Ist Haare färben wirklich so schädlich für die Kopfhaut und die Haare?

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4 Antworten

Das Haar ist nicht tot! Hier ein kleiner Ausschnitt aus wikipedia: Das Haarorgan [Bearbeiten]

Aufbau [Bearbeiten]

Das Haar ist grob in drei Schichten aufgebaut, Cuticula, Cortex und Medulla.

Die äußerste Schicht, Cuticula oder Schuppenschicht genannt, besteht aus flachen, übereinandergreifenden, verhornten, abgestorbenen Zellen, ähnlich zur Haarspitze orientiert wie bei einem Tannenzapfen. Sie besteht aus sechs bis zehn solcher Zelllagen. Die Schuppenschicht zeigt den Gesundheitszustand des Haares an. Beim gesunden Haar liegt die Schuppenschicht flach an und ergibt so eine glatte, durchscheinende Oberfläche. Das Licht wird optimal reflektiert und ergibt so den gesunden Glanz des Haares. Alkalisches Milieu öffnet die Schuppen, saure Umgebung verschließt sie.

Der Cortex („Rinde“) – auch Faserschicht oder Faserstamm genannt – macht ca. 80 % des Haaranteils aus. Hier spielen sich alle für den Friseur relevanten chemischen Prozesse ab. Der Cortex besteht aus Faserbündeln, die aus einer großen Zahl feinster Keratinfasern, den Fibrillen, bestehen. Diese entstehen vermutlich dadurch, dass sich Cortexzellen aneinanderlagern. Die Verbindung zwischen den beiden Zellen wird durch den Zellmembrankomplex hergestellt, den man sich als eine Art Kittsubstanz vorstellen kann. Die Reißfestigkeit und Elastizität des Haares sind auf diese Verkittung zurückzuführen.

Im Inneren des Haares befindet sich die Medulla (Haarmark). Sie besteht aus Zellwandungen, Abbauprodukten der Cortexzellen und Fetten. Der Markkanal ist für den Aufbau und die Struktur des Haares ohne Bedeutung.

Und was die Kopfhaut anbelangt, habe ich Dir hier einen kleinen Ausschnitt aus www.netdoctor.de kopiert. Lies selbst:

Für Haar und Kopfhaut ist die chemische Prozedur ziemlich strapaziös, weil sich der "Chemiereaktor" direkt auf dem Kopf befindet. Über die Kopfhaut können chemische Substanzen auch in den Körper gelangen. Manche Stoffe in den Haarfärbemitteln gelten als Allergieauslöser, beispielsweise Resorcin. Möglicherweise, so berichtet das Öko-Test Jahrbuch Kosmetik 2005, könne es auch zu Leber- und Nierenschäden führen. Bei Versuchen mit Blutzellen habe die Substanz zu Chromosomenveränderungen geführt. Handschuhe sind während der Färbung ein Muss.

In der Kritik stehen auch aromatische Amine. Manche Produkte enthalten sie als Farbvorstufen. Frühere Studien deuteten darauf hin, dass Haarfarben bei langjähriger Verwendung das Blasenkrebsrisiko steigern. Die Untersuchungen wurden jedoch mit Produkten aus den 60er und 70er Jahren durchgeführt. Ob sich das erhöhte Blasenkrebsrisiko allein auf die aromatischen Amine in den Haarfärbemitteln zurückführen lässt, ist nicht sicher. Die EU Kommission will, dass europäische Hersteller von Haarfärbemitteln ihre Produkte auf toxikologische Unbedenklichkeit prüfen lassen.

Weitere Infos findest Du unter den angegebenen Adressen, auch Alternative zu den herkömmlichen Haar-Färbe-Methoden und Mitteln.

Am schlimmsten sind diese Färbemittel für die Kopfhaut, denn die Farbstoffe können Allergien auslösen und die enthaltenen Chemikalien reizen die Kopfhaut bis hin zu Neurodermitis.

das in Haarfärbemitteln nicht gerade die "gesündesten" Stoffe sind, ist allzeit bekannt! Ich habe mir durch Haare färben in meiner Jugend meine Kopfhaut nach und nach kaputt gemacht. Heute leide ich unter einer schlimmen Schuppenflechte. Im übrigen ist es bei Dauerwellen genauso, diese Mittel sind auch absolut ungesund. Zu empfehlen wären Strähnchen, die färben die Kopfhaut nicht mit ein und sehen auch frisch und schön aus!

hallööchen, haare färben ist ein vorgang gegen die natur.

mit mitteln die menschen erschaffen haben...

wogegen unser körper noch keinen abwehrmechanismus hat...

undefinierbare stoffe kommen ungehindert in unseren organismus...über unsere kofhaut..

und wirken belastend...

alles gute

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