Ist es gesetzlich "Pflicht" Medikamente einzunehmen?

5 Antworten

Du bist nicht gezwungen, Medikamente einzunehmen. In der Psychiatrie kann man die regelmäßige Einnahme aber von einem Aufenthalt dort abhängig machen. Dir soll dort geholfen werden, da ist der 1. Schritt eine gewisse Einsicht (die ir bei Deinen Fragen fehlt), dass man mitmacht. Weigerst Du Dich, die Medis einzunehmen, kann man Dich entweder entlassen und Du kannst sehen, wo Du bleibst, oder je nachdem, wie Du Dich selbst oder anderen gegenübertrittst, kommst Du in eine geschlossene Abteilung und man wird Dir die Medis einflößen, notfalls auch per Injektion.

Du bist doch sicher nicht in der Klinik, weil Du jemandem einen guten Tag gewünscht hast, sondern weil Du krank bist. Solche Patienten wie Du, die sich überall bei Laien erkundigen und dann über die Anweisungen der Ärzte hinwegsetzen oder alles besser wissen, braucht niemand. Weißt Du, was so ein Klinikaufenthalt kostet? Weshalb bist Du eigentlich dort, wenn Du Dir von vorneherein nicht helfen lassen willst und alle anderen die Bösen sind?

Hallo! Grundsätzlich bist du natürlich derjenige, der letztendlich entscheidet, ob er ein Medikament nimmt oder nicht.

In der Regel ist es aber doch auch so, dass die Ärzte entsprechende Medikamente nicht ohne Grund verordnen, nämlich damit es dir besser geht. Wenn du dann ein verordnetes Medikament - aus welchem Grund auch immer - nicht nimmst, gefährdest du damit den Heilungserfolg.

Wenn du Zweifel an der Medikation hast, dann solltest du das unbedingt mit deinem behandelnden Arzt besprechen und gemeinsam mit diesem eine Lösung suchen. Was die beste Lösung für dich ist - ob andere Dosierung, anderes Medikament oder Auslassversuch - solltest du mit deinem Arzt überlegen. Man darf auch z.B. Psychopharmaka nicht einfach so absetzen, sondern die sollten geregelt, nach ärztlichem Plan ausgeschlichen werden.

Also einfach auf eigene Faust Tabletten nicht nehmen ist keine gute Idee. Sprich mit deinem Arzt darüber!

Alles Gute 

Die Ärzte nehmen einen nicht ernst. Immer Routinehafte Antworten...

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Nach der dritten Frage dieser Art wäre es schon sinnvoll, zu wissen, weshalb Du in der Psychiatrie warst und um welche Medikamente es sich im einzelnen handelt. Prinzipiell kann Dich niemand zu etwas zwingen. Es besteht aber die Gefahr, dass du wieder recht schnell in der Psychiatrie bist.

Hashimoto Thyreoditis: ab wann ca. wirken die Thyroxintabletten?

Hallöchen ihr lieben,

bei mir wurde am Montag eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Nach weiteren Laboruntersuchungen habe ich heute erfahren, dass die Unterfunktion durch diese Hashimoto Thyreoditis verursacht wird, da ich entsprechende Antikörper (wie heißen die genau?) im Blut habe.

Die Frage ist jetzt, ob diese Entzündung (oder was auch immer) bereits am abklingen ist und ich einfach nur noch einen Restteil dieser Antikörper im Blut habe oder ob es gerade am "aufflammen" ist. Das konnte mir mein Arzt leider nicht sagen (hätte mich interessiert :D), hab in 2,5 Wochen einen Kontrolltermin und da werden neben dem Hormonspiegel auch die Antikörper gecheckt. Bin gespannt.

Ich habe heute Morgen dann die Thyroxintabletten verschrieben bekommen. Erstmal 50 mcg, von denne ich jedoch erstmal nur die Hälfte pro Tag nehmen soll. Also 25 mcg. Der Arzt hat mir das Präparat Euthyrox verschrieben, das gabs in der Apotheke allerdings nicht (oder so), also habe ich Eferox bekommen, da diese auch ne Bruchkerbe haben und somit leichter zu teilen sind.

  • Gibt es da einen Unterschied zwischen beiden Präparaten? Auch hinsichtlich (persönlicher) Erfahrungen (bezüglich Verträglichkeit, Wirksamkeit usw.)

  • Ich habe dann heute Vormittag schon eine halbe Tablette genommen (natürlich ganz brav 90min vorm Essen auf komplett nüchternem Magen..^^). Mir ist bewusst, dass da jeder Mensch verschieden ist, aber ab wann dürfte ich davon was merken? (Meine Symptome sind/waren extreme Müdigkeit, Schlappheit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen..) Handelt es sich dabei um Stunden, Tage oder eher Wochen? Die Blutwerte brauchen ja relativ lange, damit da ne Änderung erkennbar wird...

  • Auf dem Beipackzettel der Tabletten steht, man solle diese mit reichlich Flüssigkeit zu sch nehmen. Da ich dem Beipackzettel logischerweise mehr vertraue als irgendwelchen Internetangaben, werde ich das natürlich auch so machen, aber ich habe nun mehrfach gelesen, dass selbst Wasser die Aufnahme des Wirkstoffs hemmt. Warum soll das so sein und stimmt das?

  • Ist mir eben erst eingefallen, sonst hätte ich natürlich den Arzt gefragt: ich mache relativ viel Sport (zZ 2-3h pro Tag (Krafttraining, Inlineskaten, Reiten, Laufen (Gehen)). Ändert sich deshalb irgendwas am Thyroxin"bedarf"? Wäre ja blöd, wenn von den Blutwerten her (irgendwann) alles so weit im grünen Bereich ist, aber die Hormondosis eben nur bei geringer bis mittlerer Aktivität passt und mein Körper, also der Stoffwechsel, trotzdem eigentlich mehr braucht.. (Versteht das irgendwer?^^)

  • Ich habe in Zukunft vor, regelmäßig (also 4x im Jahr) zum Blutspenden zu gehen. Laut BRK sind Hormonpräparate ja kein Problem für die Spende, aber spielt das für die Schilddrüse eine Rolle?

Bevor ihr denkt, ich mache mich verrückt und wegen so ner "Lappalie" zu viel Sorgen - ne, das ist nur alles neu für mich und ich finde das so wahnsinnig interessant :D

Danke schonmal (fürs Lesen ;D ) und LG,

kaecks

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