Ist eine Operation bei Refluxkrankheit sinnvoll?

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Mein Freund hat 1 x Fundoplicatio gemacht, aber nach 3/4 Jahr ist wieder alles wie vor der OP zurück. Es hat so gut wie nichts genützt. Die Chirurgen wollen am liebsten wieder schneiden. Aber die 2. OP nach weniger als einem Jahr ist zu riskant und es gibt keine Garantie, dass es besser als nach der 1. OP wird. Er versucht es mit anderen Sachen: Pantoprazol, wenig Essen auf einmal, nichts Scharfes, auch keine Pizza mehr wegen Ketchup, Sport nur als Ausdauertraining, keine Schwergewichte tragen, abends Heilerde oder Gaviscon als Emulsion/ Kautablette zu Pantoprazol, meist im angehobenem Bett schlafen, keine kohlensäurehaltigen Getränke, kein Gramm Alkohol. Manchmal setzt er Pantoprazol ab, wegen Nabenwirkungen und Gefahr der Gewöhnung. Aber dann, wenn er einen normalen Teller gegessen hat, fängt alles von vorne an und das ständige Brennen in der Brust macht ihn wahnsinnig, so dass er freiwillig jeden Teller halbiert und die letzte Hälfte erst eine/ zwei Stunden später isst. Es ist bekannt, dass Omeprazol & Co, wenn man sie absetzt, eine kurze Zeit später das Doppelte an Magensäure produzieren. Kann sein, dass der Freund von mir deshalb nachdem Absetzen immer wieder Probleme mit Reflux hat, aber erst, wenn er normale Portionen wie während der Medi-Einnahme isst.

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