Ist es sinnvoll, sich Walkinstöcke zu kaufen, um damit im Alltag zu laufen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme meinem Vorredner zu. Ein Gehstopp kann vom Hausarzt verschrieben werden. Eine Alternative, die nicht so sehr auffällt, ist ein guter Stockschirm mit Handgriff und Gummistopp. Den gibt es in guten Fachgeschäften. Er sieht schick aus. Und manche Oma will doch auch noch modisch aussehen. Zudem ist ein solcher Schirm auch noch funktional.

Der Rollator ist vielleicht noch zu früh. Wenn nötig, wird er auch verschrieben.

Mein Mann lief nach einer Rücken-OP und durch beginnenden Parkinson sehr unsicher. Er wählte selbst diese Walking-Stöcke und fühlte sich damit sicher. Daß er nicht die Hände freihatte, kompensierte er weitgehend mit einer Umhängetasche. Mit fortschreitender Erkrankung und zunehmender Schwäche war aber die nächste Station schon der Rollator. Ein normaler Gehstock gibt ihm nicht genügend Sicherheit.

Was Deine Oma angeht, lass sie, wenn möglich, beides probieren. Manchen genügt der normale Gehstock als zusätzliche Sicherheit. Mit den Walkingstöcken mag sich nicht jeder gern zeigen - sie müßte also echt einen Vorteil damit spüren. Aber wenn - geben sie noch mehr "Erdung" als der normale Gehstock.

Diese Stöcke sollte man - nach entsprechender Einweisung - eher sportlich und in freier Umgebung einsetzen. Mit einem Gehstock (mit Gummistopp) ist die Oma besser bedient, weil sie noch eine Hand frei hat. Wenn es nicht mehr geht, wäre ein Rollator die nächste Option.

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