Ist er erstickt - mit 2,5mg Morphin !?!

2 Antworten

Liebe Hobbypianistin, mein aufrichtiges Mitgefühl. Sicher ist dieses Erleben für Dich sehr erschreckend und Deine Zweifel sind nachvollziehbar. Ihr habt wirklich richtig gehandelt, seine Lebensqualität wäre nicht mehr lebenswert gewesen. Es ist immer schlimm, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber in Deinem Fall kann ich nur sagen: lieben, das heißt auch loslassen. Aufgrund des Schmerzmittels war sein Wahrnehmungsvermögen ganz bestimmt stark eingeschränkt , auch wenn Du von einem "friedlichen Dahinscheiden" etwas anderes verstehst. Du warst für Deinen Vater da und er hat das auch ganz bestimmt bis zur letzten Minute gespürt. Alles Liebe.

Also an 2,5mg Morpium kann Dein Vater nicht erstickt sein, dafür braucht es mehr Morphium. Er ist letztendlich mit Sicherheit bestimmt erstickt, weil man zum Schluss die Beatmung, die er ja brauchte weggelassen hat.

Meine Mutter bekam zum Schluss mit der Infusion reichlich Morpium zugefürt, damit sie keine Schmerzen wärenddessen haben sollte.

Wenn man stirbt, dann erstickt man meistens. Vielleicht konnte Dein Vater noch nicht loslassen, er wollte möglicherweise noch irgendetwas klären, deswegen wollte er nicht ausatmen.

Das Erlebte ist sehr erschreckend. Das Bild, nachdem er gegangen ist, ist betimmt wesendlich friedlicher.

Mein herzliches Beileid und alles Gute. Eure Entscheidung war richtig.

Rauhe rote Flecken nach Wasserkontakt. Wie behandeln?

Hallo, habe erstmaig nach meiner Schwangerschaft, nach dem Duschen oder Baden, kleine, rote, rauge bzw. schuppige Flecken an den Unterarmen entdeckt. War deswegen beim Arzt, der mir sagte, dass es sich dabei um eine Überempfindlichkeit handelt. Und dieses höchstwahrscheinlich mit der Schwangerschaft zusammenhängt. Es wurde tatsächlich mit der Zeit bisschen besser, jedoch reagierte meine Haut immer. Mal mehr mal weniger, hilt sich jedoch in Grenzen. Mit dem Wasserkontakt werden es immer mehr rötliche rauhe Flecken an den Unterarmen. Nach dem Abtrocknen, ca 15 Minuten später verblassen diese, es bleibt lediglich die rauhe Stelle zurück.

Nun, zwei Jahre nach der Schwangerschaft, ist die Reaktion plötzlich wieder schlimmer.

Wer kennt das noch? Um was handelt es sich genau und was kann man dagegen machen. Auf Wasser verzichten kann ich ja nicht. Lieben Gruß Aneska

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Womit ist zu rechnen, wenn keine Herzklappen OP erfolgt?

Vor etwa drei Monaten kam mein Vater (76) mit Atemnot in die Klinik. Zunächst wurde bei ihm eine schwere Anämie festgestellt, die mit Blut- und Eiseninfusionen in den Griff bekommen wurde. Als Ursache stellte sich heraus, dass mein Vater zahlreiche offene Polypen im Magen-Darm-Trakt hatte, die stark bluteten. Dies wurde behoben. Daraufhin wurde mein Vater noch richtig durchgecheckt, da er zahlreiche gesundheitliche Probleme hat (Altersdiabetes mit Folgeerscheinungen (Durchblutungsstörungen in Beinen, Füßen), starkes Übergewicht, etc. Dabei wurde festgestellt, dass seine Halsschlagader hochgradig verkalkt ist und er einen Stent benötigt und seine linke Herzklappe nicht mehr richtig arbeitet (hochgradige Herzklappeninsuffizienz). Zuerst sollte der Stent implanitiert werden, was sich stark verzögerte, da die Nieren meines Vaters nicht richtig arbeiteten und ständig "gespült" werden mussten. Nun hat er den Stent und der nächste Schritt, eine neue Herzklappe, stünde an. Aber er will diese nicht! Er hat durch diesen Klinikaufenthalte, bei denen auch einiges schief gelaufen war) absolut keine Lust mehr. Auch hat er schlechte Erinnerungen an seine Vierfach-Bypass OP vor 15 Jahren. Meine Mutter ist furchtbar entsetzt über seine Entscheidung. Mich stimmt es auch traurig, andererseits habe ich auch Bedenken, wie und ob er die OP überstehen würde, da er eben gesundheitlich sehr angeschlagen ist (starkes Übergewicht, insulinpflichtiger Diabetes, Alkohol- und Nikotinabusus, Wassereinlagerungen und Durchblutungsstörungen, dadurch Schmerzen und keine Bewegung, erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Gicht etc...). Seine Bypass OP vor 15 Jahren hat er ganz gut weggesteckt, aber da war er gesundheitlich viel fitter. Angesehen von den körperlichen Beschwerden, geht es meinem Vater auch osychisch nicht gut und er will sich so einer Belastung nicht aussetzen...

Wie ist das aus medizinischer Sicht zu sehen? Wäre eine Herzklappen OP dringend anzuraten, trotz der vielen anderen gesundheitlichen Probleme? Wenn er die OP nicht machen lässen würde und er seinen Lebenswandel weiter so verfolgt, was ist dann zu erwarten? Wieviel lebenswerte Zeit kann er dann noch haben?

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