Ist er erstickt - mit 2,5mg Morphin !?!

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2 Antworten

Liebe Hobbypianistin, mein aufrichtiges Mitgefühl. Sicher ist dieses Erleben für Dich sehr erschreckend und Deine Zweifel sind nachvollziehbar. Ihr habt wirklich richtig gehandelt, seine Lebensqualität wäre nicht mehr lebenswert gewesen. Es ist immer schlimm, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber in Deinem Fall kann ich nur sagen: lieben, das heißt auch loslassen. Aufgrund des Schmerzmittels war sein Wahrnehmungsvermögen ganz bestimmt stark eingeschränkt , auch wenn Du von einem "friedlichen Dahinscheiden" etwas anderes verstehst. Du warst für Deinen Vater da und er hat das auch ganz bestimmt bis zur letzten Minute gespürt. Alles Liebe.

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Also an 2,5mg Morpium kann Dein Vater nicht erstickt sein, dafür braucht es mehr Morphium. Er ist letztendlich mit Sicherheit bestimmt erstickt, weil man zum Schluss die Beatmung, die er ja brauchte weggelassen hat.

Meine Mutter bekam zum Schluss mit der Infusion reichlich Morpium zugefürt, damit sie keine Schmerzen wärenddessen haben sollte.

Wenn man stirbt, dann erstickt man meistens. Vielleicht konnte Dein Vater noch nicht loslassen, er wollte möglicherweise noch irgendetwas klären, deswegen wollte er nicht ausatmen.

Das Erlebte ist sehr erschreckend. Das Bild, nachdem er gegangen ist, ist betimmt wesendlich friedlicher.

Mein herzliches Beileid und alles Gute. Eure Entscheidung war richtig.

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