Ist Kortison bei einem asthmatischen Anfall notwendig?

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Der Nutzen von Kortison bei Asthma ist erwiesen.

In diesem Artikel wird auch mit einigen Fehlinformationen aufgeräumt:

"Kortison ist ein Hormon, das in der Asthmmatherapie zum Einsatz kommt.
Der Körper produziert es selbst in der Nebenniere - ohne dieses Hormon wären Menschen nicht lebensfähig. Als Medikament verabreicht, löst Kortison jedoch so viele Ängste aus wie kaum ein anderes Präparat.
Die Vorbehalte gegenüber dem Medikament stammen aus den 1970er-Jahren: In der Therapie wurden damals sehr hohe Kortisondosen über längere Zeit eingesetzt, die für erhebliche Nebenwirkungen sorgten.

Früher gab es Kortison - auch in der Asthma-Therapie - nur in Tablettenform oder als Injektion. Heute gibt es neue lokale Anwendungsmöglichkeiten wie Inhalatoren, Salben, Augentropfen oder Nasensprays. Kortison wirkt dabei nur noch dort, wo man es braucht, und nicht mehr im gesamten Körper. Damit fallen viele der unangenehmen Nebenwirkungen weg.

Seit fast 20 Jahren sind Kortisonsprays auf dem Markt, und sie gelten als der wichtigste Pfeiler in der Asthma-Therapie. Kortison ist das einzige Medikament, das nicht nur die Asthmasymptome, sondern auch den Krankheitsverlauf verbessern kann. Trotzdem sind vor allem Eltern immer wieder besorgt, wenn ihren Kindern Kortisonsprays verordnet werden. Dabei zeigen Untersuchungen, dass sich die Lungenfunktion von an Asthma erkrankten Kindern verbessert, wenn sie möglichst bald nach Diagnosestellung auch mit Kortisonspray behandelt werden.

Hohe Kortisondosen können das Wachstum verzögern.
Grundsätzlich gilt: Kinder, die an Asthma erkrankt sind und Kortison inhalieren, wachsen in der ersten Zeit weniger als ihre gesunden Altersgenossen. Allerdings holen sie die verlorenen Zentimeter bis zum Erwachsenenalter wieder auf. Was die anfängliche Wachstumsverzögerung verursacht, ist unklar. Auch Kinder, deren Asthma unzureichend behandelt wird, wachsen langsamer als gesunde Altersgenossen.

Amerikanische Wissenschaftler analysierten insgesamt 108 verschiedene Studien im Hinblick auf Nebenwirkungen von Kortisonsprays bei der Asthma-Therapie. In erster Linie wurde das Auftreten von Osteoporose, Grauem beziehungsweise Grünem Star, Wachstumsstörungen und einer dünnen Haut untersucht. Bei Erwachsenen, die über lange Zeit Kortisonsprays nahmen, zeigte sich eine leichte Abnahme der Knochendichte. Bei Kindern fand sich nur eine erhöhte Neigung zu Blutergüssen.

Somit gilt für Erwachsene und Kinder: Die möglichen Nebenwirkungen des Kortisons richten viel weniger Schaden an, als ein unkontrolliertes Asthma."

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Asthma/Therapie/Asthma-Kortison-als-Therapiepf-5728.html

Auch wenn es der Arzt verordnet hat, wuerde ich es nicht nehmen. Dann lieber Magnesium-Aspartat (oder Citrat, Orotat), 400 - 500 mg, ist bedeutend besser. Schau Dir Mal bei Kortison die Nebenwirkungen an. Auch solltest Du bei Asthma Milch und Milchprodukte meiden, da sie schleimbildend sind.

Na eigentlich sollte ich das vielleicht nicht schreiben, ist ja auch gefährlich das Asthma, aber: Ich nehme auch nur das Spray und zwar n i c h t regelmäßig, und hatte auch keine Symptome! Und: Unser Kind wurde aufgrund allergischem Asthma sofort auf Dauermedikation mit Kortison gesetzt obwohl er noch nie im Leben Atemnot hatte und davon bekam der als Nebenwirkung Schlafwandeln... Jedenfalls habe ich das nicht lange mitgemacht, abgesetzt und bis heute (14 Jahre später) hatte unser inzwischen erwachsenes Kind noch n i e einen Asthmaanfall oder gar Atemnot. Wohl aber behandelt er seinen Heuschnupfen - homöopathisch. Also das muss wirklich jeder selber wissen, ich will Dich ja nicht in Gefahr bringen, der Arzt meint es bestimmt nur gut mit Deiner Gesundheit und seiner Dosierung/Verordnung... Entscheide selbst. Ansonsten aber super vorsichtig sein beim Absetzen - Ausschleichen der Medikamente.

Asthma oder Keuchhusten?

Hallo,

da hat mein Sohn einen "Virus?" mitgebracht und ich habe mich angesteckt. Zuerst Halskratzen, Speichelfluss ohne Ende, dann kam der Husten. Gegen den Husten bekam ich Asthmaspray (obwohl ich keine Atemnot hatte), das erregt mich total als Nebenwirkung und ich habe davon Herzrhytmusstörungen (gefühlt). Dann nach 1,5 Tagen nach Beginn der Einatmung des Asthmasprays Ventolair hatte ich einen tierischen Hustenanfall, es begann mit Rachenkitzeln, ich hing 15 Minuten über der Wanne und hustete ohne Unterbrechung und würgte Schleim und erbrach dabei (Schleim). Gesicht rot, aufgequollen vom Augentränen, Bindehaut jetzt entzündet usw. Ich dachte mein Brustkorb fliegt raus bei dem Anfall. Dabei keuchte ich, hatte atmungsmäßig aber kein Problem, im Gegenteil, seit der Ventolair-Einnahme zieht es eher unangenehm durch meine Bronchien nur so durch mit Luft. Mein Kind stand hilflos dabei. Dann ebbte der Anfall ab. Viel feste gelbe "Schnodder" folgte...

Nachts kitzelte es wieder, aber durch Trinken von Selter schluckweise und Lutschen eines Bonbons gab es keinen Anfall.

Nochmal zur Ärztin gefahren, um einen Keuchhustentest machen zu lassen (das wird doch anders behandelt als mit Asthmaspray)?! Die meinte dann, was ich schon wieder da wolle und einen Keuchhustentest mache sie nicht nach "nur" 1 Anfall und ich solle weiter das Spray inhalieren.

Ich bin der Meinung, ich werde falsch behandelt.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Art von Husten?

(Ihr Kollege, der Herr Dr., hatte gestern zu mir gesagt, dann solle ich das Ventorair weglassen, wenn ich so dolle Nebenwirkungen davon habe...).

Nun nahm ich es heute also wieder 1 mal allerdings nur noch und mir ist wieder extrem unwohl mit Erregung und Aufgekratztsein. Die Apothekerin meinte, vielleicht könne ich das Treibgas nicht ab. Die Frau Dr. interessiert das aber nicht.

Warum ist es uninteressant für Ärzte, ob man vielleicht Keuchhusten in sich trägt? Früher jedenfalls war das eine meldepflichtige Krankheit...

Einen lieben Gruß von Anja

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