Ist es riskant die Dosis einer Tablette 25 mg auf 12,5 mg eigenhändig zu verringern. Heimlich ohne Wissen meines Kardiologen?

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Das sollte man besser nicht tun 100%
Etwas weniger schadet nicht 0%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Das sollte man besser nicht tun

Eine Änderung einer vom Arzt verordneten Medikation sollte man immer nur nach Rücksprache mit diesem Arzt vornehmen. Aber definitiv nicht auf eigene Faust. Denn du kannst als Laie ja gar nicht so abschätzen, was eine Reduzierung für Folgen für dich haben könnte. Klar ist ständiges zur Toilette müssen etwas nervig, aber wenn du durch die Reduktion und ggf. mehr Wassereinlagerungen mehr Probleme mit dem Herzen bekommst, ist das nicht mehr nur nervig, sondern kann auch gefährlich werden.

Also alles weiter so nehmen wie bisher und erst mit dem Arzt besprechen!

Ihr habt alle recht. Das wäre zu riskant. Ich werde die Dosis nicht verringern :) hätte zu große Angst davor, dass sich Wasser in meiner Lunge ansammeln könnte. So etwas kann wirklich schlecht ausgehen. Vielen Dank an alle, für die ehrlichen und umfangreichen Antworten :)

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Das sollte man besser nicht tun

Worin besteht das Problem, diese Dosisreduzierung mit Deinem Kardiologen zu besprechen ?

Wenn es sinnvoll ist, wird er Dir das sagen, und wenn nicht auch !

Meine Mutter hat einem Patienten gesagt: "wenn du es tun willst", sie ist mit fast allen ihrer Patienten per Du, "kann ich es nicht verhindern. Das ist deine Sache. Aber dass es notwendig ist, merkst du an den vielen Toilettengänge. Wenn die nicht wären, hättest du auch kein Wasser im Körper, das raus muss." Ein Vorteil, das viele auch als Nachteil sehen. Ich würde dem Patienten sagen, dass er nicht gesund ist. Das Medikament ist notwendig und wenn er den Nachteil dadurch nicht haben will, ist das Absetzen sein Risiko. Mein Bekannter schafft sogar mit Wassertabletten den Weg zur Toilette und braucht nur Auswärts seine Windelchen. Ansonsten spürt er zu spät den Harndrang und schafft es nicht mehr zur Toilette. Und der Schlaganfall war auch ein Grund, weil er die Wassertabletten lästig empfunden hat. Heute nimmt er sie gerne, da er weniger Probleme hat.

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@kllaura

Ja. Ich muss es einfach akzeptieren und eher die Vorteile dieser Tabletten sehen. Zum Beispiel, dass sie mich am Leben halten :) als körperlich eingeschränkter Mensch, sollte man sich darauf konzentrieren, was man noch alles hat und alles machen kann. Ich kann da noch sehr Vieles aufzählen :) Danke für eure Antworten.

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Mein Kardiologe ist ein Porsche fahrender Macho, vor dem ich etwas Angst habe, weil ich den Eindruck habe, dass er mich nicht besonders mag. Andererseits hat er mir durch Kardioversionen und eine Herzschrittmacher-OP mehrmals das Leben gerettet. Er ist ein sehr guter Arzt, leider scheint er mich nicht sonderlich zu mögen. Ich habe den Eindruck, dass er mich für faul hält oder so. Keine Ahnung … oder weil ich kein hundertprozentiger Deutscher bin. Ich weiß es nicht … Wegen dieser Angst, stelle ich ihm nicht so gerne Fragen, jedenfalls nicht zu viele, ich will ihn nicht nerven.

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Das sollte man besser nicht tun

Grundsätzlich bist du dein Patient und nicht der Patient vom Arzt. Entsprechend kannst du auch machen, was du willst. Aber ich würde das vorher mit dem Arzt besprechen. Und wenn dich die Toilettengänge stören, ist es ein Zeichen, dass du zu viel Wasser im Körper hast. Die Folge daraus wäre, dass sich das Wasser bis zum Herz ansammelt. Weiblich hat meine Oma immer gesagt: "Ein gutes Grab hat die Nulpe unten und die Tulpe oben." Das willst du doch noch raus zögern? Es ist also deine Entscheidung, ob du willst, dass dein unnötiges Wasser aus deinen Körper kommt, oder eben nicht.

Eine solche Medikamentenreduzierung solltest Du keinesfalls ohne Rücksprache mit einem Arzt vornehmen.

Wenn du die Dosis reduziert kann die Wirkung zu gering werden und dein Körper kann wieder Wasser speichern. Dann ist es nötig, jeden Tag dein Körpergewicht zu kontrollieren (100 g genau).Nimmst du zu, musst du die Dosis wieder erhöhen.

Woher ich das weiß:Beruf – Mein ausgeübter Beruf im Krankenhaus

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