigentlich sehr plausibel und habe vor, mich mehr von Blattgrün zu ernähren. Ich esse generell schon sehr gerne Rohkostgemüse.

Mein Problem ist nur:

a) Mir schmecken die Smoothies nicht wirklich (auch nicht mit viel Obst) und b) ich esse sehr sehr gerne Salat/Blattgrün roh, ohne Dressing etc. Sehr gerne würde ich es weiter so verzehren, weil es einfach viel mehr mein Geschmack ist. Große Portionen an Salatblättern zu essen, ist für mich nicht schlimm.

Jetzt steht mir aber so zusagen die Aussage im Weg, dass Kauen nicht ausreicht, um an die "versiegelten" Nährstoffe zu kommen (irgendwo hieß es, man solle einen Bissen mindestens 200mal kauen, aber auch das würde wohl nicht reichen) und dass die einzig >wirklich< effiziente Methode an diese zu gelangen die Smoothies sind.

(Laut Victoria Boutenko, der "Erfinderin" der grünen Smoothies, sind die Getränke an der Ernährung von menschennahen Tieren wie Schimpansen orientiert, aber so weit ich weiß, besitzen die auch keine Hochleistungsmixer.)

Ich will die grünen Smoothies auf keinen Fall schlecht reden, aber für mich sind herzhafte Smoothies nicht wirklich etwas. Ich esse wie gesagt lieber "ungedressten" und ungewürzten Salat.

Meine Frage also: Stimmt das, dass ich über Kauen nicht die gleiche Menge an den in der Cellulose gebundenen Stoffen aufnehmen kann, sodass ich konsequenterweise Smoothies trinken müsste, um sie aufzunehmen? Oder kann ich sie auch durch normalen Verzehr aufnehmen (und wenn ja, wie viel müsste ich dann pro Tag an Blattgrün essen)?

Viele Grüße und ich hoffe sehr, jemand kann mir helfen (gerne auch mit Verweis auf wissenschaftliche Quellen - wenn ohne, auch ok :)).

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Lohnt sich ein Medizinstudium heute noch?

Hallo zusammen!

Ich zerbreche mir so ziemich den Kopf darüber, ob es ratsam wäre, Medizin zu studieren. Meine Eltern warnen mich, es ist ein extrem belastender, harter Beruf. Man hat eine hohe Verantwortung und wird mit dem Tod konfrontiert.

Trotzdem höre ich immer wieder (z.B. auch gestern) von Ärzten, dass sie den Beruf an sich lieben. Das System wäre Schwachsinn, aber der Beruf nicht. Auch meinte der (Chef!)Arzt gestern, dass man als Assistenzarzt mittlerweile humane Arbeitsbedingungen vorfindet, und sogar sehr anständig verdient (im Gegensatz zur Meinung meiner Eltern, meine Mutter warjedoch Krankenschwester und hat Ahnung), früher sei es schlimmer gewesen und das System verbessere sich.

An sich finde ich das Feld hochinteressant. Man hat mit Menschen zu tun und der menschliche Körper interessiert mich sehr. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen als Ingenieur glücklich zu werden.

Bitte sagt mal eure Meinung zu dem Thema, vielleicht besonders dann, wenn ihr selbst Erfahrungen bezüglich Medizin habt. Jedoch hängt die Entscheidung selbstverständlich von mir ab, keine Sorge! ;)

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