Ist eine Tafel Schoki am Tag ungesund?

1 Antwort

hallo grashalm, auf die dauer ist das ungesund. Die Bauspeicheldrüse muss nach so viel Süßes hart arbeiten. Das heißt sie produziert in kurzer Zeit viel Insulin. Auf lange Sicht führt das dazu, dass die Bauspeicheldrüse irgendwann erschöpft ist und nicht mehr ausreichend Insulin produzieren kann. Du sprichst ja in deiner Frage auch Diabetes an, dass wäre dann irgendwann die folge. Überlege dir doch einmal ob du vielleicht eine alternative für die schokolade findest......:))

Ich stimme dir fast zu, aber bei diesem Typ Diabetes sind die Insulinproduzierenden Zellen noch völlig Ok, nur die "Andockstellen" gehen kaputt, das heißt, es gibt zwar noch Insulin, aber es kann nicht mehr richtig wirken (erst im späteren Stadium gibt es dann auch zu wenig Insulin). Ich hab auch immer tierisch Lust auf Schoki (-; man muss sich halt manchmal zügeln...

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@Sunny24

Danke! Klingt plausibel. Wenn ihr das alle so seht, dann werd ich da wirklich mal ein bisschen aufpassen. Nochmal danke!! DH!

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Ich mag das Gefühl, wenn der Magen knurrt!? Essstörung?

Hi!

Schon mal sorry, lange Geschichte, aber ist glaub ich wichtig.

Ich glaube, es fing damit an, dass ich mich nach einer TV-Serie über Nahrungsmittel mehr und mehr im Internet mit Essen beschäftigte. Ich fand so nach und nach heraus, was alles ekelhaftes in unserem Essen ist und wie es produziert wird und habe für mich den Entschluss gefasst, mich gesünder zu ernähren.

Das ist irgendwie mit der Zeit nach hinten losgegangen.

Ich habe immer mehr industriell Gefertigtes weggelassen, nur noch rohes Bio-Obst und -Gemüse, Bio-Milchprodukte gegessen und erfreulicherweise dabei noch abgenommen (war eigentlich gar nicht geplant), weil ja kaum noch Auswahl war.

Dieses Gefühl des Verzichts finde ich richtig gut! Ich kann mittlerweile verstehen, warum Leute fasten! Wenn man sich dann mal wieder was gönnt, ist es umso befriedigender!

Leider hat mein Körper / meine Psyche das mittlerweile als unverzichtbar angenommen. Ich ekele mich teilweise vor konventionellem Essen, Fleisch, Süßigkeiten etc. Ich esse vielleicht noch um die 400 Kalorien am Tag, aber zum Glück nehme ich nicht mehr so schnell ab wie vorher.

Es ist auch nicht so, dass ich mich "schöner" fühle, wenn ich dünner bin. Im Gegenteil. Ich bin mittlerweile bei 50 Kilo auf 1,60m und bin übelst genervt, dass meine Klamotten nicht mehr passen, meine Wangen einfallen und meine Oberweite runterhängt. Ich fühle mich hässlicher als vorher und würde am liebsten noch Sport treiben um alles wieder in Form zu bringen. :-/

Aber das Schlimmste ist: Ich kann mich selbst nicht mehr zum Essen bewegen! Heute morgen gab es eine rohe Bio-Paprika, für die habe ich fast eine Stunde gebraucht sie zu essen und bin immer noch satt. Ich habe auch fast die Hunger.

Ich finde es sogar richtig angenehm, wenn mein Magen knurrt und warte schon immer darauf!

Appetit habe ich allerdings keinen. Hab schon seit Monaten nicht mehr diesen Gedanken gehabt "Oh, ich hab jetzt Appetit auf...".

Ich versuche, wenn ich denn mal Appetit habe, möglichst hochkalorisches zu essen, wie süße Früchte, Butter, Pflanzenöle, Nudeln, Nüsse und viel Zucker. Aber ich bin nach ein paar Bissen schon satt und wenn ich mehr esse, wird mir gleich schlecht. Ich bekomme immer ein schlechtes Gewissen, dass ich so viel Essen wegwerfe.

Was ist das für eine Essstörung, die sich da bei mir entwickelt? Und was kann ich dagegen tun, bzw. wie kann ich mir helfen lassen?

Ich kann zwar mit rationalem Denken erkennen, dass es wahrscheinlich eine ist, aber emotional kann ich meinen Appetit und mein Handeln nicht wirklich beeinflussen ohne mich selbst zu stressen.

Freunde hab ich leider keine, also kann ich die nicht fragen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und viele Grüße an alle!

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wie schadet bulimie weniger??

hey leute, ich weiß dass ich krank bin. Ich breche mindestens einmal am tag nachdem ich der meinung bin zuviel gegessen zu haben. ich kann es nicht unterdrücken zu "fressen". Mit "fressen" meine ich alles womit ich mich schlecht fühle. das reicht von einer tafel schokolade, über ein eis, oder nudeln, oder einfach nur ein käsebrötchen. oder auch mal alles zusammen. Je nachdem....und je nach stimmung komme ich einfach nicht damit klar "so viel" oder "so ungesund" gegessen zu haben. ich hasse mich dafür. ich hasse meinen körper und letztendlich übergebe ich mich, bis ich alles wieder ausgebrochen habe. ich fühle mich nach jedem "fressen" fett. aber nicht hier bissl speck zu viel oder so, wie das andere frauen sehen, sondern fett. ich bin richtig unglücklich. eigentlich nicht nur nach jedem "fressen", sondern immer, aber danach verstärkt sich das gefühl fett zu sein und vor allem schwach zu sein und ich kann nicht anders als zu erbrechen. am anfang war das ein befreiendes gefühl und ich war richtig stolz drauf, alles wieder losbekommen zu haben. jetzt ist es einach nur noch ein zwang, den ich erfüllen MUSS. ich hasse mich dafür immer erbrechen zu müssen. ich hasse das, was ich mir antue. ich weiß, dass ich mir erheblichen schaden zufüge. ich hasse mich mittlerweilen für fast alles....ich weiß dass ich ein problem habe und dass ich krank bin. deshalb bin ich gerade auch dabei mir hilfe zu suchen. auf der einen seite möchte ich damit nicht aufhören, da ich verdammte angst habe zuzunehmen, aber ich möchte auch nicht ja...letztendlich an herzstillstand oder magen/speißröhrendurchbruch sterben . ich hatte schon verdammt starke schmerzen im magen und meine speißeröhre schmerzt schon fast unentwegt. meine zähne sind noch nicht weiter spürbar angegriffen. aber ich habe große angst vor all den folgen meiner ja...zugegebendermaßen selbstzerstörung. bis ich aber einen guten therapeuten finde, der mir helfen kann und auch hilfe annehmen kann und alles in den griff bekomme...(ich hoffe ihr versteht, dass das nicht von einen auf den anderen tag geht)...wüsste ich gerne, wie ich mir so wenig wie möglich schaden zufüge...ich hoffe dass mir hier jemand helfen kann, der erfahrung mit diesem thema hat. im einzelnen wüsste ich gerne, wie ich eben den unten nochmal aufgeführten folgen der bulimie, so weit wie möglich entgegenwirken kann: -reduzierung der magensäurebildung (wegen zersetzung der magenschleimhaut) -schutz der speißeröhre -schutz der zähne ...ich hoffe wirklich hier auf offene ohren zu stoßen und nicht beleidigt oder angegriffen zu werden. ich hoffe auf gute ratschläge, dass ich meine zerstörung weitestgehend reduziere, bis ich es komplett schaffe aufzuhören. ich bin für jeden guten tipp unendlich dankbar.

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