Ist Kaffee bei der Nachtschicht eher unvorteilhaft?

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3 Antworten

Hallo Spirit,

ich fürchte das Ganze ist ein Thema des Koffeins. Aber dazu müßte man schon wissen wieviel Kaffee Du so in einer Nachtschicht trinkst. Es kann ab einem gewissen Level zu regelrechten Entzugserscheinungen kommen. Nun Kaffee kann eine Wirkungszeit von ca. 24 Stunden haben. Das heißt der Kaffee am Morgen kann in der nächsten Nacht noch wirken und Tiefschlafphasen verändern.

Nun Kaffee wirkt nicht unbedingt nach dem Motto viel hilft viel ab einer bestimmter bleibt man davon nicht mehr munter... Nun dabei spielt das Nukleosid Adenosin die entscheidene Rolle!

http://www.ikk-suedwest.de/familien/gesundheitsfoerderung/freizeit-und-gesundheit/muntermacher-kaffee-tee-co/

Ich weis nicht ob es Dir möglich ist in einem Urlaub einmal für eine Woche voll auf Kaffee zu verzichten. Evtl. kommst Du mit Tee besser zurecht. Das müßte man aber ausprobieren. Allerdings kann der Schwarze Tee die Zähne etwas verfärben ..Zähne putzen... Wenn man bei dem Kaffee bleibt sollte man zumindest bei drei- vier Tassen bleiben!

VG Stephan

Hallo spirit, das kenne ich von mir, man ist dann so überdreht. Vielleicht würde es Dir mit Tee besser gehen. Das müsstest Du halt mal ausprobieren. Es kann natürlich auch einfach an der Wechselschicht liegen und hat mit dem Kaffee gar nichts zu tun. Mir haben da immer vor dem Einschlafen Entspannungsübungen geholfen und den Kaffee bitte spätestens so gegen 03.00 h weglassen. Es hilft auch unter Umständen, wenn man einen richtigen Tiefpunkt hat, immer mal ans offene Fenster gehen und tief einatmen. Grüße Gerda

Ich persönlich habe keine Probleme, auch nach einem starken Espresso tief und fest einzuschlafen, wenn ich nur müde genug bin. Aber da ist jeder anders :)

Du müsstest selbst am besten wissen, ob Kaffee bei dir tatsächlich so eine aufmunternde Wirkung hat. Falls ja, so würde ich zumindest in der zweiten Hälfte deiner Schicht darauf verzichten. Gut wach halten kann man sich durch gelegentliche Bewegung (z.B. durch den Raum spazieren), ab und zu frische Luft (Fenster auf und Kopf rausstecken), dazu viel trinken (am besten kühle Getränke wie Mineralwasser oder Saftschorlen) und nicht zu schwer essen. Im Grunde, wie man es tagsüber auch machen würde ...

Schlafstörungen sind aber meines Wissens nach ziemlich normal, wenn die Schicht ständig wechselt. Da kommt der Körper einfach nicht mit. Ob sich das mit der Zeit bessert, weiß ich leider nicht. Ich drücke dir aber die Daumen, dass es so ist.

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