Ist es normal, dass bei kleinen Jungs die Vorhaut nicht zurückgezogen werden kann?

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Hallo Ottomaus, wir hatten das Problem bei unserem Sohn (damals 6) auch. Der Urologe hat die Verklebung gelöst. Es war total schmerzfrei für ihn, allerdings hat er so nen Schock bekommen, als er dann die gerötete Haut gesehen hat und fand das eklig, wie man die Haut auf einmal so wegziehen kann, dass er erst mal 2 Tage ganz viel geweint hat. Der Arzt sagte, man solle versuchen, ihn zu motivieren, immer wieder die Haut zurückzuschieben, da sich sonst wieder die Verklebung einstellen könnte. Das war aber überhaupt nicht möglich wegen seiner Panik. Ich habe dann gegoogelt und ganz oft gelesen, dass sich das spätestens in der Pubertät gibt, da dann ein ganz anderes Zusammenspiel der Hormone im Körper vorliegt und die Haut auch weicher wird (da war damals die Rede von einer "Spontanheilung" von ca. 80-90% der Jungs. Also ich würde es heute nicht mehr machen lassen. Ich kontrolliere ihn auch nicht, ob er das macht, sage es ihm nur alle paar Wochen immer wieder mal beim Duschen. LG, joanna11

Die Vorhaut sollte keinesfalls gewaltsam nach hinten gezogen werden, da dies sehr schmerzhaft sein kann. Andererseits können dadurch Narben entstehen, welche die Vorhaut noch mehr verengen. Die Vorhaut ist ein Schutz der empfindlichen Eichel („Lustorgan“) und deren Entfernung medizinisch selten notwendig.

Bei 80% aller 6-monate alten Jungs ist die Vorhaut verengt und bei 10% der 3-jährigen immer noch.

Dehnübungen können helfen, aber sprechen Sie als Eltern zuerst gemeinsam darüber und dann mit Ihrem Sohn. Die Übungen soll Ihr Junge natürlich selbst machen. Gerade für Väter oder männliche Bezugspersonen, die sich um ihre Kinder kümmern, können bei diesen Fragen rasch juristische Probleme entstehen.

Sprechen Sie mit Ihrem Jungen über seine Ängste, Schmerzen, seinen Körper und was ihn bei seiner Mannwerdung erwartet.

Herzklappeninsuffizienz...ignorante Ärzte?

Wurde von gutefrage.net freundlich hierher verwiesen.

Hallo erst einmal und gleich vorweg, ich bin in den letzten Jahren bei so einigen Ärzten gewesen und werde offensichtlich immer wieder, entweder auf mein Alter oder mein Gewicht reduziert. Ich würde hier nicht fragen, wenn ich noch irgendwo vertrauen in die Ärzte hätte oder wüsste was ich nun noch tun soll...

Kurzfassung: Ich leide seit etwa 1998 (da war ich ca 16 Jahre alt) an einer Konditionsschwäche. Woher die kam, weis ich bis heute nicht. Plötzlich waren jeder leichte Anstieg, Treppen und Aufwärmrunden im Sport kaum noch zu packen. Dazu muss ich sagen, dass ich bis dato recht sportlich war, nicht rauchte und mein Gewicht völlig normal war. Plötzlich war alles anders und hat sich bis heute nur verschlimmert. Ich war bis heute bei vielen Ärzten. Zwischenzeitlich hab ich nun ein Kind und habe leider auch zugenommen. Das Abnehmen gestaltet sich schwer, wenn man kaum bis keine Kondition für Sport hat. Früher hieß es bei den Ärzten ich seie zu jung für diverse Ursachen. Man schob es schlicht auf mangelnde Bewegung (obgleich ich damals schon Job-bedingt eine Menge Bewegung hatte) und setzte gar keine weiteren Untersuchungen an. Jetzt bin ich 31 und über die letzten Jahre wurde es immer schlimmer. Mittlerweile hab ich Wasseransammlungen in den Beinen und erhöhten Blutdruck. Sobald ich versuche meine Kondition in den Griff zu bekommen, geht es los. Ein drückendes, einschnürendes Gefühl im Brustbereich bis hin zum brennen, wenn ich nicht gleich einen Gang zurück schalte. Mache ich dann noch weiter, wird mir heiß, schwindlig und speiübel. Treppen und Anstiege sind schlimmer denn je. Oftmals zieht es Minutenlang zwischen den Schulterblättern, hin und wieder im Hals und Kieferbereich und ich bekomme schwer Luft. Ich hab so viel über längere Zeiträume versucht. Selbst tägliches Fahrrad fahren hat nach über einem halben Jahr nicht die kleinste Besserung ergeben. Zwischenzeitlich wurde ein EKG beim Hausarzt gemacht und festgestellt, dass mein Herz Extraschläge macht. Nun war ich im letzten Oktober wieder im KH. Ich möchte nicht weiter mit Blutdrucksenkern und wasserlösenden Tabletten vollgepumpt werden ohne zu wissen, woher das alles kommt. Das Belastungs EKG lief genauso mies, wie das erste. Ich sagte es brennt und drückt, hab aber auch nicht aufgehört und das ziehen in den Beinen halt logischerweise auch erwartet. Notiert wurde 'nur' Muskelermüdung. Diesmal wurde dann auch eine Echokardiographie von zwei Ärzten durchgeführt. Beide teilten mir mit, dass ich eine leichte Herzklappeninsuffizienz habe. Im Befund der an meinen Hausarzt ging, wurde das mit keinem Wort erwähnt. Ich weis nun wirklich nicht mehr, was ich von alledem halten soll. Herzprobleme und Arterienverkalkung sind nebenbei in meiner Familie verbreitet. Ohne dass die Betroffenen sonderlich ungesund gelebt hätten.

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