Ist hyperventilieren gefährlich?

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5 Antworten

Was du dagegen machen kannst: Ich hatte das auch schon öfter und was mir oft geholfen hat, ist die sogenannte Kängurumethode. Dabei lehnst du dich an den Brustkorb von einer Freundin etc.. Dadurch das dein Körper die Atembewegungen deiner Freundin etc. spürt, hilft das dir vllt, auch langsamer zu atmen. Diese Methode wird auch bei Frühchen angewandt, da diese oft Probleme beim Atmen haben. Ich hoffe ich konnte dir helfen. LG, orange309

Das Wichtigste ist, dass du in dem Moment probierst ruhig zu bleiben. Was natürlich nicht leicht ist, aufgrund des Gefühls, ersticken zu müssen. Ich kenne das. Wenn du allein bist bzw. niemand weiß, was zu tun ist, solltest du vorsichtshalber einen Notarzt rufen, ansonsten sollte jemand beruhigend auf dich einreden.

Und "alles OK" kann nicht sein, es sei denn, du hast zu wenig / gar nicht geschlafen. Ansonsten hat das eigentlich immer psychische Probleme - und sei es "nur" Stress.

Liebe Grüße AmonAmarth2012

Es kommt daher, dass der Körper (willentlich oder nicht) mehr Sauerstoff aus der Luft aufnimmt, meistens weil einem eine bestimmte Situation gefährlich erscheint. Diese verstärkte Aufnahme geschieht dadurch, dass schnell mit der Atemhilfsmusukulatur (Brustkorb) und wenig oder garnicht mit dem Zwerchfell (Bauch) geatmet wird. Es kann vorübergehend zu Benommenheit o.ä. führen, ist aber nicht gefährlich. Abgewöhnen kann man es sich durch bewusstes Bauchatmungstraining und/oder durch psychologische Beratung, um die Angstsituationen zu reduzieren.

Das ist nicht schädlich. Man darf nur nicht in Panik verfallen, das passiert dann schnell mal. Ich habe schon Leute gesehen, die dann Ohnmächtig wurden. Wenn du ruhig bleibst und versuchst nicht zu tief zu atmen, beruhigt sich die Atmung auch wieder. Ein klassisches Hilfsmittel ist da wohl die Tüte in die man atmet, damit der Sauerstoffüberschuss abgebaut wird.

Mein Arzt hat mir den Tipp gegeben, ein Lied zu pfeifen. Das lenkt die Gedanken ab und beim Pfeifen ändert sich das Atmen.

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